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Tatort Hamm: 3 Diebstähle in unter 3 Stunden, 2 Strolche erwischt

Ein Handydiebstahl, ein Geldbörsendiebstahl und ein Ladendiebstahl, alles heute in unter 3 Stunden in Hamm. Zwei Tatverdächtige wurden geschnappt, Nummer 3 – der Ladendieb – ist flüchtig. Seine Beschreibung: ca. 45 Jahre, dünn, ca. 1,70 m., trug eine dunkelblaue Jacke (Quelle Polizeiportal Hamm).

Zwei fixe Zeugen ermöglichten die rasche Aufklärung des Handy- und Geldbeuteldiebstahls. Eine Passantin beobachtete  gegen 10.40 Uhr zwei Männer, die zu Fuß auf der Ritterstraße unterwegs waren. Plötzlich griff einer durch ein offenes Autofenster nach einer Geldbörse. Die Zeugin forderte das Duo energisch auf, stehen zu bleiben, woraufhin die beiden flüchteten. Zeitgleich wurde der Besitzer des Autos abar auf den Vorfall aufmerksam, er konnte die Männer verfolgen und bis zum Eintreffen der Polizei festhalten. Bei der Durchsuchung des einen (41) wurde das Portmonee gefunden, beim zweiten (38) ein Handy, das  zuvor aus einem Auto auf der Weststraße entwendet worden war.

(Hier endet diese Meldung der Hammer Polizei, zu den Gefassten selbst und was mit ihnen geschah, wird nichts weiter berichtet.)

Gegen 13.15 Uhr wurde in einem Lebensmittelmarkt in Bockum-Hövel (Ostwaldstraße) ein Mann dabei beobachtet, wie er Ware in seine Jacke steckte. Im Kassenbereich sprach der Marktmitarbeiter, der Augenzeuge geworden war, den fragwürdigen Kunden auf den Diebstahl an, woraufhin dieser flüchtete. Auf der Flucht verlor er zu seinem Pech die komplette geklaute Ware. „Er ist zirka 45 Jahre alt, sehr schlank und 1,70 Meter groß. Er trug eine dunkelblaue Jacke“, schreibt die Polizei und wünscht sich auf Basis dieser Beschreibung Zeugenhinweise. 02381 916-0.

Kommentare (6)

  • Helmut Brune

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    Schrecklich, daß solche Berichte jetzt fast schon zur Tagesordnung gehören.

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  • Dagobert

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    Beim sehr genauen Lesen diese Artikels habe ich (subjektiv) eine gewisse Unzufriedenheit über die Täterbeschreibung der Hammer Polizei (“ durchschnittliche Größe und Alter, über Haut-oder Haarfarbe sagen wir nix, erst Recht sagen wir nix zur Nationalität….“) erkannt. Falls ich mit dieser subjektiv empfunden Unzufriedenheit Recht haben sollte: Ich teile sie. Ihr seid nicht alleine, Rundblick Unna.

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    • Silvia Rinke

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      Ganz offen, Dagobert: Es ist einfach mühsam, hinter grundliegenden Informationen (schließlich soll der Täter doch gefunden werden…?) mühsam hinterhertelefonieren zu müssen. Ich glaube schon, dass sich die Opfer häufig nicht an Details erinnern können, aber wenn auf Anfrage plötzlich doch noch weitere Infos kommen, fragt man sich schon… Manchmal spart man sich dann einfach das Nachfragen, vor allem an so heißen Tagen wie diesen.

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      • Wierumer

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        es ist einfach nur noch zum Kotzen diese Berichte von der Polizei in Hamm wo Hinweise zu Tätern eingefordert werden ohne ausreichende, offensichtlich geschönte oder bewusst unzureichende Beschreibung. Langsam entwickelt sich Hamm als NO GO AREA. Du zu trägt m.E verantwortlich die Führung der Polizeidirektion Hamm einen wesentlichen Beitrag. Sie lässt zu dass unverhältnismäßig hohe Übergriffe möglich sind und nachher offensichtlich kein Interesse an der Klärung dieser Taten besteht.

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      • Dagobert

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        Nicht ärgern, Frau Rinke. ;-).Ich freue mich wirklich über jeden Artikel von Ihnen und empfehle den Rundblick von Herzen gerne weiter. Bei den meisten Menschen hat eine Informationspolitik, wie sie von der Polizei Hamm betrieben wird, leider genau den gegenteiligen Effekt, hierüber ärgere ich mich am meisten. Die Leute sind doch nicht doof. Und wenn man das Gefühl hat, dass man der Polizei nicht mehr trauen kann, wem soll man dann noch glauben?

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        • Silvia Rinke

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          Ich ärgere mich nicht, Dagobert, es bleibt eher ein Kopfschütteln.

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