Rundblick-Unna » Tafel vor Kollaps: „Wir schaffen das nicht. Nur Frau Merkel.“

Tafel vor Kollaps: „Wir schaffen das nicht. Nur Frau Merkel.“

„Wir schaffen das nicht. Nur Frau Merkel.“ Sagt Ulrike Trümper, Vorsitzende der Tafel Unna. Die Lebensmittelausgabestellen sind am Limit. Alle.

Alle neune im Kreis. Und das liegt – nicht nur, aber eben zum großen Teil – an den hinzugekommenen Flüchtlingen. Konsequenz ist jetzt: Aufnahmestopp. In Königsborn, der Hauptstelle der Tafel, gilt er stillschweigend bereits seit Monaten, ohne dass die Tafel das groß an die Glocke gehängt hätte.

Vor „tumultartigen Zuständen“ sahen sich entsetzte Tafel-Mitarbeiter nun aber am Donnerstag in Lünen, wo die Lebensmittelausgabe regelrecht gestürmt wurde. Wo die Tafel sonst unter 100 Menschen versorgte, drängten sich diesmal gut 150. Darunter viele Flüchtlinge / Zugewanderte. Und kombiniert mit den sprachbedingten Verständigungshürden brach ein akutes Chaos aus.  Viele der Abgewiesenen hätten aufgebracht und wütend reagiert, weil sie nichts bekamen. Und vielen sei auch nicht klar, dass sie keinerlei einen Rechtsanspruch auf die zusätzlichen Lebensmittel haben, sondern dass die Tafel das alles ehrenamtlich organisiert.

Entsprechend zieht der Verein jetzt nachhaltig die Reißleine. „Ich kann verstehen, dass viele Leute lange Wege auf sich nehmen, und wir wollen ja auch helfen. Aber wir können nicht noch mehr Menschen versorgen“, betont Ulrike Trümper; nicht zum ersten Mal sagt sie (uns) das, schon im vergangenen Herbst verhängte die Tafel einen Aufnahmestopp für neue Kunden.

Tafel Unna Trümper Rosenstengel

„Wir werden überrannt“, sagte uns die  Tafel-Chefin vor genau einem Vierteljahr gerade heraus und sagte auch unverblümt, woran das liegt: Die Flüchtlinge, deren Asylantrag positiv beschieden wurde, die in eigenen Wohnungen leben und Hartz IV beziehen, erwerben damit auch den Anspruch auf einen Tafel-Ausweis. ABER das ist eben kein rechtlicher Anspruch. Zudem stellten manche Kommunen auch solchen Flüchtlingen Ausweise aus, die überhaupt keinen Anspruch haben, weil sie z. B. in Unterkünften mit Vollverpflegung leben. Und immer mehr Kunden bei gleichbleibendem Personalstand und der gleichen Menge Lebensmittel funktioniere nun mal nicht.

„Wir sind damals nicht dazu angetreten, alle Flüchtlinge zu versorgen“, stellt Ulrike Trümper klipp und klar fest.

Es brodelt an den Ausgabestellen nicht nur in Lünen, größter Stadt im Kreis, sondern auch in der kleinsten Gemeinde Holzwickede. An einem einzigen Ausgabetag 40 neue Kunden zusätzlich zu denen, die ohnehin schon anstanden: „Wie sollen wir das leisten? Soll ich einen Kopf Salat in zwei Hälften schneiden? Wie sollen unsere Leute das schaffen?“ Fragt sich Ulrike Trümper seit Monaten und sieht jetzt keinen anderen Weg, als Neukunden generell die Tür zu weisen.

In Holzwickede machten sich abgewiesene (deutsche) Tafelkunden wütend auch über die sozialen Medien Luft, was das Nachrichtenportal als „Hetze gegen Flüchtlinge“ aufgriff  und thematisierte:

http://emscherblog.de/abgewiesene-tafel-kunden-hetzen-in-sozialen-medien-gegen-fluechtlinge/#comment-366

 

 

 


 

Liebevoll handgeschnitztes Tafel-Logo aus orangenem Marzipan.

Liebevoll handgeschnitztes Tafel-Logo aus orangenem Marzipan bei der Eröffnung der neuen Tafel-Zentrale in Königsborn, Dorotheenstraße.

Rückblick:

Bereits  Anfang Oktober 2015 musste die Tafel die Reißleine ziehen: Zu den bis dato 3500 Bedürftigen hatten sich seit Spätsommer 400 Flüchtlinge hinzugesellt, die an den zehn Ausgabestellen im Kreis insbesondere nach frischem Obst und Gemüse verlangten.  Damit waren sowohl die personellen Kapazitäten wie auch die Vorräte an Lebensmitteln erschöpft, erklärte uns damals Ulrike Trümper. „Wenn die Kinder mit ihren schwarzen Kulleraugen vor mir stehen, blutet mir das Herz, wenn ich sie wegschicken muss. Aber wenn ich noch einen einzigen Apfel habe, kann ich ihn ja schlecht durchschneiden, damit ein Flüchtling noch die Hälfte davon abbekommt.“

Gab es deswegen schon Unmut – unter den Stammkunden? Das fragten wir Ulrike Trümper vor anderthalb Jahren. „Ein wenig“, sagte sie, „aber er hält sich noch in Grenzen.“ Sie wiederholte diese Einschätzung heute bei unserem Gespräch über die momentane Situation. Dabei sagte sie wie damals auch unverblümt, dass es, ja, auch zu Problemen komme, die es früher so nicht gegeben hätte: dass die Flüchtlinge insbesondere Obst und Gemüse haben möchten, dass umgekehrt meist Schweinefleisch nicht erwünscht sei, auch nichts, was Schwein enthalte. Solche Spezialwünsche kann das enorm beschäftige Tafel-Team aber unmöglich erfüllen, steckt Ulrike Trümper klar die Grenzen ab.

Sie lacht immer, wenn sie über die oft verärgerten Reaktionen der männlichen Kundschaft berichtet. „Sie wollen dann den Chef sprechen. Wenn ich sage, der Chef bin ich, kommen sie damit gar nicht klar. Ich bin für sie nix.“ Als gestandene Frau lächelt die Tafel-Geschäftsführerin darüber. „Tja, an mir kommen sie nicht vorbei. Damit müssen sie leben.“

Dürfen“ sich Flüchtlinge überhaupt bei der Tafel versorgen, haben sie das Recht dazu? Ja, wenn sie in eigenen Wohnungen leben. Doch zweifelsfrei in jedem Einzelfall nachzuhalten sei die Berechtigung nicht. Vor allem dann nicht, wenn erschwerend sprachliche Hindernisse dazu kämen.

Die Tafel Unna finanziert sich nach wie vor ausschließlich aus Spenden und über Sponsoren. Als in der existenziell schwierigen Lage im vorigen Jahr ein kommunaler Zuschuss diskutiert wurde, bekam die Vorsitzende von der Kreis-Sozialdezernentenkonferenz mit auf den Weg, dass die Einrichtung „Tafel“ nicht zwingend notwendig sei.

Zum Nachweis der Berechtigung ist zur Anmeldung bei der Tafel eine Kopie des aktuellen Bescheides mitzubringen – Rente, Hartz IV, Wohngeld. Die Berechtigten erhalten dann jeweils eine Kundenkarte, die bei jedem Einkauf bei der Tafel vorgezeigt werden muss.

Aktueller Kostenbeitrag pro Einkauf:

Eine Person: 2 Euro
Zwei bis fünf Personen: 3 Euro
Ab sechs Personen: 5 Euro

Kommentare (25)

  • Dagobert

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    Es gibt „tumultartige Zustände“ und man ist „wütend und aufgebracht“, weil man zu wenig geschenkt bekommt ?
    Die Tafeln sind eine fantastische Idee und die Mitarbeiter verdienen unser aller Dank.
    Wenn diese fantastische Idee überleben soll, müssen diejenigen , die sich nicht benehmen können, konsequent ausgeschlossen werden. Egal, ob Flüchtling oder Deutscher.

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    • Silvia Rinke

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      Ausgeschlossen werden ja nun leider ALLE Neukunden, Dagobert, weil es schlicht nicht mehr ausreicht und nicht mehr zu schaffen ist.

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      • Dagobert

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        Werden denn auch randalierende und aggressive „Alt-Kunden“ rückwirkend rausgeschmissen, wenn sich jemand nicht benehmen kann ? Wäre die einzige Lösung, um etwas Ruhe in die Sache zu bringen.
        Ich bin wirklich beeindruckt, wenn Frau Trümper über das respektlose Verhalten mancher Männer lächeln kann, nochmals meinen Dank und meine Hochachtung.
        Ich würde solche Typen rausschmeißen…

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  • Jörg Bauer

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    Ich verstehe sowieso nicht, warum die Tafel sich das Theater überhaupt antut.

    Die wirklich Bedürftigen können reduzierte Lebensmittel bei den Discountern erwerben. Mit ein bisschen Phantasie kann man viel an Kosten sparen.

    Und die lieben sogenannten Flüchtlinge sollten sich langsam dran gewöhnen, dass Deutschland kein Schlaraffenland ist, indem man alles geschenkt bekommt.

    Wo sind wir eigentlich ?!?

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    • Tom Jericho

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      Bezüglich Schlaraffenland muß ich Ihnen leider ausdrücklich widersprechen: Was ist Deutschland (bzw. Österreich, wo ich wohne) für die sogenannten „Flüchtlinge“ denn anderes? Sofern sie ohne Papiere einreisen und dabei irgendwie „Asyl“ murmeln, sind sie doch auf Jahre hinaus bestens alimentiert: Sie werden ernährt, gekleidet, untergebracht, kriegen Sprachkurse und Familiennachzug ohne auch nur einen FInger zu rühren oder sich in irgendeiner Form den Gepflogenheiten unserer Länder anzupassen – wenn das kein Schlaraffenland sein soll…

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  • Silvia Rinke

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    Kommentare via Facebook:

    Freddy Vogt Rundblick Unna Man sollte sich genau überlegen wer ausgeschlossen wird und wer nicht.

    Rundblick Unna (sia) Freddy Vogt – wir reden hier von rein ehrenamtlichen, meist älteren Helfern! Du willst nicht allen Ernstes verlangen, dass diese auch noch „genehme und nicht genehme“ Kunden auseinandersortieren. Ich schlage dir vor: Schau dir einfach mal einen ganz normalen Ausgabetag z. B. in Königsborn an. Und spreche vor Ort mit denen, die sich dort mit Verlaub den A… aufreißen.

    Freddy Vogt Rundblick Unna HALLO ich wollte keine aber auch absolut keine Kritik an den Ehrenamtlichen äussern. Nicht falsch verstehen. Ich finde die Sache super

    Andre Sander Herr Dagobert.
    Bitte nicht alles hochspielen und den Artikel genau lesen. Freddy Vogt.
    Sie verlangen also eine Zweiteilung der Bedürftigen? Das ist gesetzlich verboten und das ist gut so. Wir brauchen keinen Stammnachweis in Deutschland.
    Vollen Respekt und Dankbarkeit bringe ich allerdings den Ehrenamtlichen und den Spendern

    Jörg Bauer: Ich verstehe sowieso nicht, warum die Tafel sich das Theater überhaupt antut.
    Die wirklich Bedürftigen können reduzierte Lebensmittel bei den Discountern erwerben. Mit ein bisschen Phantasie kann man viel an Kosten sparen.
    Und die lieben sogenannten Flüchtlinge sollten sich langsam dran gewöhnen, dass Deutschland kein Schlaraffenland ist, indem man alles geschenkt bekommt.
    Wo sind wir eigentlich ?!?

    Andre Sander Was macht jetzt den Unterschied zwischen deutschen Bedürftigen und Ausländischen Bedürftigen aus?

    Rundblick Unna Auch dies spricht Frau Trümper an, Andre Sander.

    Martina Tsatsoulis Die Tafel und ist nicht zwingend notwendig und bedarf keines Zuschusses?
    Unglaublich!
    Vielleicht sollten die Damen und Herren Politiker mal die Tafeln der Umgebung abfahren, sich ein Bild über die Situation machen und die Notwendigkeit solcher Einrichtungen überprüfen!
    Und vor allem mit den MENSCHEN SPRECHEN, die diese Einrichtung dringend brauchen! Ein bißchen mehr Empathie wäre schön!

    Rundblick Unna (sia) Ja, diese Antwort, dass die Einrichtung nicht notwendig sei, holte sich der Tafel-Verein von den Sozialdezernenten ab. Das war im vorletzten Jahr, als es um die Existenz ging.

    Martina Tsatsoulis Rundblick Unna , ich erinnere mich😤!
    Für den Sozialdezernenten ist die Tafel ja auch nicht nötig!

    Rundblick Unna (sia) Nein, eben weil damit die von der SPD geschaffene Agenda 2010 in gewisser Weise konterkariert würde. Und zugeben, dass im Kreis Unna Armut herrscht, die nur mit ehrenamtlichem Einsatz aufgefangen werden kann – das kommt so gut auch nicht.

    Olaf Westhoff Meinen Respekt vor ihrer Arbeit, mit der Tafel. Und noch mehr dafür, daß sie aussprechen, was viele Leute hier immer noch nicht begriffen haben,und nach wie vor alles schön Reden,oder Kritiker gleich als Nazi bezeichnen. Ich ziehe meinen Hut vor ihnen und ihrer Tafel Organisation…. Machen Sie aber weiter, ihre alten Kunden brauchen sie. Mein Kollege ist bei der Tafel in Münster, und berichtet genau das selbe, wie sie es ansprechen……. Man schafft es eben nicht, und das ist das Traurige daran…

    Rundblick Unna (sia) Die Unnaer Tafelchefin hat schon immer das Kind offen beim Namen genannt. Großen Respekt dafür, ja.

    Freddy Vogt Ich frage mich was unsere Neubürger eigentlich bei den Tafeln zu suchen haben??

    Rundblick Unna (sia) Hast du den Bericht gelesen, Freddy Vogt? Es ist dort alles ausgiebig erklärt. Das machen wir nicht zum Privatvergnügen.

    Freddy Vogt Rundblick Unna Habe ich. Und deshalb frage ich mich das ja.

    Rundblick Unna ? Sorry, dann kann ich dir nicht helfen. Ich denke, die Sachlage ist umfassend erklärt.

    Ulf Wegmann Erst wird mit Hilfe der Tafeln ein Beitrag zum Aushöhlen des Sozialstaates geleistet und später die Gruppen, die an Armut leiden gegeneinander ausgespielt. Man kann das System Tafel auch kritisch sehen. Kritisches Aktionsbündnis 20 Jahre Tafeln oder auch im Wikipedia Beitrag: https://de.wikipedia.org/wiki/Tafel_(Organisation)

    Rundblick Unna (sia) Absolut, Ulf Wegmann. Die Existenz der Tafel an sich stellt z. B. offen die Agenda 2010 in Frage. Die Sozialdezernenten des Kreises Unna bezeichneten die Einrichtung Tafel in einem Gespräch mit dem Verein offen als „nicht notwendig“. Daher gibt es ja auch bis heute keine kommunalen Zuschüsse.

    Peter Köhler Man ist so schnell ein Hetzer. Ich finde das ekelhaft. Darf man denn als deutscher in seinem eigenen Land nicht seine Meinung sagen?

    Rundblick Unna
    (sia) Darf man doch, soll man, muss man, man muss nur sachlich bleiben und anhand von Fakten argumentieren. Ulrike Trümper macht es hier vor. Z. B.

    Freddy Vogt
    Und wieder wird jeder der sich über Flüchtlinge aufregt als Hetzer bezeichnet. Ich frage mich was in solchen Menschen vor sich geht. Anstatt an die eigene Bevölkerung zu denken ist es ja so toll und momentaner Mainstream alles was Krtik äussert als Hetzer darzustellen.

    Rundblick Unna (sia) ? Wo bitte wurde und wird denn hier IRGENDJEMAND als Hetzer bezeichnet? Leute – macht euch bitte mal nicht lächerlich! Kommt aus der Opferrolle raus und diskutiert das Thema – Schluss und fertig! Und wenn hier gehetzt wird, merken wir das schon!

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  • Helmut Brune

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    Die Kommunen, die Länder, die Bundesregierung und auch die EU, sollten sich ganz tief schämen. Es sind ja nicht nur die Flüchtlinge, die dieses Chaos verursachen, es ist u.A. auch die Altersarmut. Da werden Millionen verpulvert für zweifelhafte Pläne, während andere wirklich bis ans Existenzminimum gebracht wurden. Wenn ein Land Flüchtlinge aufnimmt, ist es auch für deren Versorgung zuständig. Meine Hochachtung für die unermûdliche Arbeit von Ulrike Trümper aber eigentlich sollte in einem Wohlstandsland eine Tafel gar nicht nötig sein dürfen. Ein ganz dickes Ungenügend für die Bundesregierung, die dieses Verursacht hat.

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    • Ute Leber

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      “ Wenn ein Land Flüchtlinge aufnimmt, ist es auch für deren Versorgung zuständig.“ Sorry, mir dieser Ansicht stehen Sie auf der Welt ziemlich alleine da. Sowas gibts nur in Mitteleuropa! Und zu was das geführt hat, haben wir ja 2016 erlebt!

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  • Silvia Rinke

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    Weitere Facebook-Kommentare:

    Martina Tsatsoulis Rundblick Unna , ich erinnere mich😤!
    Für den Sozialdezernenten ist die Tafel ja auch nicht nötig!

    Olaf Westhoff Unfassbar..

    Rundblick Unna (sia) Nein, eben weil damit die von der SPD geschaffene Agenda 2010 in gewisser Weise konterkariert würde. Und zugeben, dass im Kreis Unna Armut herrscht, die nur mit ehrenamtlichem Einsatz aufgefangen werden kann – das kommt so gut auch nicht.

    Andre Sander Die Politik gibt nicht zu, das es Armut in Deutschland gibt und das ist sehr traurig und macht mich wütend.

    Martina Tsatsoulis
    Armut herrscht überall!
    Und vermutlich würde ohne die Tafel auch niemand verhungern!
    Allerdings hilft die Tafel zu sparen um vielleicht seinen Kindern, oder bei Kinderlosen sich selber, mal was Besonderes zu gönnen! Ein schönes Spielzeug, ein Eis in der Eisdiele, ein Kinobesuch! Sachen die sonst halt selbstverständlich sind!
    Auch das ist wichtig, gerade für die Kinder!

    Rundblick Unna (sia) Danke für diesen super-wichtigen Kommentar, Martina. Wieso wohl gibt es – sic! – in UNNA einen Verein, der extra Spenden sammelt, damit sich Unnaer!! Kinder in der Schule ein Mittagessen leisten können?!

    Rundblick Unna Immer wieder eindringlich dran erinnert sei: http://rundblick-unna.de/kekse-futtern-damit-kinder…/
    Kekse futtern, damit Kinder mittags satt werden: „Aktion für…
    rundblick-unna.de

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  • Dagobert

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    @ Andre Sander:
    Ihre Kritik am „Hochspielen“ verstehe ich nicht. Das Thema ist ja offensichtlich so „hochgespielt“, dass der Rundblick berichten möchte und Sie sich zu mehreren Kommentaren herablassen.
    Wenn manche Männer keinen Respekt vor den weiblichen Tafel-Mitarbeitern haben, sollte man diesen Männern schnellstmöglich Manieren beibringen. Diese Verachtung für Frauen zeigt sich nämlich nicht nur bei den Tafeln, sondern auch beim Arbeitsamt, am Bahnhof ,auf der Straße und im Freibad……
    „Augen zu machen und nett zu allen sein“ klappt ja offensichtlich nicht mehr.

    Antworten

    • Silvia Rinke

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      Antwort von Andre Sander:

      Andre Sander Wir reden hier immerhin von wenigen Fällen, so wie ich es erklärt habe. Zudem ist mangelnder Respekt vor Frauen nicht nur in der muslimischen Kultur zu finden.

      Antworten

      • Dagobert

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        Wie kommen Sie jetzt auf „muslimische Kultur“, Andre Sander ? Ich habe nie von einer „muslimischen Kultur“ geredet. Der Kommentator Wunderlich würde Sie jetzt als „Rassist“ beschimpfen. 😉
        Wenn Sie zu einer Party einladen, unterscheiden Sie doch auch zwischen Leuten, die sich benehmen können und denen, die sich nicht benehmen können.
        Die bedauerlichen, wenigen Einzelfälle, die sich nicht benehmen können, fliegen raus.
        Auch wenn bei den bedauerlichen, sehr seltenen Einzelfällen die „muslimische Kultur“ überrepräsentiert sein sollte.
        Vor zwei Jahren habe ich zumindest noch nicht davon gehört, dass Tafel-Mitarbeiter (Menschen, die etwas verschenken und Gutes tun wollen !!!)angepöbelt wurden, offensichtlich haben sich die Zeiten geändert.

        Antworten

      • Udo Berger

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        Andre , das war ein volles Eigentor! Mit dieser Antwort bestätigen Sie, was wir alle wissen, was hier aber keiner gesagt hat, weil es nicht PC ist!
        Und man wird denen auch nichts beibringen können, weil die Sozialisation mit 16 abgeschlossen ist. Wenn wir nicht gegensteuern, werden wir noch Zeiten erleben …

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  • Hanno

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    Ganz richtig beobachtet, Dagobert. Vielleicht kannman es sogar zeitlich genau eingrenzen ??? Seit Herbst 2015 ?!?

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    • Silvia Rinke

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      Steht im Bericht, Hanno.

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  • Werner Maag

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    Also mir tut „die Tafel“ überhaupt nicht leid. Schliesslich lassen sie es doch mit sich machen und die eigene Hilfsbereitschaft missbrauchen. Die Lösung kann nur von ihnen selber kommen. Für die Politik sind das doch nur nützliche Idioten. Nicht ängstlich rumjammnern, sondern die Probleme klar benennen (ist wiederholt passiert) und dann Konsequenzen ziehen, auch wenn man dann einen sog. Shitstorm aushalten muss.

    Die Tafel ist in erster Linie Bedürftigen verpflichtet. Bedürftig ist man nicht, wenn man fordernd und aggressiv gegenüber Tafel-Personal auftritt, Anweisungen nicht folgeleistet oder andere Tafel-Nutzern droht oder verdrängt. Wenn man sich als auf Kosten der Allgemeinheit lebender Flüchtling, so verhält ist es sogar doppelt schäbig, denn diesen Leuten sollten aus Dankbarkeit wegen unserer Grosszügigkeit und als Gäste unseres Landes ganz kleinlaut sein und jeden Tag dankbar dafür sein, dass sie ein Leben in Sicherheit führen dürfen.

    Wenn die Tafel zusieht, wenn afrikanische, arabische oder osteuropäische Migrantenmobs die siebzigjährige Oma wegdrücken und Kistenweise Waren raustragen, die dann anderen Menschen fehlen, machen sie sich mitschuldig.

    Wie könnte eine Lösung aussehen? Ich würde eine Mitgliedschaft auf Probe einführen und nach der dritten Ermahnung die Karte einziehen. Ausserdem würde ich ältere und erkennbar schwächeren Menschen (einzeln) den Vortritt einräumen. Zur Not würde ich als Verein Security einstellen und diese die optisch immer gleiche, problematische Klientel draussen halten lassen. Und wenn sich ein Spinner wegen Rassismus beschwert, dann müsste man das halt als „offensichtlichen Quatsch“ zurückweisen.

    Antworten

  • Willy

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    So lange sich die Freiwilligen aufopfern und immer noch mehr schuften, ist für die Politiker alles Erste Sahne und sie klopfen sich gegenseitig auf die Schultern.

    Antworten

  • Frohnatur

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    Man kann es drehen wie man will seit die „wertvollen“ ….. Deutschland überfluten funktioniert das mit den Tafeln nicht mehr. Es liegt also wieder mal an den … wie bei so vielen anderen neuen „Problemen“ auch.

    (Redigiert wegen pauschaler Diffamierung. Bitte unterlassen Sie das bei künftigen Kommentaren und sagen Sie Ihre Meinung sachlich und respektvoll. Danke.)

    Antworten

  • Komet

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    Ist es so schwer vorne auf Arabisch,Kurdisch,Türkisch,Bengalisch,Urdu,Persisch dranzuschreiben das es keinen Anpsruch auf irgendetwas gibt unn die Leute dort freiwillig arbeiten!?

    Wissen sie was früher bei Deutschen Flüchtlingen gemacht wurde wenn es auch nur die kleinste Unruhe beim Anstehen gab?Die Küche wurde zugemacht und niemand bekam mehr etwas zu Essen.

    Antworten

    • Martin Pfeil

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      Das hilft nicht unbedingt bei Leuten, die 3 Jahre auf der Schule waren! Und dann fehlen noch hunderte Afrikanische Sprachen. Aber auch das reicht nicht, denn wer im Sinne „Das Recht des Stärkeren“ erzogen worden ist, lebt das auch hier. Funktioniert ja …

      Antworten

  • Claudia

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    “ Probleme , die es früher so nicht gegeben hätte “ – ja, die haben wir überall im Land, seit die Grenzen geöffnet wurden. Natürlich auch bei den Tafeln. Die, die das vor fast 2 Jahren prophezeiten, wurden aber als Ausländerfeinde gebrandmarkt. Dabei ist Allen, die Erfahrung mit Orientalen haben klar, daß diese sehr auf ihren eigenen Vorteil bedacht sind, so daß so etwas nicht mehr funktioniert. Viele fühlen sich als Moslems auch wertiger – sthet ja im Koran – und fordern, bevorzugt zu werden. Warum tun wir uns das alles an? Ich sage nur 24.9.2017!

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  • Ralf Meier

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    Die Probleme, die die Eingewanderten bringen, spüren zuerst die Armen. Das war vielen schon lange klar. Die Reichen fahren nicht U-Bahn, wohnen in sicheren Wohnvierteln und gehen eben nicht zur Tafel. Von daher ist das Zulassen dieser illegalen Einwanderung die größte unsoziale Maßnahme seit langem!

    Antworten

  • Gottlieb

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    Es war früher schon richtig und hatte seinen grund, die Schutzsuchenden nur mit Sachleistungen zu versorgen. Da hatten sie immer genug zu essen. Jetzt geben sie ihr Geld für andere Dinge aus und brauchen dann noch die Tafel.

    Antworten

  • Willy

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    Und, egal was man uns erzählt, der Zustrom, auch von Leuten die unser Land nur ausnutzen wollen, reisst nicht ab und die wieder gehen müssten, werden wir nicht wieder los.
    Das schadet nicht nur den Einheimischen, sonder auch den wirklich Hilfsbedürftigen, die aus höchster Not zu uns kommen.

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  • BerndBrot

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    Es ist so verstörend, dass alles zu Lesen, wie es um unser Land steht. Die Versorgung, das Verhalten….
    Ich bin hier nicht mehr zu Hause! Keine Ehre, kein Benehmen kein Recht.
    Sarazin hatte Recht Deutschland hat sich abgeschafft, danke Mutti.

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