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Supermarkt-Serienräuber wegen Raubmordes angeklagt

Dieser Supermarkträuber ging brutal und gänzlich ohne Rücksicht auf Verluste vor. Sogar vor Mord schreckte er nicht zurück. Zwei Dutzend Überfälle im gesamten Ruhrgebiet soll er verübt haben, u. a. in Hamm wo er eine Kassieren anschoss. Jetzt steht er bald vor den Richtern.

Bei besagtem Überfall in Hamm-Werries im Februar 2014 wurde eine Kassiererin angeschossen. Zuvor in Hannover sogar ein junger Supermarktkunde mit einem Schuss aus der Waffe umgebracht, nachdem er den Überfall verhindern wollte.  Jetzt ist der mutmaßliche Supermarkträuber von Hamm wegen Raubmordes angeklagt. Er soll insgesamt 24 Märkte im gesamten Ruhrgebiet überfallen haben – mit Brutalität und Waffengewalt.

Es handelt sich um einen 42 jährigen Polen. Ein Spezialeinsatzkommando (SEK) der Polizei nahm ihn am 25. Juni in der Nähe von Dresden fest. Fingerabdrücke und DNA-Proben stimmten mit zahlreichen an Tatorten gefundenen Spuren überein. Am 26.06. wurde Haftbefehl erlassen.

Mit Bildern aus Überwachungskameras – u.a. in Lünen aufgenommen – fahndeten Polizei und Staatsanwaltschaft Monate nach dem flüchtigen Räuber. Schlussendlich mit Erfolg – davon ist die Staatsanwaltschaft mit der jetzt erfolgten Anklage überzeugt.

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Fahndungsfotos und DNA-Spuren führten zum Ermittlungserfolg.

 

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