Rundblick-Unna » Subjektives Sicherheitsgefühl der Frauen stärken: Polizei Unna bietet mit Gleichstellungsstellen Selbstbehauptungskurse an

Subjektives Sicherheitsgefühl der Frauen stärken: Polizei Unna bietet mit Gleichstellungsstellen Selbstbehauptungskurse an

Die Silvesterübergriffe in Köln (und anderen deutschen Städten) jähren sich bald; und sie zeigen weiter Nachwirkung, meint die Kreispolizeibehörde Unna zu beobachten. „Offenbar hat sich auch bei Frauen im Kreis Unna das subjektive Sicherheitsgefühl verschlechtert.“ Denn die Nachfrage nach Beratungen in puncto „Frauenselbstbehauptung“ steige weiter.

Deshalb hat die Kreispolizeibehörde jetzt  erstmals eine Kooperation mit den Gleichstellungsstellen der kreisangehörigen Kommunen geschlossen. „In diesem Rahmen werden Frauenselbstbehauptungskurse angeboten und organisiert“, kündigt die Polizei Unna am heutigen Morgen an.

Das Kommissariat Kriminalprävention/ Opferschutz der KPB Unna wird Referentinnen zur Verfügung stellen. Eine weitere Kooperation mit dem Frauenforum Kreis Unna ist in Planung. Mit dem neuen Angebot soll 2017 erstmalig allen Frauen im Kreis Unna die Möglichkeit gegeben werden, sich in ihrem Nahbereich sachlich beraten zu lassen.

Landrat Michael Makiolla wird diese Kooperation morgen (Dienstag) bei einem Pressetermins mit den Gleichstellungsbeauftragten vorstellen. Inklusive der örtlichen Fallzahlen zum Themenbereich „Gewalt gegen Frauen“.

Bereits im vorigen Jahr direkt nach den sexuellen Massenübergriffen auf Frauen in der Silvesternacht bot die Kreispolizei Beratungen an, bei denen die Opferschutz- und Präventionsexpertin Petra Landwehr in verschiedenen Städten dezentral effektive Selbstschutzmaßnahmen für Frauen anbot. Eine dieser Veranstaltungen fand auch in Fröndenberg statt. Petra Landwehr betonte an diesem Nachmittag explizit: Die Übergriffe auf Frauen (ob sexueller oder räuberischer Art) seien im Bereich der KPB Unna NICHT angestiegen. Dafür aber sprunghaft die Anträge für kleine Waffenscheine.

Auf der Homepage der Polizei Unna finden sich außerdem schon jetzt Tipps zum „Gefahrenbewussten Verhalten im öffentlichen Raum“:

https://www.polizei.nrw.de/unna/artikel__12959.html

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Silke Krüger das nenne ich ja wohl blanke Verarschung, der Staat lässt diese ganzen Wilden ins Land und jetzt muss ich als Frau selber zusehen wie ich mich schütze. Warum bringt man diesen Wilden nicht knallhart bei, das man Frauen mit Respekt gegenüber zutreten hat und das knallhart unter Gefängnisstrafe gestellt wird, wird sich nicht dran gehalten.

Rundblick Unna (sia) Da der Landrat morgen bei der Vorstellung der neuen Präventionskooperation die aktuellen Fallzahlen nennen will, Silke Krüger, ist davon auszugehen, dass sie eben NICHT gestiegen sind. Alles andere wäre sinnfrei…

Christiane Kramer Na ja, von diesen Ratschlägen haben wir ja schon einige bekommen: eine Armlänge Abstand; Glöckchen am Handgelenk; Tattoo gegen sexuelle Übergriffe, das eigene Heim durch Gitter und Alarm gegen Einbruch und so weiter! Witze wäre es mal mit härterem durchgreifen bei den Tätern??? Gesetze einfach voll in Anspruch nehmen und durchziehen!!! Alles andere ist ein Hohn und Witz dem Volk gegenüber!!!

Dagmar Kuhn Und dann absolviert die freu so einen Kurs, kann sich dann im Falle vielleicht sogar verteidigen, verletzt den Angreifer u. U und darf sich dann noch rechtfertigen……wenn das mal alles so einfach wäre..

Kommentare (5)

  • fürst

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    Die Gewalt gegen Frauen liegt nur in deren persönlichen, subjektivem Empfinden begründet. Klar doch.

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    • Silvia Rinke

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      Nach den im Februar von Frau Landwehr genannten Fallzahlen stimmte das für den Bereich der KPB Unna, Fürst.

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  • Dagobert

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    „Offenbar hat sich auch bei Frauen im Kreis Unna das subjektive Sicherheitsgefühl verschlechtert.“
    Das subjektive Sicherheitsgefühl hat sich nicht nur bei den Frauen, sondern auch bei den Männer und Kindern verschlechtert.
    Wäre es nicht sinnvoller, die objektive Sicherheit zu verbessern als an subjektiven Empfindungen rumzufummeln ? Vorzugsweise bitte nicht mittels einer Statistik, die belegt, dass alles in Ordnung ist. Glaubt doch inzwischen sowieso niemand mehr.

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  • Bergkamener

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    Wenn die Fallzahlen nicht gestiegen sind, dann gibt es ja nur eine Erklärung:
    Die deutschen Straftäter halten sich zurück.
    Sag nochmal einer, die Deutschen wären nicht gastfreundlich.

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  • M.B.

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    Die Fallzahlen kommen evntl. aus dem selben Haus wie die Aufklärungsquote für Einbrüche in NRW, über die wir letztens herzlich Lachen konnten.
    Aber ja, wenn (wie mehrfach berichtet) Druck auf die Opfer von Ausländergewalt ausgeübt wird, um sie von Anzeigen abzubringen (da wurde doch auch letztens hier etwas berichtet, wo die Polizei erst keine Anzeige aufnehmen wollte, gelle?), dann werden auch die Fallzahlen gedrückt- nur leider nicht die Fälle.

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