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Streit unter Nachbarn in S-Bahn: 20Jähriger erlitt schmerzhafte Nackenbisse

Selige Weihnachtszeit, Friede auf Erden. So geht vorweihnachtliche Nächstenliebe definitiv nicht: mit Nackenbissen, die definitiv nicht liebevoll gemeint waren!

Das wird sich auch ein 20-jähriger Dortmunder gedacht haben, der am frühen heutigen Morgen schmerzhafte Bisswunden in der S-Bahn davontrug. Er war mit seinem Nachbarn in Streit geraten, der ihn zuerst geschlagen und getreten, dann gewürgt und schließlich, zweimal, in den Nacken biss.

Gegen 05:30 Uhr waren der Dortmunder und sein 23-jähriger Nachbar in der S 1 in Streite geraten. Zuvor hatten die Männer zusammen in der Bochumer Innenstadt gefeiert. In der von Alkohol geschwängerten Stimmung, sei es dann zum Streit um eine Frau gekommen, über deren Behandlung die Meinung der beiden Männer auseinander ging.

Im Zug eskalierte der Streit dann dermaßen, dass der 23-Jährige auf seinen im gleichen Haus wohnenden Nachbar losging, ihn schlug, trat, würgte und letztendlich zweimal in den Nacken biss. Nach Ankunft der S1 im Dortmunder Hauptbahnhof flüchtete der Täter. Sein 20-jähriges Opfer begab sich zur Bundespolizeiwache. Dort nahmen Einsatzkräfte die Strafanzeige wegen gefährlicher Körperverletzung auf und dokumentierten die Verletzungen.

Mit einem Rettungswagen musste der Dortmunder zur Behandlung in eine Klinik eingeliefert werden.

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