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Streit um Hund im Taxi endet mit Schlägerei, Raub und Hundebiss

Er wollte den Labradormischling nicht in seinem Taxi mitnehmen, dieser 45-jährige Taxifahrer heute früh vor dem Dortmunder Hauptbahnhof. Damit geriet er leider an die Falschen. Die beiden Kunden (29/33, aus Dortmund und Schwerte) prügelten auf ihn ein, raubten ihm das Handy, und auch der Hund war nicht untätig und biss den Taxifahrer in die Schulter.

Einsatzkräfte der Bundespolizei konnten das Schlägerduo nebst Hund überwältigen. In der Zelle randalierte der 33-Jährige und leistete Widerstand.

Um 06.05 Uhr kam es zu den Unstimmigkeiten am Taxistand vor dem Hauptbahnhof. Sofort als der Taxifahrer die Mitnahme des Tieres ablehnte schlugen die Männer gemeinschaftlich auf ihn ein. Der Labradormischling mischte mit, biss den Fahrer schmerzhaft in die Schulter. Und diesen Angriff nutzten die brutalen Schläger noch dazu, ihrem 45-jährigen Opfer das Handy aus der Jacke zu stehlen.

Auf der Wache randalierte der 33Jährige aus Schwerte weiter. Da er die Einsatzkräfte beleidigte und jegliche Angaben zu seiner Person verweigerte, wurde er durchsucht. Hierbei kam es erneut zu einem Gewaltausbruch. Als er auf die Beamten einschlug, wurde der Widerstand gebrochen. Ein Bundespolizist erlitt hierbei allerdings Prellungen am Unterarm.

Gegen die Männer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Raubes eingeleitet. Sie standen zum Tatzeitpunkt unter dem Einfluss von Alkohol oder anderer berauschender Mittel. Der 33-jährige Schwerter muss sich zusätzlich wegen Widerstand, Beleidigung und falscher Namensangabe verantworten.

Beide Männer sind bereits polizeilich in Erscheinung getreten. Der Labradormischling konnte einer unbeteiligten Bekannten des 33-Jährigen übergeben werden. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen verließen die Männer die Wache.

Der verletzte Taxifahrer suchte selbstständig einen Arzt auf.

Kommentare (2)

  • Helmut Brune

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    Wie gehabt, nicht reden sondern gleich drauf hauen. Viel armseliger geht wohl nicht.

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  • fürst

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    Früher ist man nach solchen Aktionen „in der Wache gestolpert und die Treppe runtergefallen“. Aber, „früher hatten wir auch einen Kaiser“, würde meine Frau jetzt sagen.

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