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Streifenwagen nach Unfall nicht mehr fahrtauglich

Am gestrigen Abend und in der Nacht kam es zu zwei Unfällen im Hammer Westen. Dabei gab es drei Verletzte und einen zerstörten Streifenwagen.
Gestern Abend befuhr ein 20-jähriger Motorradfahrer aus Hamm gegen 21.30 Uhr die Hafenstraße in westliche Richtung. Zur gleichen Zeit beabsichtigte ein 62- jähriger Fahrer eines VW- Transporters in gleicher Richtung aus einer Parkbucht in den fließenden Verkehr einzufahren. Der VW- Fahrer aus Hamm kollidierte dabei mit dem Kradfahrer. Dieser stürzte, wobei das Motorrad noch gegen eine geparkte Sattelzugmaschine der Marke Volvo rutschte. Der Gestürzte wurde mit einem Rettungswagen in ein Hammer Krankenhaus gebracht. Dieses konnte er nach ambulanter Behandlung verlassen.
Es entstand ein geschätzter Sachschaden von knapp 2500 Euro.

Heute Nacht krachte es dann auch noch auf der Lohauserholzstraße. Ein 23-Jähriger fiel gegen 1.15 Uhr einigen Zeugen aufgrund seiner gefährdenden Fahrweise auf. Er war augenscheinlich mit stark überhöhter Geschwindigkeit in Schlangenlinien unterwegs und überfuhr mehrere Kreuzungen trotz rotlichtzeigender Ampel. Auf der Lohauserholzstraße kam er den eingesetzten Polizeibeamten entgegen. Diese versuchten den Seat in Höhe der Wilhelm-Liebknechtstraße mit eingeschaltetem Blaulicht anzuhalten. Dabei kam es zum Zusammenstoß, wobei sich der 23-jährige Unfallfahrer schwer verletzte. Der alkoholisierte Schwerverletzte wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo ihm dann auch eine Blutprobe entnommen wurde. Ein 38-jähriger Polizeibeamter wurde als Beifahrer leicht verletzt, blieb aber dienstfähig.
Der 23-Jährige mit rumänischer Staatsangehörigkeit musste eine Sicherheitsleistung entrichten, da er in Deutschland über keinen festen Wohnsitz verfügt. Sein Auto wurde sichergestellt und war nicht mehr fahrbereit. Der Funkstreifenwagen war ebenfalls nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.
Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 12200 Euro.

Kommentare (1)

  • Helmut Brune

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    12200€ Schaden, keinen festen Wohnsitz, ich zweifele, ob er überhaupt Versichert war, wer also zahlt dann den Schaden?

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