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Straßenraub und Einbruchs-Triple in Schwerte

In Schwerte hat diei Polizei gestern Abend einen renitenten Straßenräuber festgenommen, der kurz zuvor einen 18Jährigen beraubt hatte.

Der 20jährige Täter – er stammt aus Kassel, schreibt die Polizei – hatte seinem Opfer gegen 20.20 Uhr auf dem Eschenweg Gewalt angedroht. Der junge Mann aus Schwerte musste Bargeld und sein Mobiltelefon herausgeben. Dann flüchtete der Täter, doch die Polizei konnte ihn kurz darauf auf der Schützenstraße aufgreifen.

Gegen seine Festnahme wehrte er sich erbittert, veruchte, die Beamten zu bespucken. Sie durchsuchten ihn und fanden das gestohlene Handy sowie eine geringe Menge Haschisch. Was weiter mit ihm passierte, wird nicht berichtet.

Außerdem gab es im Laufe des Freitags drei Tageseinbrüche in Schwerte: am Wilhelm-Hidding-Weg, am Schumannweg und Auf der Heide. Betroffen waren jedes Mal einzelne Häuser. Im letzteren Fall gingen die Täter besonders skrupellos vor: Sie hebelten am hellen Nachmittag zwischen 14 und 17.50 Uhr ein Fenster an der Straßenseite auf. 

 

Kommentare (7)

  • fürst

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    „Der 20jährige Täter – er stammt aus Kassel, schreibt die Polizei“ –
    Ich wette, aus einer dortigen Asylunterkunft.

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    • Silvia Rinke

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      Als Wettpartner bietet sich die Polizei Schwerte an.

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  • Dagobert

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    Die Polizei soll sich bitte diese Vertuschungs-Formulierungen wie „stammt aus Kassel“ sparen. Wenn Angaben zur Herkunft gemacht werden, ist der Wohnsitz wenig relevant. „Gestohlene Handys“ und „Polizei bespucken“ ist vielsagend (die „Woche des Respekts“ ist ja offensichtlich vorbei). Wollen wir wetten, dass die Polizei den Typen laufen gelassen hat ? Er hat ja in Kassel einen festen Wohnsitz !
    Dürfen wir nicht erfahren, welche Nationalität der Verbrecher hat ? Falls ja : Warum nicht ?

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    • Silvia Rinke

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      Ich verweise immer wieder gern auf diese Zusammenfassung vom Februar, Dagobert: http://rundblick-unna.de/taeterherkunft-nennen-der-nicht-das-ist-von-polizei-zu-polizei-unterschiedlich/

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    • Dagobert

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      Bitte verstehen Sie mein Gemecker nicht als Kritik an Ihrer Berichterstattung, Frau Rinke. Die Bundesregierung ist extrem bemüht, uns zu erklären, dass es keine Flüchtlingskriminalität gibt und dass Flüchtlinge nicht krimineller sind als Deutsche. Sogar „Studien“ hierzu werden uns präsentiert. Falls diese angeblichen „Studien“ richtig sein sollten, kann man doch die Nationalität nennen und braucht keine Angst vor einer „Instrumentalisierung“ haben, oder ? Entweder gibt es kriminelle Flüchtlinge oder nicht ! Mit diesem „stammt aus Kassel“ macht die Polizei sich doch nur lächerlich und verliert Glaubwürdigkeit und Vertrauen. Die Aussage von Herrn Röwekamp, man gehe „behutsam mit der Herkunftsnennung“ um, heißt doch nichts anderes, als dass gelogen und vertuscht wird. Inzwischen haben es doch schon alle gemerkt.

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      • Silvia Rinke

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        Ich habe den Einwand keineswegs als „Gemecker“ missverstanden, diese uneinheitliche Vorgehensweise der Polizeipräsidien ist ja zu Recht erklärungsbedürftig, Herr Dagobert. Auch die in diesem Fall zuständige Kreispolizeibehörde Unna macht durchaus in vielen Mitteilungen ausführliche Täterangaben, auch wenn es nicht zu Fahndungszwecken erforderlich ist; in diesem Fall nun mal wieder nicht.

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