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Störung auf S-Bahn Linie 4: Vandalismus zwischen Asseln und Königsborn

Auf halber Strecke war Endstation: Im Dortmunder Nordosten war für Passagiere der S4 von Dortmund nach Königsborn heute am frühen Nachmittag abrupt die Fahrt zu Ende. Der Grund: Vandalismus auf den letzten Kilometern zwischen Asseln-Mitte und Unna.
Also mussten alle raus. „Es war dem Fahrer egal, wie die Leute nach Unna weiter kamen“, entrüstet sich eine Leserin, deren Tochter betroffen war. „Meine Tochter stieg um 13:34 Uhr am Stadthaus in die Bahn. In Wickede wurden alle Fahrgäste wegen eines Vandalismus, der auf der Strecke sein sollte,  vom Fahrer hochkant raus geschmissen. Und es war ihm egal, wie die Leute weiter nach Unna kamen.“
Einige Fahrgäste, berichtete eine andere Leserin, seien von Asseln aus mit der Straßenbahn nach Wickede gefahren und von dort aus mit dem Bus weiter nach Unna. Eine ganz schöne Gurkerei also…
Bedingt durch den Zwangsstopp und die Streckensperrung „kommt es zu Verspätungen in beide Richtungen im S-Bahnverkehr der Deutschen Bahn“, meldete die DB am Nachmittag auf ihrer Homepage. Über die Art des Vandalismus und den Umfang der Beeinträchtigungen war bis zum Nachmittag noch nichts Näheres bekannt. Reisende sollten auf die aktuellen Durchsagen bzw. die Veröffentlichungen auf der DB-Homepage achten.
UPDATE: Gegen 17 Uhr fuhren die Bahnen wieder planmäßig.

Kommentare (2)

  • Helmut Brune

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    Das könnte so ein Fahrer natürlich auch etwas Taktvoller bringen.

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  • Geier

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    Man kann auch den nächsten Zug nehmen. Ich finde es richtig das die DB mal durch greift. Kann ja nicht sein das so halbstarke alles kaputt machen. Schade nur das der Verursacher nicht gefasst wurde und für die kosten der DB und der Geschädigten aufkommen muss

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