Rundblick-Unna » Stimmungsmache gegen Flüchtlinge durch angebliche Zwangsenteignung: Stadt Hamm wehrt sich mit Anzeige gegen gefälschte Briefe

Stimmungsmache gegen Flüchtlinge durch angebliche Zwangsenteignung: Stadt Hamm wehrt sich mit Anzeige gegen gefälschte Briefe

Immobilieneigentümer werden angeblich von der Stadt aufgefordert, leere Wohnungen zu sanieren, um sie zur Flüchtlinge bereitzustellen: praktisch „Zwangsenteignung“ durch die Stadt? Es sind Fälschungen, diese Schreiben, die derzeit in Briefkästen in Hamm liegen. Die Stadtverwaltung reagierte empört – und handelte. Sie stellte Strafanzeige wegen Amtsanmaßung. Denn diese Briefe, in denen die Stadt und das Bundesmigrationsamt Immobilienbesitzer quasi „zwangsenteignen“, dienen ganz offenbar einer üblen Stimmungsmache gegen Flüchtlinge.

Die Hammer Kriminalpolizei hat den Sachverhalt überprüft, nun  ermittelt der Staatsschutz. Der Oberbürgermeister von Hamm, Thomas Hunsteger-Petermann (CDU),  erklärte in einem WDR-Bericht seine Empörung über die Stimmungsmache im Namen der Stadt. Zwangsbelegungen kämen in Hamm grundsätzlich nicht in Frage.

Kommentare (3)

  • Andy Fischer via Facebook

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    Oder soll etwas vertuscht werden?Im Südwesten der Bunzelrepublik würden die Leute auch auf einmal „überrascht“.

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  • Marc Weber via Facebook

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    Klar das die Leute misstrauen werden. Bei dem was in Deutschland so passiert.

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  • Fürst

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    Meiner Meinung nach fallen manche darauf rein, weil sie „gutgläubig“ sind – und dergleichen immerhin für möglich halten. Und genau da liegt die Sauerei: DASS ES MÖGLICH WÄRE.

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