Rundblick-Unna » Stimmung entspannt im Prünte-Nachbarhaus: „Läuft …“ (wieder) – Stadt bietet juristischen Rat

Stimmung entspannt im Prünte-Nachbarhaus: „Läuft …“ (wieder) – Stadt bietet juristischen Rat

Nach der dreitägigen Zwangsräumung des Prünte-Nachbarhauses vorige Woche zeigt sich die Stadt entgegenkommend zu den Bewohnern. Peter Sombold, Inhaber des Tierbedarfladens Ovator, freute sich diese Woche über überraschenden Besuch vom Verwaltungschef. „Bürgermeister Kolter hat mich hier im Laden aufgesucht und mir juristischen Rat der Stadt angeboten“, berichtet der 69jährige. „Das ist doch schön“, bekräftigt er und lächelnd.

Mit stoischer Ruhe trotz Evakuierungs-Desasters stand Peter Sombold heute vor einer Woche noch vor seinem abgesperrten Geschäft. Da wussten er und die anderen Ladenmieter und Bewohner überhaupt nicht, was eigentlich nun weiter passieren würde.

Jeder Tag Verdienstausfall, ganz klar, tue einem Kaufmann weh, nickt Sombold, dessen Laden in dieser Woche wieder so locker läuft, als wäre zwischendurch ga nichts passiert.

„Wenn die Stadt sagt, dass das Haus nicht mehr einstürzen wird… – dann ist ja alles gut“, schmunzelt Peter Sombold, während er eine Kundin über effektive Schnecken- und Kaninchenabwehr berät. Weil die Standsicherheit nach Entdeckung großflächiger Kellergewölbe nicht mehr zu garantieren war, ließ Stadt den mehrstöckigen Wohn- und Geschäftskomplex am Abend des 24. Juni eilig räumen. Das Ende der Evakuierung stellte die Stadt am vergangenen Samstagnachmittag aktuell auf ihre Homepage ein.

Dass ihn der Bürgermeister persönlich aufgesucht hat, freut Peter Sombold. Auch bei seinen Ladennachbarn läuft das Geschäft wieder ruhig und normal. Die Baustelle selbst behält die Stadtverwaltung aufmerksam im Auge. Das Ordnungsamt, sagte Stadtsprecher Oliver Böer, gehe davon aus, dass der Bauherr auch wie geplant bauen werde.

Als Hauptmieter ist weiterhin – keine gegenteilige Info bis jetzt – die Drogerie Müller gesetzt.

Prünte Baustelle Bahnhofstr (2)

 

Kommentare (2)

  • Carsten

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    Da haben wir es wieder könnte Kotzen wenn ich sowas lese. Für bagatelschäden hat Herr Kolter Zeit. Aber für das Unfallopfer vom Kastanienbaum fehlt bis heute ein Besuch oder auch die Nachfrage des Wohlbefinden des Herrn Müller. Aber Herr Kolter für unsere Soziale Stadt nur ein Einzelfall. Drei Monate OHNE Hilfe wo nur Familie und Freunde für ihn da sind. Ich könnte noch weiter aus holen nur interessiert es der Stadt ein Dreck was mit seinen Bürgern ist auch wenn sie hier geboren sind.

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  • Jama To via Facebook

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    Genau wie bei meinem Unfall!
    Die lassen sich Zeit!
    Ich hätte im November Unfall auf Seesecke Weg! Wege waren aus Kamen’s Richtung nicht gesperrt!
    Könnte leider nicht nachweisen, obwohl bei der Rettungsaktion soviel Gaffer da gekommen sind, hatt sich keine als Zeuge melden wollen!
    Ich müsste alle meine Ersparnisse verbrauchen weil ich selbst nicht machen könnte!
    Gutachten zur Feststellung meine Fähigkeiten ist zu mir gekommen Ende Februar! Ohne Hilfe von außen, ohne Hilfe Bürger für Bürger, meine einige Freunde. ….. wäre ich verhungert! Verdreckt! Einfach verreckt!!!!!
    Für Umsturz der Bäume ist eigentlich auch das Stadt schuld!
    Es wird Abgeholzt, Einbetoniert, Versiegelt!
    Die Bäume bekommen etwa Wasser aber wer hat eine Stein in Garten entfernt, der weist das unter dem Stein keine Gras wächst! Gras stirbt ab! Genau das geschieht mit dem schönen alten Baum! Bei Sturm oder mit dem Zeit fällt das Baum!
    Wir, Tiere, Autos, …. werden beschädigt oder sterben dabei!
    Und um Opfer kümmert sich keine!
    Pech gehabt!
    Und Freunde, Bekannte und. … bleiben für einige Zeit erhalten aber dann auf einmal sind nur knapp paar Leute über geblieben!
    Folge! Einsamkeit, Depressionen, Arbeitslosigkeit, Zahlungsunfähigkeit, Insolvenz, …..
    Und wehe wenn man sich beschwert! Öffentlich auftritt, dann wird man als Psychisch krank abgestempelt für immer und ewig! ……

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