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Steuerzahlerbund: „Fröndenberg schafft sich ab“ – Viel mehr Sparen ist nicht mehr drin

„Ihre Stadt schafft sich ab“ – das unschöne Urteil über Fröndenbergs Finanzlage aus Sicht des Steuerzahlerbundes. Mit dessen Vizevorsitzendem  diskutierten am Dienstagabend Vertreter der Freien Wählergemeinschaft und der CDU.

„Die Abschreibungen übersteigen die Investitionen ganz erheblich. Der Verzehr des Eigenkapitals schreitet fort.  Ihre Stadt schafft sich ab“, resümierte Eberhard Kanski nüchtern.

Der Diplom-Volkswirt, den Matthias Büscher (FWG) eingeladen hatte, erläuterte der Runde: Viel mehr sparen gehe nicht mehr, wenn die Politik einen Mindestservice für die Bürger halten wolle. Fröndenberg leide wie viele andere Kommunen in NRW unter den unzureichenden Finanzzuweisungen durch das Land. Dies sei umso unverständlicher, als die Einnahmen des Landes seit geraumer Zeit die Erwartungen überstiegen.

„Machen Sie gemeinsam mit anderen Städten und Gemeinden Druck. Nehmen Sie Ihre Landtagsabgeordneten immer wieder in die Pflicht.
Nur so kann es zu Veränderungen kommen“, rief Kanski seine Gesprächspartner auf.

Falls in Düsseldorf kein Umdenken erfolge, so müsse man in wenigen Jahren mit Grundsteuern rechnen, die Bergneustadt gerade abgelehnt habe:
Dort ziehen alle Fraktionen einschließlich des Bürgermeister gegen sagenhafte 1.465 Punkte zu Felde.

Kommentare (3)

  • Mike

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    Schon putzig wie gestern noch jemand unbedingt ein Kunstprojekt fördern wollte, anscheinend haben manche Politiker die Zeichen der Zeit noch nicht erkannt, wie rasen generell auf ein ganz grossen Finanzproblem zu und es kann nicht sein, daß dies alles die Grundsteuer richten soll.

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  • André Wolter via Facebook

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    Hundesteuer bitte nicht vergessen . Ich habe nich Kein Hundekotbeutel Spender gesehen .

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  • Dieter van Riel

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    Auf der anderen Seite finde ich es aber auch putzig, wenn wir diese Stadt über seine Grenzen hinaus attraktiver machen wollen, z.B. durch Tourismusförderung, aber Kunstprojekte, die zweifels ohne den Blick auf Fröndenberg lenken würde, mit allen zur Verfügung stehenden Argumenten verteufeln.

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