Rundblick-Unna » Steuern und Gebühren, bitte: Unnas Grundeigentümer bekommen Rathauspost

Steuern und Gebühren, bitte: Unnas Grundeigentümer bekommen Rathauspost

Post aus dem Rathaus erwartet Unnas Grundeigentümer. Ab  Freitag (15.01.) verschickt die Stadt die neuen Steuer- und Gebührenbescheide für 2016. Angeschrieben werden rund 21.500 Eigentümer von Grundstücken, Eigentumswohnungen, Geschäftsgebäuden und landwirtschaftlichen Betrieben. Dabei bleibt die Grundsteuer auf dem Niveau des Vorjahres. Sie wurde in Unna im Jahr 2013 empfindlich angehoben – um fast das Doppelte -, hält sich seither mit 720 Punkten auf hohem, aber nicht kreisweit höchstem Level.

Insgesamt kassiert die Stadt Unna in diesem Jahr rund 40,44 Mio. € Steuern und Gebühren – etwas mehr als 2015: Da waren es 40,07 Mio. €.  Den größten Anteil tragen die Besitzer von Immobilien und privaten Grundstücken. Sie zahlen mit der Grundsteuer B rund 16,44 Mio. Euro. Die Grundsteuer A, die für land- und fortwirtschaftliche Betriebe fällig wird, spült dem Kämmerer 0,24 Mio. Euro in die Kasse.

Hinzu summieren sich rund 24 Mio. Euro Gebühren: 

Schmutzwassergebühren: 8,28 Mio. €
Niederschlagswassergebühren: 9,50 Mio. €
Straßenreinigungsgebühren: 0,77 Mio. €
Müllabfuhrgebühren: 5,21 Mio. €

Bereits zum zweiten Mal bedient sich die Kreisstadt übrigens modernster Technik und lässt ihre Bescheide von einem externen Dienstleister drucken und kuvertieren. Die Zeiten, in denen Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter zusammen mit nahezu allen Azubis der Stadt dies in mühevoller Kleinarbeit per Hand erledigen mussten, gehören nun endgültig der Vergangenheit an.

Zur Information der Steuer- und Gebührenpflichtigen werden den Bescheiden ein Flyer zur aktuellen Gebühreninformation 2016 sowie ein Merkblatt mit Hinweisen zu Mülländerungen und Eigentumswechseln beigelegt.

Müllmarken:
Bis auf weiteres werden keine neuen Müllmarken verschickt. Die Gebührenmarken aus 2014 bleiben weiterhin gültig, informiert die Stadt. Das Verfahren der mehrjährigen Gültigkeit der Marken habe sich bereits in der Vergangenheit bewährt. Die Verwaltung spart damit den finanziellen und zeitlichen Aufwand für Druck und Versand ein.

Beratung:
Bei Problemen oder Fragen hinsichtlich der Bescheide geben die Steuerabteilung der Kreisstadt Unna bzw. die Stadtbetriebe Unna Auskunft.

Bei Änderungen der Gefäßgrößen, bei Eigentumswechseln und bei Fragen zu der Festsetzung der Grundsteuer berät Sie gerne die Steuerabteilung der Kreisstadt Unna:
Anett Hattwig: 02303/103 – 267
Anita Rickert: 02303/103 – 224    
Tobias Goeke: 02303/103 – 266    

Für eine persönliche Beratung stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rathaus, Rathausplatz 1, 59423 Unna, Zimmer 208 – 208 a während der Öffnungszeiten,
montags, dienstags und donnerstags von 8.30 Uhr bis 12.00 Uhr und von 13.30 Uhr bis 15.45 Uhr,
mittwochs von 8.30 Uhr bis 12.00 Uhr, sowie
freitags von 8.30 Uhr bis 12.30 Uhr
zur Verfügung.
Erfahrungsgemäß ist in den ersten Wochen nach Versand der jährlichen Grundbesitzabgabenbescheide in der Steuerabteilung mit einem sehr starken Publikumsandrang zu rechnen. Um auch in diesem Jahr für die Bürger und Bürgerinnen die Wartezeiten möglichst gering zu halten, ist das Verfahren bei Änderungen der Müllgefäße sowie bei Veräußerung von Immobilien / Grundstücken bereits im beiliegenden Flyer erläutert.

Bei Fragen zur inhaltlichen Gestaltung der Gebühren und der Kalkulationsgrundlagen wenden Sie sich bitte an die MitarbeiterInnen des Kundenzent-rums der Stadtbetriebe Unna:
Ramona Kirch: 02303/2003 – 18    
Uwe Niederheidt: 02303/2003 – 28
Maria Willige-Schleep: 02303/2003 – 83    

 

Kommentare (8)

  • Helmut Brune via Facebook

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    Ohne diese Einnahmen würde die Stadt wahrscheinlich Pleite machen und das will wohl keiner. Steuern zahlen müssen wir alle, auch wir hier in den Niederlanden. Die Unterschiede sind nur Geringfügig.

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  • Herta Heinert via Facebook

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    Ja,ja diese Grundsteuer B, heissumstrittenes Thema, nur der Kämmerer freut sich über ein klingelndes Stadtsäckel

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Das stimmt gewiss, Herta Heinert, das sagt Herr Mölle auch ganz offen. Er freut sich, dass u. a. die – relativ hohe – Grundsteuer für ein deutliches Abschmelzen des Schuldenbergs gesorgt hat.

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    • Herta Heinert via Facebook

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      Für jeden Bürger verständlich und nachvollziehbar wenn die Steuereinnahmen zur Entlastung des Haushaltes dienen, werden sie zweckentfremdet ist’s schon ärgerlich

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Ja, das ist richtig, Herta Heinert. Dass Schulden abgebaut werden, liegt ja im Interesse vor allem der nachfolgenden Generation.

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    • Herta Heinert via Facebook

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  • Sven Arnt via Facebook

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    Ich freue mich auch nicht wirklich über solche Post, aber ohne die Steuern geht es ja nicht und wenn dann Schulden abgebaut werden, tut es ja nur noch halb so weh.

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  • Heidi Baumgart via Facebook

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    bin gespannt,wieviel ich für meinen kleinen,alten Hund zahlen muss,ist ja wahrscheinlich überschaubar.

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