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Stau-Unfall im Ringtunnel: 18jähriger Kradfahrer verletzt

Es sah zum Glück schlimmer aus, als es am Ende war. Der 18jährige Motorradfahrer, der heute Nachmittag im Ringtunnel Unna verunglückte (siehe unsere Erstmeldung um 14.45), wurde zwar verletzt, aber nicht schwerwiegend. Gleichwohl wurde er ins Krankenhaus gebracht, wo er zunächst verblieb. Damit gilt er als schwer verletzt.

Zum dem Unfall mit nachfolgender Tunnelsperrung kam es, als der 18jährige Unnaer gegen 14.35 Uhr mit seiner 125er in den Tunnel am Ostring einfuhr – und dort auf den Toyota Lexus eines 31-Jährigen aufprallte. Der Autofahrer hatte auf rechten Spur aufgrund des Feierabend-Rückstaus in Richtung Kantstraße (Kreishaus-Kreisel) bremsen müssen. Das bemerkte der junge Kradfahrer zu spät, stürzte mit seiner Maschine und blieb zunächst regungslos auf der Fahrbahn liegen.

Die Unnaer Polizei sperrte den Tunnel während der Unfallaufnahme eine komplette Stunde, bis 15.30 Uhr. Der Gesamtsachschaden beträgt fast 13.000 Euro.

Kommentare (6)

  • Helmut Brune

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    Da bin ich aber Erleichtert.

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  • Rico

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    Der Kreisverkehr ist seit dem Umbau sowieso im Feierabendverkehr die reinste Katastrophe, in dem Tunnel wird es nicht das letzte mal geknallt habe. Schöne Grüße an unseren Bürgermeister.

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    • Silvia Rinke

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      Werden wir ausrichten, Rico…

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    • Christoph Tetzner

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      Hallo Rico,

      unser Bürgermeister ist da unschuldig. Die Unfallkomission hat diesen Zustand vorgeschlagen. Ich wünschte mir auch etwas anderes…. Dafür muss immer leider erst etwas passieren! (Woher hat die Unfallkomission wohl Ihren Namen!)

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      • Silvia Rinke

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        Nun ja, Christoph Tetzner, die Planung – oder besser Fehlplanung – dieses nicht zweispurigen Zweispurenkreisels hatte durchaus die Stadt und damit ihr Chef zu verantworten. Jetzt die Schuld auf die Unfallkommission zu schieben ist ein bisschen kurz gedacht. 😉

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  • fürst

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    Die zweispurige Einfahrtmöglichkeit in den Kreisverkehr war war m.E. wesentlich besser.
    Bei jetziger Einspurigkeit hängt eine Staubildung bis in den Tunnel ab vom Fahrvermögen
    dessen ganz vorne am Kreisverkehr. Längst nicht jeder ist in der Lage, gegebene Einfahrtmöglichkeiten auch zu nutzen. Insgesamt ergibt sich dadurch m.E. eine höhere Unfallgefährdung als die, die man beseitigen wollte. Da hat sich nicht die Vernunft, sondern eine Lobby durchgesetzt.

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