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Stadt plant 4. Beigeordneten ein – Uwe Kutter tritt bei Bürgermeisterwahl Hemer gegen 2 Konkurrenten an

Unnas 3. Beigeordneter Uwe Kutter kandidiert wie berichtet am 31. Januar als Bürgermeister in Hemer; die Stadtverwaltung Unna plant auch deshalb die Umstrukturierung ihrer Führungsetage durch einen 4. Beigeordneten.

Die Fraktionen sollen im Rahmen der Haushaltsberatungen darüber beratschlagen. Auch über die Anregung Bürgermeister Werner Kolters, dass einem eventuellen 4. Beigeordneten auch entsprechende Sachgebiete zugewiesen werden könnten bzw. sollten. Uwe Kutters Bereiche sind Soziales, Familie, Jugend und Senioren.

Trotz seines möglichen Weggangs und diverser krankheitsbedingter Ausfälle (z. B. des Beigeordneten Ralf Kampmann) schätzt Bürgermeister Werner Kolter die Leistungsbereitschaft seiner Verwaltung als weiterhin sehr hoch ein. Auf eine entsprechende Anfrage von FLU-Fraktionschef Klaus Göldner sagte Kolter, ja, es gebe momentan Probleme, er hoffe jedoch, dass sie überbrückt werden könnten. Zur gegebenen Zeit will er der Politik ein neues Personalkonzept vorlegen. Ebenso wie die konkrete Frage eines 4. Beigeordneten wird das gesamte Konzept Gegenstand der Haushaltsberatungen jetzt im Herbst sein.

Der 3. Beigeordnete Uwe Kutter will sich mit 62 Jahren noch einmal der Herausforderung einer Bürgermeisterwahl stellen. Er tritt in Hemer für die SPD an und bekommt es mit zwei Konkurrenten zu tun: Die CDU hat einen Kandidaten aufgestellt sowie die Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG). Jurist und Verwaltungsfachmann Uwe Kutter kennt sich in Hemer bestens aus, war vor seinem Wechsel nach Unna im Jahr 2003 bereits  17 Jahre im dortigen Rechts- und Ordnungsamt tätig. Nötig wird die Wahl, weil Hemers bisheriger Bürgermeister Michael Esken als Verwaltungschef nach Verl in Ostwestfalen wechselte.

Uwe Kutter BM Hemer

Uwe Kutter (3. v. li.), 3. Beigeordneter der Stadt Unna, nach seiner offiziellen Nominierung als Bürgermeisterkandidat der SPD Hemer. Wenn Kutter die Wahl am 31. Januar gewinnt, müssen seine Fachbereiche Soziales, Familie, Jugend und Senioren in neue Obhut übergehen.

Kommentare (3)

  • Udo

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    Noch ein B besoldeter, der 7.000 Euro und mehr nach Hause schleppt ??!!
    Herr Kolter sagt doch die Leistungsbereitschaft ist weiterhin sehr hoch. Warum dann noch mehr Geld für eine Personalstelle rausschmeißen ? Das geht doch bestimmt auch billiger. Für 7.000 Euro kann man 3 Leute einstellen, die noch mehr arbeiten könnten. Es gibt einfach zu viele Chefs in den Stadtverwaltungen…

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  • Elke Schmidt

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    Herr Kutter dürfte es sehr schwer haben. Die Zeiten für jüngere unabhängige Kandidaten stehen gut. Im Vergleich Heilmann-Kutter kommt der unabhängige Kandidat symphatischer rüber. Zudem ist er 10 Jahre jünger als Herr Kutter und ist bereits vor Ort bekannt.

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  • Jama To via Facebook

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    Von arbeiten ist keine reich geworden!!!

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