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Sporthallen-Bau in Werne soll im Sommer starten

Das Ende der einen Baumaßnahme zeichnet sich gerade ab, da steht die nächste bereits in den Startlöchern: Der Neubau der Sporthalle am Freiherr-vom-Stein-Berufskolleg in Werne wird im Sommer beginnen.

Wie Baudezernent Dr. Detlef Timpe gegenüber der Politik erklärte, sind die Eckpunkte mit der Stadt Werne ausgelotet, sodass die Pläne für das insgesamt 3,7 Millionen Euro schwere Kooperationsprojekt zum neuen Schuljahr Form annehmen sollen. Nach jetzigem Planungsstand soll die bestehende Sporthalle in den Sommerferien abgerissen werden.

Um nicht nur den Bedürfnissen des Schulsports, sondern auch den Interessen der Stadt und des Vereinssports Rechnung zu tragen, ist ein größerer Neubau anstelle der alten Ein-Feld-Halle geplant. Deshalb wird sich die Stadt Werne nicht nur an den Baukosten beteiligen, sondern auch einen Betriebskostenzuschuss leisten. Der Kreis ist Bauherr und trägt 2,4 Millionen Euro aus kreiseigenen Mitteln. Weil beim Neubau großer Wert auf Energieeffizienz gelegt wird, kann dieser Kreis-Anteil fast vollständig aus Fördermitteln des Bundes bestritten werden.

Mit einer Bauzeit von rund zwölf Monaten kalkuliert der Fachbereich Bauen des Kreises. Unterdessen, so berichtete der Baudezernent, sind die laufenden Arbeiten am Hauptgebäude „in Plan“: Die funktionale und energetische Sanierung, die 2014 begonnen hatte, werde in diesem Sommer abgeschlossen sein. Um die Sache „rund“ zu machen, sei übrigens vorgesehen, die Außenanlagen des Freiherr-vom-Stein-Berufskollegs in Schuss zu bringen, wenn der Sporthallen-Neubau abgeschlossen ist, stellte Timpe in Aussicht.

Kommentare (3)

  • fürst

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    Wie emsig auf einmal gebaut werden kann und wieviel Geld plötzlich in die Hand genommen werden kann!

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  • Hans Kammler via Facebook

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    Und wenn sie fertig ist können ganz schnell n paar flüchtige einziehen..

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    • fürst

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      Daran habe, natürlich, auch ich sofort gedacht.
      Wohl nur Deppen glauben, da werde etwas so schnell und finanziell problemlos für uns erbaut.
      Man vermeidet nur, „Weitere Asylunterkunft in Werne“ zu formulieren.

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