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Spiel, Satz und Sieg! Das war das 1. Unna Open

Sieben Tage lang ging es sportlich, spannend und aufregend um die kleine gelbgrüne Filzkugel. Zum Teil war es etwas zu regnerisch, aber letztendlich versöhnte ein sportlich hochklassiges Herren-Finale, das hin und wieder selbst von der Sonne beschienen war. Alle, die mit und um den Ball tanzten, waren mehr als zufrieden mit der Premiere der 1. UNNA OPEN und setzen nunmehr auf eine Neuauflage im nächsten Jahr.

Überraschung im Finale der Damen: Mit Anna Ozerova und Svetlana Iansitova standen sich zwei ungesetzte Spielerinnen gegenüber, die auf ihrem Weg dahin alle gesetzten Spielerinnen – darunter die an 1 gesetzte Vinja Lehmann, Luisa Meyer auf der Heide (6) und Madeline Bosnjak (2) – ausgeschaltet hatten. Mit Svetlana Iansitova hat die 1. UNNA OPEN eine verdiente Siegerin, der sich Anna Ozerova glatt in zwei Sätzen (6:2, 6:2) geschlagen geben musste.

Seiner Favoritenrolle wurde indes bei den Herren Marvin Netuschil gerecht, den Johann Willems (4:6 6:1 6:3)im Viertelfinale und Lukas Rüpke (6:4 5:7 6:4) im Halbfinale auf dem Weg ins Finale allerdings zwei Mal in die „Verlängerung“ zwangen. Hier traf Netuschil auf den an Nummer 2 gesetzten Kim Möllers, der sich in einem leidenschaftlichen Match mit langen und spannenden Ballwechseln schlussendlich mit 6:3 und 6:4 geschlagen geben musste.

Das Wetter und auch das BVB-Heimspiel gegen Wolfsburg sorgte dafür, dass nur wenige Zuschauer vor Ort waren. Aber diese erlebten einen hochklassigen Finaltag, der mit der Siegerehrung und Vergabe des Preisgeldes von insgesamt 6.000 Euro durch den Präsidenten Dr. Dirk Prünte einen allseits zufriedenen Abschluss fand.

Neben vielen anderen Besonderheiten und unvergessenen Erlebnissen für Spieler, Organisatoren und Mitglieder nehmen die Sieger Svetlana Iansitova und Marvon Netuschil noch ein besonderes Andenken mit in ihre Trophäen-Sammlung: Die Grafik eines Tennisspielers, gestaltet von Alfred Gockel, der bereits ein Plakat für die US Open entwarf, und mit den Engeln und dem Hubschrauber im Kamener Kreuz die in Deutschland meist gesehene Skulptur schuf.

Mit der 1. UNNA OPEN hat sich der TC Grün Weiß Unna 02 in die Spitze der Turniere im Westfälischen Tennisverband gespielt, so dass im kommenden Jahr eine Wiederholung nicht nur von allen Seiten gewünscht, sondern vom Veranstalter auch nach Kräften angestrebt wird.

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