Rundblick-Unna » SOS im Flüchtlingsstrom: Schwerte wandelt Freizeitbad-Areal zu „Projekt Neustadt“ um – 200 Plätze auf Jahre

SOS im Flüchtlingsstrom: Schwerte wandelt Freizeitbad-Areal zu „Projekt Neustadt“ um – 200 Plätze auf Jahre

SOS aus Schwerte. Die Stadt an der Ruhr meldet Land unter, der Strom neuer Flüchtlinge reißt nicht ab. Deshalb wird das Gelände des früheren Freizeit- und Allwetterbades (FAB) zur Flüchtlingssiedlung.

Die zu errichtende Wohnanlage in Holz-Fertigbauweise soll 200 Menschen Platz bieten und auf Jahre nutzbar sein. Das gab die Stadtverwaltung heute auf einer Pressekonferenz bekannt. Ein Name für  das „Flüchtlingsdorfes“ auf dem früheren Freizeitbad-Areal ist bereits gefunden: „Projekt Neustadt“.

Dieses ist mitnichten einem freiwilligen Entschluss der Stadt geschuldet, sondern aus der nackten Not geboren. Denn die 30 000 Einwohner-Stadt sieht ihre Aufnahmekapazität für Flüchtlinge restlos erschöpft. Obwohl ihr die Bezirksregierung zugesichert hatte, dass sie zunächst keine weiteren Flüchtlinge werde aufnehmen müssen, kommen täglich neue hinzu. Diese Zusicherung aus Arnsberg hatte „nur eine kurze Halbwertszeit“, bilanzierte der Erste Beigeordnete Hans-Georg Winkler heute ernüchtert.

Im August stellte die Stadt bereits eine Turnhalle als Notunterkunft für 150 Menschen zur Verfügung (wir berichteten), kaufte eine Halle und ein Haus, bestellte Container. Doch nun wird schon wieder eine Turnhalle benötigt. Zumindest, bis im Frühjahr  das „Projekt Neustadt“ realisiert ist.

Inzwischen hat Schwerte rund 500 Flüchtlinge aufgenommen. 230 sind es z. B. in Bönen, 260 in Fröndenberg, in Unna deutlich über 1000 (dezentrale Unterbringungen plus die Landesstelle Massen mit fluktuierend 800 bis 1100 Flüchtlingen; sie wird erweitert, wie berichtet auf weitere 300 bis 400 Plätze. In der Zeltstadt Selm-Bork leben 900 Flüchtlinge, in den Großzelten auf dem Wellenbadparkplatz Bergkamen-Weddinghofen sollen 600 Menschen einquartiert werden.

Die Gesamtzahl der Flüchtlinge für den Kreis Unna (Einwohnerzahl 420 000) bis zum Ende des Jahres ist nicht absehbar. Landrat Michael Makiolla sprach es auf dem Bürgerabend zur Notunterkunft in Bönen am Montag klar aus: Die Order der Regierungspräsidentin, zusätzliche Unterkünfte bereitzustellen, sei keine Bitte – sie sei ein Befehl. Und mit solchen Befehlen muss der Kreis und müssen mit ihm seine zehn Städte und Gemeinden jederzeit wieder rechnen.

Selbst Unna, durch die Landessstelle bisher vor „Regelzuweisungen“ geschützt, muss sich auf Zuweisungen einstellen, gab Bürgermeister Kolter erst vorige Woche bekannt. Im Rathaus ist deshalb schon eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die mit Hochdruck freie Gebäude im Stadtgebiet sucht.

Landesstelle Massen Essensausgabe

In Warteschlangen reihen sich Flüchtlinge in der Landesstelle Unna-Massen vor der Essensausgabe ein.

 

Kommentare (17)

  • Hi Christian

    |

    Wo soll das nur noch hinführen, immerhin ist die wirtschaftliche Beziehung zu Indien, aufgebaut worden.

    Und Mutti schafft das, auch wenn von allen Seiten Widerstand kommt. Wie schafft Sie dass, bei dem Widerstand noch Befehle auszuteilen, bzw. die Befugnis.

    ? da hat man Angst seine Familie/Frau/Freundin, Abends allein auf die Strasse zu lassen.
    Man beachte aus euren bisherigen Artikel von der Versammlung in Bönen, die „Falschaussage“ bez. der Straftaten.

    Die Abschiebungen abgelehnter Asylanträge werden nicht vollzogen, u.a. weil die angewiesenen freien Ausgang haben und nicht auffindbar sind. Und weil die Ressourcen fehlen.

    Verzeihung für den langen Text…

    Antworten

    • Rundblick Unna via Facebook

      |

      Hier muss sich ganz bestimmt niemand für seine ausgiebige Gedankenmitteilung entschuldigen, Hi Christian! Zu den Straftaten haben wir unserem Bericht von heute Morgen eine Anmerkung hinzugefügt, die die Zahl – evtl. – erklärbarer macht. Dass der Polizei Ressourcen fehlen, ist leidlich bekannt… :-/

      Antworten

  • Christel

    |

    Neuestes Update:
    Asylantis, denen das Essen in den Unterkünften nicht schmeckt, stürmen die Tafel Unna…

    Antworten

  • Tanni Krause via Facebook

    |

    Meine Meinung : Wenn sie wirklich aus Kriegsgebieten kommen ( ich würde auch mit Mann&Kind flüchten) okay,aber wenn sie dann wirklich noch rumnörgeln & Ansprüche stellen,werde ich sauer. Sollen die doch froh sein,das hier keine Bomben fliegen…man man. Aber überall gibt es solche und solche. Mich nervt das ganze nur noch.

    Antworten

  • Helmut Brune via Facebook

    |

    Landesweit gesehen, kostet das viele Milliarden, Tendenz steigend. Irgendwann wird es ein böses Erwachen geben und man wird erkennen, daß dieser ganze Auffangplan ein schlechter war. Dann wird es jedoch zu Spät sein. Nach meinem Empfinden wird hier ein neuer Turm von Babel gebaut.

    Antworten

  • Christel

    |

    Nee. Gelesen ..

    Antworten

  • Markus Krabe via Facebook

    |

    Ich hoffe das es nicht soweit kommt das die Deutschen wie in den 30er Jahren auf die Strasse gehen dann wird die Luft dünn . Wenn das kommt wissen wir was passieren wird und dann war es wieder keiner Schuld ! Nicht auszudenken wenn Frau Dr. Merkel am Freitag den Friedensnobelpreis bekommt dann mal gute Nacht Deutschland!!!!!!

    Antworten

  • Petter Uhlenbusch

    |

    Es gibt auch Befehlsverweigerung Herr Makiolla.

    Antworten

  • Markus Krabe via Facebook

    |

    Bitte einfach mal reinhören und teilen dauert auch nur eine Minute und auf Deutsch!!! https://www.youtube.com/watch?v=dR2kYp6RbXo

    Antworten

    • Fürst

      |

      Ja, sollte sich jeder ansehen/anhören!
      Auch ich sehe Veletzung der Verfassung/des Grunsgesetzes und wundere mich immer wieder über die Zurückhaltung des Verfassungsschutzes bezüglich unserer Parteien-Diktatur.
      Wo bleibt der Verfassunfgschutz?
      Wo bleiben die entsprechenden Anzeigen gegen Merkel ?

      Antworten

  • Angie U Wolfgang Hinkelbein via Facebook

    |

    In fankreich geht das Volkauf die Strasse um etwas zuerreichen wenn die Politik etwas Befehl das aber dem Volk nicht ein sehen .Nur in Deutschland läßt sich das Volk alles biten obwohl unsere Großeltern das Land ohne fremde hilfe wieder auf gebaut und wür wehn für Asylanten die unser Deutschland ins verderben führen werden unsere Großeltern würden sich im Grabe umdrehen wenn sie sehen würden was aus ihr Land gewoden ist und das Volk wehrt sich nicht mal dagegen traurig traurig

    Antworten

  • Anette Kaufmann

    |

    Helmut Brune, Ihr Hinweis auf den Turmbau zu Babel hat mich begeistert, habe ich doch erst vor wenigen Tagen selbst daran gedacht. Danke, der Vergleich ist zutreffend!

    Antworten

  • Andy Fischer via Facebook

    |

    Asylantenströme sind lediglich eine Strategische Waffe der Amerikaner unter Federführung der Rothschildbande einen Kontinent derart zu schwächen,das er noch mehr am Rockzipfel der USA hängt.Angenommen das Projekt Syrien scheitert,welches Land muss dann schnellstmöglich demokratisiert werden? Der grösste Feind Deutschlands ist meiner Meinung nach nicht der Islam und die Asylanten,der grösste Feind sind die Politverbrecher,welche den Rothschilds in Übersee in den Arsch kriechen.

    Antworten

Kommentieren