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Sommer, Sonne, (zuviel) Alkohol – Massenschlägereien: Polizistin nach Fausthieb dienstunfähig

Sommerliche Temperaturen bekommen leider nicht jedem, schon gar nicht in Kombination mit Alkohol. Die Auswirkungen hielten die Polizei in Dortmund bis in die frühen Morgenstunden in Atem: Massenschlägereien sowie ein Fausthieb gegen eine Beamtin, die nunmehr dienstunfähig ist.

Gegen 00.54 Uhr meldeten Zeugen der Polizei Dortmund, dass es auf dem Sommerfest in einer Kleingartenanlage in Wambel zu einer größeren Schlägerei. Bereits im Vorfeld hatte die Polizei dort mehrere Einsätze wegen Ruhestörungen wahrnehmen müssen. Mehrere Streifenwagen trafen vor Ort ein, an dem sich zu diesem Zeitpunkt geschätzt über 200 Festgäste befanden.

Die Beamten mussten vor Ort eine sehr aggressive Grundstimmung feststellen, unter anderem unter mehreren Gruppen stark alkoholisierter Jugendlicher kam es immer wieder zu Streitigkeiten. Nach Rücksprache mit dem Veranstalter, wurde die Veranstaltung beendet. Der Großteil der anwesenden Gäste trat daraufhin friedlich den Nachhauseweg ein. Einer kleineren Gruppe von uneinsichtigen, teils alkoholisierten,Jugendlichen musste jedoch ein Platzverweis erteilt werden.

Bisher konnte ein Geschädigter der Schlägerei ermittelt werden. Es wurde eine Strafanzeige geschrieben

Gegen 03.11 Uhr wurde die Polizei zu einer Schlägerei im Dortmunder Süden (Persebeck) gerufen, bei einer privaten Feier in einem Jugendtreff. Während der Klärung vor Ort flippte ein  26-Jähriger aus, prügelte einen 34jährigen Kontrahenten – den Polizeikräfte bereits festhielten – mit der Faust mehrfach ins Gesicht. Dabei traf er auch mit voller Wucht eine direkt daneben stehende Beamtin, die mit der Fixierung des 34-Jährigen beschäftigt war. Die Beamtin musste zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus und blieb bis auf weiteres dienstunfähig.

Der 26-Jährige hatte sich vermutlich bei dem Angriff einen Finger verletzt und musste ebenfalls ins Krankenhaus. Nach ersten Zeugenaussagen hatte der 34-Jährige kurz zuvor die Mutter des 26-Jährigen geschlagen. Ein weiterer „Gast“ der privaten Feier, ein 23-Jähriger, der sich kurz zuvor auch schon mit dem 34-Jährigen geprügelt hatte, wurde aufgrund seines aggressiven Verhaltens ebenfalls in Gewahrsam genommen. Auch in diesem Fall gab´s eine Anzeige: Verdacht auf Körperverletzung, Widerstand gegen Polizeibeamte und Beleidigung.

Kommentare (5)

  • Anja Seißer via Facebook

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    oh man… der beamtin gute besserung

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  • Carina Ul via Facebook

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    Melina Koch Niklas Aulich Thomas Griewel Patrick Neunzehnhundertneun

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  • Helmut Brune via Facebook

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    Oh, wie ich solche Agressionen hasse!!! Wenn einer mal ein falsches Wort sagt wird gleich drauf gehauen. Solche Leute holen sich oft ihre Beispiele aus den fürchterlichen Action-Filmen und müssen dann beweisen, daß auch sie Helden sind. Das gilt sicher, wenn Alkohol oder Drogen im Spiel sind.

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  • Fürst

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    Ja, die Zeit, in der die Polizei „spazierenfahren“, früher „spazieren gehen“, konnte, ist vorbei.
    Vorbei ist es mit dem nötigen, nicht übermäßigen, Respekt. Mancher „Polizist“ merkt nun, daß die „Gefahrenzulagen“ wörtlich zu nehmen und keine nette Staatszulage zum Gehalt sind. Wie kommt das wohl? Und durch wen?

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  • Steffi Mandala via Facebook

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    Helmut Brune, ich glaube nicht, dass das mit den Filmen zu tun hat! Es ist eher die heutige Mentalität! Wer von denen, kann sich denn heute noch verbal auf geistiger Ebene duellieren?!?!?

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