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Smartphone bei Straßenraub in Hamm erbeutet

Mann kann gar nicht soviel essen, wie man … ihr wisst schon … Ein 21-Jähriger wurde am Sonntagmorgen, gegen 6.20 Uhr, an der Wilhelmstraße von vier Tätern überfallen. Sie bedrohten den jungen Mann in Höhe der Unionstraße und durchsuchten ihn nach Wertgegenständen. Mit einem erbeuteten Smartphone und einer geringen Menge Bargeld flüchteten sie nach der Tat in Richtung Westen.

Ein Täter ist dunkelhäutig und trug eine rote Kappe. Ein weiterer Täter ist vermutlich Südländer. Die beiden anderen Personen können nicht beschrieben werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Zeugenhinweise bitte an die Polizei Hamm unter 02381 916-0.

Kommentare (11)

  • Dagobert

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    Wenigstens ist die Polizei Hamm inzwischen zu einer Täterbeschreibung fähig. Wie kam es bloß zu diesem Gesinnungswandel ?

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    • Silvia Rinke

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      Dagobert, wie vorige Woche schon mal angemerkt, es hängt (augenscheinlich vor allem in Hamm) offenbar sehr stark davon ab, wer die Pressemeldung gerade schreibt. In den letzten 4 Wochen war das jedenfalls in dieser Großstadtbehörde sehr augenfällig. Im Gegensatz zur anderen Großstadtbehörde Dortmund, die durchgehend nur von „Dortmunder“ schreibt.

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    • Dagobert

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      Wenn ich das Opfer eines Überfalls wäre und der schreibende Polizist würde die Strafverfolgung des Täters durch eine gefälschte Täterbeschreibung (Stichwort:“Dortmunder“) erschweren, wäre eine saftige Dienstaufsichtsbeschwerde fällig. Die meisten Dortmunder sind übrigens nicht so blöd, dass sie nicht merken würden, wenn sie ver……. werden. Die Polizei Dortmund ist so gesehen recht mutig.

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      • Susanne Herzog

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        Wieso wäre die Aussage, dass es sich um einen „Dortmunder“ handelt, eine gefälschte Aussage? Ich denke eher, damit soll genau das verhindert werden, was in Ihrem Kommentar der Fall ist: nämlich eine vorschnelle Festlegung auf eine gewisse Tätergruppe. Wenn keine Beschreibung vorliegt, kann man höchstens Vermutungen anstellen. Die allerdings wären in einem Polizeibericht völlig fehl am Platz.

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      • Dagobert

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        Hallo Frau Herzog,
        wenn Sie die Meldungen durchforsten, werden Sie merken, dass von der Polizei Dortmund leider sehr häufig die Hautfarbe verschwiegen wird, obwohl ein direkter Kontakt zwischen Opfer und Täter bestand. Die Formulierung „Dortmunder“ oder „Bielefelder“ beschreibt bei der Polizei Dortmund lediglich den Ort des angemeldeten Wohnsitzes und dient letztendlich nur dazu, die Nationalität des Verbrechers zu vertuschen. Ich bleibe dabei, hier werden Fakten von der Polizei durch Nicht-Nennung verfälscht. Die meisten(außer Ihnen) haben dies übrigens inzwischen gemerkt. So konnten erfreulicherweise diese fehlerhaften Meldungen in letzter Zeit durch gezieltes Nachfragen des Rundblicks korrigiert werden. Nur durch Nennung aller Fakten können vorschnelle Mutmaßungen verhindert werden und nur eine vollständige Täterbeschreibung ermöglicht es, den Täter zu fassen. Zumindest hierbei müssen Sie mir Recht geben, oder ?

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  • Susanne Herzog

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    Hallo, Dagobert!
    Wenn eine detaillierte Täterbeschreibung vorliegt, ist das gewiss hilfreich für eine Mithilfe der Zivilbevölkerung bei der Fahndung. Allgemeine Angaben wie „südländischer Typ“ hingegen bringen gar nichts, außer dass gewisse Ressentiments und Vorurteile geschürt werden, wie man sieht. Das wiederum ist für die Eingliederung unserer neuen Mitbürger von großem Nachteil. Dass, was gewisse politische Kreise tun, nämlich Ängste zu schüren und sie zu instrumentalisieren, DAS ist die eigentliche Gefahr. Ausgrenzung, Ablehnung und Stigmatisierung fördern das Abgleiten in die Kriminalität. Frankreich hat da reichlich Beispiele zu bieten. Letztendlich ist genau das, was der sog. IS erreichen möchte.

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    • Dagobert

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      Frankreich hat inzwischen 25-30 % Front National-Wähler, und diese sind deutlich weiter rechts als die AfD. Wünschen Sie sich das gleiche für Deutschland ?Ich finde es interessant, dass einige Polizisten in der Lage sind, die Wahrheit zu sagen(„südländischer Typ“) und andere wiederum nicht. Könnte man nicht wenigstens bei der Polizei eine einheitliche Linie fahren(entweder“alle Polizisten vertuschen“ oder „alle Polizisten sagen die Wahrheit“) ? Warum darf man es denn nicht sagen, wenn z.B. ein Flüchtling ein Kind vergewaltigt hat ? Googeln Sie ruhig mal „Rotherham“. Vertuschen und verheimlichen bewirkt in meinen Augen nur das Gegenteil und schürt Misstrauen und Ressentiments. Wenn nachher die Wahrheit ans Licht kommt(und das ist meistens der Fall, auch hier: Wikipedia/Rotherham), ist es nur noch peinlicher für Lokalpolitiker und Polizisten und diskreditiert leider die ehrlichen und anständigen unter den Neu-Mitbürgern.

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    • Dagobert

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      Nur als Nachtrag, weil es so aktuell ist :
      http://www.derwesten.de/staedte/hagen/mann-am-hauptbahnhof-hagen-durch-messerstich-verletzt-id12203615.html
      Vor einem Jahr hätte die WAZ (Funke-Mediengruppe, politisch eher links) niemals „arabisch aussehend“ geschrieben und die Polizei Hagen hätte auch nicht in der Täterbeschreibung die Worte „arabisch aussehend“ genutzt.
      Anscheinend hat erfreulicherweise bei den allermeisten Menschen (ich weiß, nicht bei Ihnen) ein Umdenken stattgefunden.

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      • Susanne Herzog

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        Ich weiß nicht recht, worauf Sie hinauswollen. Dass es einen überproportionalen Kriminalitätsanteil unter den Geflüchteten gibt? Das „ausländische“ Menschen prinzipiell krimineller veranlagt sind als „Deutsche“? Das wäre grundfalsch und äußerst fatal.
        Nochmal: Der Hang zu Kriminalität ist in erster Linie sozial bedingt und keineswegs ethnisch. Auch hier ist Frankreich ein abschreckendes Beispiel. Das Anwachsen der Front National ist ja gerade die Folge dieser verheerenden Entwicklung: Ausgrenzung, Armut, Perspektivlosigkeit haben die zunehmende Bereitschaft für das Sympathisieren mit dem radikalen Islam zur Folge. Gewalt und Terrorakte wiederum lassen die rechten Strömungen erstarken. Eine furchtbare Spirale, deren Bildung bei uns entgegengewirkt werden muss. Das Erschaffen von Feindbildern („Invasoren“, „Sozialschmarotzer“ etc.), das Pauschalisieren und das ständige Unter-Generalverdacht-Stellen bewirken aber genau diese fatale Entwicklung. Wollen Sie das???

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      • Dagobert

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        Jetzt verstehe ich auch nicht, worauf Sie hinaus wollen. Ich habe nie behauptet, dass ausländische Mitbürger eine kriminelle „Veranlagung“ haben. Den erhöhten Anteil an der Kriminalitätsstatistik dürfen Sie gerne auf Wikipedia nachlesen.Wie gesagt, ich habe selber einen Migrationshintergrund, genau deswegen finde es auch falsch, wenn die Polizei nicht die ganze Wahrheit sagt. Ein anderes (aktuelles) Beispiel:
        http://rundblick-unna.de/ehrverletzende-bemerkungen-rettungssanitaeter-brutal-angegriffen/#comments
        Der Polizeisprecher hat die ganze Zeit davon gesprochen, dass „Gelsenkirchener“ in ihrer „Ehre“ verletzt wurden und deswegen den Rettungsdienst verprügelt haben. Letztendlich stellte sich nachher heraus, dass es Kosovaren waren. Wäre es hier nicht besser gewesen, von Anfang an die Wahrheit zu sagen ? Jetzt können „rechte Strömungen“ die verfälschte Polizeimeldung zur Stimmungsmache nutzen. Ich kann Ihnen jetzt schon sagen, dass viele Menschen einer zukünftigen Polizeistatistik nicht glauben werden, weil die Polizei durch derartige(Fehl-) Meldungen leider sehr viel Vertrauen verspielt hat. Außerdem : Da (wie Sie sagen) der Kriminalitätsanteil unter den Geflüchteten nicht erhöht ist und ausländische Mitmenschen nicht mehr kriminell sind als Deutsche, ist es absolut notwendig, die Nationalität bei Gewaltverbrechen zu nennen, oder ? Nu so kann den „rechten Hetzern“ der Wind aus den Segeln genommen werden, finden Sie nicht ? Spätestens, wenn bei 89,5% der Gewaltverbrechen als Nationalität „Deutscher“ genannt wird, müssten dann ja alle andere Mitbürger auch Ihre persönliche Wahrheit erkennen, oder ? Jeder Mensch hat doch das Recht, auf Grundlage von Fakten, sich eine eigene Meinung zu bilden. Nur dürfen hierfür die Fakten nicht verheimlicht werden. Falls wir dann feststellen, dass die AfD doch Recht hatte, müssen wir gemeinsam die Konsequenzen ziehen. Vertuschung und Verheimlichung schadet in meinen Augen nur den ehrlichen und friedlichen ausländischen Mitmenschen(und der Glaubwürdigkeit von Politik und Polizei), weil durch die verfälschte Wahrheit Zweifel geschürt werden. Letztendlich wird durch eine Position wie die Ihrige nur die Ausgrenzung von Geflüchteten gefördert. Wollen Sie das ???

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      • Dagobert

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        Ein interessantes Beispiel haben ich noch, Frau Herzog. Der versuchte Mord an drei Kindern (um die Mutter, die sich ein westliches Leben wünscht, zu bestrafen)ist in meinen Augen eine wichtige Nachricht. Die internationale Presse sieht es genauso. Wissen Sie, wo über den brutalen Mordversuch (so geschehen in NRW, Lohmar)berichtet wird ? In NRW finden Sie diese Nachricht maximal in den Lokalnachrichten (wenn überhaupt).
        http://www.krone.at/welt/kinder-aus-fenster-geworfen-um-frau-zu-bestrafen-syrer-vor-gericht-story-530491
        Wenn man die Wahrheit erfahren möchte, muss man die österreichischen Nachrichten lesen. Ist es nicht traurig, dass weiterhin die Presse uns nur inkomplett informiert ? Was würde wohl in den Nachrichten stehen, wenn ein Deutscher seine Kinder derart misshandelt hätte ? Ist so etwas nicht auch Diskriminierung ? Halten Sie es für richtig, wenn die Bevölkerung über derartige Geschehnisse nicht oder nur inkomplett informiert wird ?

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