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Skurriles Urteil: Mama darf nicht in WG des Sohnes wohnen

Mama darf während des Urlaubs des Sohnemanns nicht ersatzweise in dessen WG-Zimmer einziehen, wenn die restlichen WG-Mitbewohner nicht damit einverstanden sind.  Dieses Urteil fällte gestern in einem skurrilen Streitfall das Oberlandesgericht Hamm. Es entschied: Die Dortmunder Polizei handelte richtig, als sie eine Mutter aus der Wohngemeinschaft ihres Sohnes hinauskomplimentierte.

Mutti war ins Zimmer ihres urlaubenden Jungen mit Sack und Pack eingezogen, um die Katzen und das Meerschweinchen des Filius zu versorgen. Das passte nun aber den Mitbewohnern aber überhaupt nicht – sie waren genervt und wollten, dass Mutti wieder auszog. Dafür musste aber erst die Polizei anrücken…

Das wegweisende Urteil der OLG-Richter:  Mütter (und demzufolge auch Väter) haben in einer Studenten-WG längerfristig nichts zu suchen. Sie dürfen die Tiere versorgen kommen und die Blumen gießen, nicht aber mit sprichwörtlichem Sack und Pack einziehen.

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