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Simple Minds, U2, Depeche Mode – 3 Bands, 1 Klasse-Konzert von „Mind2Mode“ im Kühlschiff

Simple Minds, Depeche Mode, U2 mit Jim Kerr, Dave Gahan und Bono – 3 best of world-Bands mit 3 jeweils einzigartigen Frontmännern und unvergessenen Songs, und alle hatten ihre Hoch-Zeit in den 80ern.

In Unna gab´s am Samstagabend alle 3 hintereinanderweg mitsamt einem einzigen hervorragend aufgelegten Frontman-Double. Mind2Mode im Kühlschiff, das bedeutete fast drei Stunden lang Stadionrock vom Feinsten mit den „best of“ dreier wirklich toller, unvergessener Bands. Mit rund 400 Besuchern war dieses Tribute-Konzert nahezu ausverkauft, kaum Wunder, wann und wo gibt´s sonst schon mal „3 in 1″ für unter 20 Euro.

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Oben: lange Warteschlangen auf der Eingangstreppe, unten: Vater Christian mit Tochter Caro (26) aus Unna freuen sich auf den gemeinsamen Konzertabend.

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Also, es war voll, es war toll und ging los mit den Simple Minds – dankenswerterweise zollte dieses Tribute auch den sehr frühen 80ern von Simple Minds Tribut und startete wuchtig mit „Waterfront“, gefolgt von dem wiegenden „(Somewhere in) Summertime“. Weitere 6 Songs folgten, natürlich waren auch die Mitsing-Hits „Alive and Kicking“ und allen voran „Don´t you“ dabei, wo das Kühlschiffpublikum lauthals in „La-lalalala-lalalala-la-la-la-lallalala“ einstimmte und Sänger Steve Hampton wie manches Mal an diesem Abend das Mikro zwischendurch getrost aus der Hand legen konnte.

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Hervorragend aufgelegt wie auch seine beiden Bandkollegen schlüpfte der Mind2Mode-Frontmann nacheinander in die Haut (nebst passendem Outfit) von Gahan, U2-Ikone Bono und zu Beginn eben Jim Kerr, der seinerzeit mal über sein eigenes Tribute staunend gesagt haben soll: „Ihr seid so gut, dass ihr es uns bald schwer macht.“ Hintergrund: Mit Originalmitgliedern der Simple Minds sind Mind2Mode bereits zusammen aufgetreten.

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Depeche Mode-Fans kamen nach einer kurzen 10minütigen Pause auf ihre Kosten, „Personal Jesus“ sorgte erneut für ekstatische Mitsingeffekte, und Videoclips auf der großen Leinwand hinter der Bühne brachten die Illusion greifbar nah. Schließlich U2 mit Steve Hampton als Bono, eine denkbar simple Verwandlung einfach mit Griff zur Bono-Sonnenbrille. Und bei diesem reinsten Happening, das bis kurz vor 23 Uhr noch folgte, erlaubten sich Mind2Mode auch noch einen kleinen Scherz: Sie mixten plötzlich „Stand by me“ hinein – mitten in das schwelgerisch-wiegende „Still haven´t found what I´m looking for“.

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Mind2Mode können auf über 15 Jahre Erfahrung als Festival-Headliner bauen. Zu den Referenzen der Band zählen Auftritte auf der Kieler Woche, auf dem Roncalliplatz in Köln vor 10.000 Zuschauern und bei den größten Tribute-Festivals in Belgien, Holland und Großbritannien. Dabei traten Mind2Mode auch gemeinsam mit original Künstlern auf: u.a. Nena, Fury in the Slaughterhouse, Howard Jones, Ultravox, The Blues Brothers, T’Pau, Limahl/Kajagogoo, Kim Wilde, Go West, DSDS-Gewinner Thomas Godoj u.v.m.

 


 

 

 

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