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Seniorin verliert fünfstellige Summe an Enkeltrick-Gaunerin

Leider fallen gutgläubige Ältere immer wieder auf diese schäbige Masche herein. Mit dem „Enkeltrick“ verlor eine über 80jährige Frau in Uentrop eine fünfstellige Geldsumme.

Die alte Dame bekam am Donnerstagnachmittag den Anruf einer angeblich entfernten Verwandten. Diese gab vor, für eine größere Anschaffung dringend Geld zu benötigen. Ihr eigenes hätte sie versehentlich auf ein falsches Konto überwiesen.

Bis zur Rücküberweisung bräuchte sie das Geld für kurze Zeit zur Überbrückung. Am Folgetag würde sie es auch wieder zurückzahlen.

Die Seniorin hörte sich die Geschichte an – und glaubte sie fatalerweise. Ja, stimmte sie zu, am nächsten Tag könne sich die „Angehörige“ das Geld bei ihr zuhause abholen. Gegen 17 Uhr stand am Freitag eine fremde Frau vor der Wohnung der 80Jährigen – sie gab vor, von der Rechtsanwaltskanzlei der Angehörigen zu kommen. Auch dies glaubte die alte Dame – und vertraute der Wildfremden einen fünfstelligen Geldbetrag an. Mit dem ist die Betrügerin jetzt über alle Berge.

Die Abholerin ist 45 bis 50 Jahre alt und etwa 1,60 Meter groß. Sie hatte ein ausländisches Aussehen, lange dunkle Haare, trug eine Brille und war ordentlich gekleidet. Hinweise bearbeitet die Polizei Hamm unter der Telefonnummer 02381 916-0.

Die Polizei rät, misstrauisch zu sein, wenn sich jemand am Telefon nicht selbst mit Namen nennt. Das Telefonat sollte sofort beendet werden, sobald der Gesprächspartner Geld fordert. Durch einen Gegenanruf unter der bisher bekannten und benutzten Nummer kann man sich darüber versichern, ob der Anrufer wirklich ein Verwandter ist. Die Polizei sollte bei verdächtigen Anrufen sofort über den Notruf 110 informiert werden.

Kommentare (2)

  • Stefanus Maxus via Facebook

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    Tja, und wieder kann sich ein Romaclan ein neues Protzauto kaufen…

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    • fürst

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      Genau so ist es, Stefanus Maxus, und neue Markenklamotten für den nächsten Einsatz.
      Die Klamotten aus der Altkleidersammlung nur für Besuche beim Sozialamt.
      Dank des Parteienkartells werden wir immer wieder „vorgeführt“.

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