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Seelöwin Hollys Tod bleibt rätselhaft: Staatsanwaltschaft prüft

Ist Seelöwin Holly nun erschlagen worden – oder war doch alles ganz anders? Der Tod der 21 Jahre alten Seelöwenmama im Dortmunder Zoo beschäftigt jetzt die Staatsanwaltschaft. Sie soll die widersprüchliche Aktenlage prüfen.

Das Tier war vor drei Wochen morgens tot in seinem Gehege im Tierpark aufgefunden worden; mit massiven Schädelverletzungen und ausgeschlagenen Zähnen, wie die Obduktion ergab. Der Zoo (und die Polizei) gingen deshalb von der naheliegenden Vermutung aus, dass nächtliche Eindringlinge in den Zoo das Säugetier erschlagen hatten, zumal ein Zaun des Tierparks beschädigt worden war. Die Tierschutzorganisation PETA setzte inzwischen schon 1000 Euro Belohnung für zielführende Hinweise nach dem vermutlichen Tierhasser aus.

Heute gibt die Dortmunder Polizei bekannt: „Die Ermittlungen der konnten nach jetzigem Stand den Verdacht auf ein Fremdverschulden nicht erhärten.“ Hollys Tod bleibt deshalb rätselhaft.

Die Ermittlungsakten werden zeitnah der Staatsanwaltschaft Dortmund zur Prüfung übergeben.

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