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Schwunghafter Drogenhandel in Kiosk: Unnaer (18) war Kunde – Dealerin in U-Haft

An einem Kiosk am Wickeder Hellweg nahe Unna-Massen blühte ein schwunghafter Drogenhandel. Zur Kundschaft zählte auch ein 18jähriger Unnaer. Gestern Nachmittag flog der Deal auf.

Zivilpolizisten bemerkten gegen 16.30 Uhr in Wickede ein Paar in einem Opel. Plötzlich stieg der Beifahrer aus und versuchte wegzulaufen. Sehr verdächtig! Die Polizisten schnappten sich den Flüchtenden. Und guckten sich anschließend mal genau das Auto an. Tatsächlich: Bei der 28-jährigen Frau auf dem Fahrersitz fanden sie Bargeld in dealertypischer Stückelung.

Ermittlungen ergaben, dass sie zuvor offenbar Drogen an einen 18-jährigen Unneraner verkauft hatte. Dabei betrat sie immer wieder den Kiosk am Wickeder Hellweg/Alte Märsch. Auch dem 26-jährigen Dortmunder, der aus ihrem Fahrzeug bei Sichtung der Polizei geflüchtet war,  wollte sie offenbar im Auto Drogen verkaufen.

Die Beamten erwirkten Durchsuchungsbeschlüsse für das Fahrzeug, die Wohnung der Frau sowie für den Kiosk. Dort entdeckten sie anschließend einen Elektroschocker, Bargeld in dealertypischer Stückelung im vierstelligen Bereich, Verpackungsmaterial sowie diverse Drogen. Die Polizisten stellten die Gegenstände sicher.

Die 28-Jährige musste den Weg ins Polizeigewahrsam antreten und wurde heute dem Haftrichter vorgeführt. Dieser ordnete Untersuchungshaft an.

Was mit den beiden Kunden passierte, wird nicht näher erwähnt. Konsequenzen werden auch sie tragen müssen.

Kommentare (8)

  • Peter van Pax via Facebook

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    Eine gemischte Tüte ?

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  • Ines Petzold via Facebook

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    Oder eher die Froesche …. und wenn sie haben noch ein Paket Puderzucker … will heut backen und habs im Markt vergessen … … hihi! 😉

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  • Wierumer

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    Nicht dass ich Drogenhandel und diese ganze Geschichte gut heiße. Ich staune nur in dem Fall über die Entscheidung des Richters über eine Untersuchungshaft, da unsere Justiz ja offensichtlich „anders Tickt“
    Da gibt es z.B jemanden gegen den 80 Strafanzeigen (u.a Körperverletzung, Ladendiebstahl, etc.) vorliegen, der monatlich seinen Barscheck beim Sozialamt abholt und trotzdem auf Grund der richterlichen Entscheidung weiter unbehelligt seinen Delikten nachgehen kann.
    http://www.derwesten.de/politik/80-strafanzeigen-keine-verurteilung-aimp-id11695598.html

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Da denkt man ja schon an einen Aprilscherz, Wierumer: Zitat: „Obwohl gegen T. inzwischen 80 Strafanzeigen – von Körperverletzung, Ladendiebstahl bis Schwarzfahren – vorliegen, wurde der Kleinkriminelle bisher nicht verurteilt, weil ihm die Anklagen in der Flüchtlingsunterkunft in Bad Oeynhausen nicht zugestellt werden konnten.“ :-O

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    • Edmont Dantés via Facebook

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      Manchmal frage ich mich: was hätte Helmut Schmidt wohl getan, oder Franz Josef Strauß? Wie weit wären diese großen Politiker wohl in der momentanen Situation gegangen? Das kann doch so nicht weiterlaufen. Eine steigende Einbruchstatistik,steigende Eigentumsdelikte, von Gewalttaten rede ich erst gar nicht. Wir sind wieder kurz davor das Flüchtlingsheime angezündet werden und die Regierung versucht das Problem einfach auszusitzen. Das erinnert an die Situation in Europa am Ende der 30er Jahre. Da haben Staaten einfach mal zugesehen wie ein Verrückter die Welt versucht hat zu annektieren. Aussitzen hilft nicht,hier ist Handlungsbedarf. Und zwar zügig. In allen Bereichen.

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  • Kaim Oner Swbf via Facebook

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    Just legalize!

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  • Tanni Krause via Facebook

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    Toller Kiosk…gut das wir aus Wickede weg sind Marc Krause …nee wat is es schön hier auf dem Land ?

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