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Schwerte räumt bis zum Jahresende weitere 3 Turnhallen für Flüchtlinge

Nach dem „Brandbrief“ aus Schwerte an die Bezirksregierung hat die Ruhrstadt eine Woche keine neuen Flüchtlinge zugewiesen bekommen. Nach der kurzen Unterbrechung geht es weiter mit der Bereitstellung zusätzlicher Flüchtlingsunterkünfte. Bis zum Jahresende will Schwerte drei weitere Sporthallen sowie eine Containeranlage nutzen; diese bieten insgesamt über 300 Menschen Platz.

Im Laufe des Jahre 2016 sollen weitere Container sowie das „Flüchtlingsdorf“ auf dem Gelände des früheren Freizeit- und Allwetterbades fertig sein. Letzteres wird als festes Quartier errichtet.

Die kurzfristige Unterbringung ständig weiterer Flüchtlinge stellte Schwerte, Kamen und Holzwickede bereits vor solche massiven Probleme, dass alle drei Kommunen Hilfebriefe an die Bezirksregierung schickten mit der dringenden Bitte um eine Atempause. Es waren auch keine Handwerkerbetriebe mehr aufzutreiben, um kurzfristig notwendige Renovierungsarbeiten vorzunehmen. Eine Woche Zuweisungsunterbrechung wurde den beiden Südkreis-Kommunen gewährt. Die Entscheidung für Kamen steht noch aus.

Im Kreis Unna sind mittlerweile insgesamt ca. 6000 Asylsuchende oder -Bewerber untergebracht.

Kommentare (4)

  • Rolf Simon via Facebook

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    Wo soll das noch hinfuehren?

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  • Stefanus Maxus via Facebook

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    In eine nationale Katastrophe, ein gewaltiger Rechtsruck wird uns, wie den Rest von Europa jetzt schon, erfassen. Der Rest könnte dann Geschichte sein, die sich eben doch wiederholt! Mir braucht dann aber keiner mehr mit dem Gefasel einer besonderen Verantwortung Deutschlands kommen. DEN Schuh können sich die Verursacher wie CDU, SPD, Grüne, Islamverbände, Kirchen etc. bitteschön selbst anziehen!!!

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  • Helmut Brune via Facebook

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    Die ganze Geschichte rundum Flüchtlinge erweckt bei uns allen Besorgnis. Wir sollten uns aber nicht entmutigen lassen, an eine bessere Zukunft zu glauben.

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