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Schwerer Unfall auf Ostbürener Straße – Pkw prallt vor Baum, Fahrer eingeklemmt

Auf der Ostbürener Straße / In den Telgen hat es am frühen Nachmittag erneut einen schweren Unfall gegeben. Gegen 14.15 Uhr ist ein Fahrzeug in der unfallträchtigen Kurve gegen einen Baum geprallt, bestätigte Kreispolizeisprecher Thomas Röwekamp die erste Unfallmitteilung auf Anfrage. Der Pkw kam im angrenzenden Feld zum Stehen. Dem ersten kurzen Einsatzbericht zufolge wurde der Fahrer im Fahrzeug eingeklemmt.

Wie Polizeisprecher Röwekamp sagt, war es offenbar ein Alleinunfall – sprich der Pkw schleuderte ohne Beteiligung weiterer Verkehrsteilnehmer vor den Baum.

Aktualisierung von 16.30 Uhr:

Der Unfallfahrer war ein 65 jähriger Fröndenberger. Er fuhr mit seinem PKW auf der Ostbürener Straße in Richtung Eulenstraße. Kurz hinter der Einmündung In den Telgen kam er aus noch unklarer Ursache von der Fahrbahn ab, prallte gegen einen Baum und blieb im Straßengraben liegen. Der Fahrer wurde von der Feuerwehr aus seinem PKW geborgen und anschließend schwerverletzt mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Die Unfallaufnahme dauerte noch bis zum späten Nachmittag an.

Ostbürener II

In dieser Kurve an der Abzweigung „In den Telgen“ sind schon häufig teils schwere Unfälle passiert. Einer endete für einen erst 19jährigen Mann tödlich, ein hölzernes Kreuz am Straßenrand erinnert bis heute an jene nächtliche Tragödie vor einigen Jahren.

Aufgrund der Gefährlichkeit der kurvigen, holprigen, engen Verbindungsstrecke zwischen Ostbüren/Hohenheide und der Innenstadt/Eulenstraße führte der Kreis im Sommer vorigen Jahres ein limitiertes Tempolimit ein: Bei Nässe gilt seither höchstens 50 km/h. Heute Nachmittag war die Fahrbahn trocken, es galt demnach regulär Tempo 70.

 

Kommentare (10)

  • Helmut Brune via Facebook

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    Nach sovielen, teils tragischen Unfällen, sollte Tempo 50 da immer gelten. Ausserdem sollte es zusätzliche Warnschilder geben.

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Vielleicht sollte einfach jede/r den Straßen- und Witterungsverhältnissen und dem eigenen Fahrvermögen angepasst fahren…?

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    • Anja Seißer via Facebook

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      Ich versteh es nicht das das da so oft scheppert.

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    • Heidi Friedrich via Facebook

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      Ich fahre seit 40 Jahren daher, noch nichts passiert! Warum in der letzten Zeit so häufig?! Meiner Meinung nach liegt es am Fahrverhalten der jeweiligen Verunglückten. Sonst müßte, wenn es am Tempo liegt, dort eig mehr passieren, aber so ist es ja nicht … !

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Heidi Friedrich – ich fahre dort auch selber her, fast täglich hin und zurück, und dort MUSS doch wirklich niemand die HÖCHSTgeschwindigkeit in diesen und den folgenden Kurven ausreizen.

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    • Wierumer

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      @ Helmut Brune. Tempo10 KMH oder Schrittgeschwindigkeit wäre noch besser. Und Schilder können wir immer gebrauchen, sind so schön bunt in der Landschaft. Aber mal im Ernst, Tempo 50 oder 70 sind Maximalgeschwindigkeiten und nicht Empfehlungen oder gar Anweisung diese Geschwindigkeit zu fahren. Selbst fahre ich fast täglich dort, mit angepasster Geschwindigkeit und die kann auch schon mal 70KMH sein wenn es die Straßenverhältnisse und der Gegenverkehr es zulassen. Ansonsten ist meine Geschwindigkeit angepasst, bei Gegenverkehr und nasser Straße auch mal deutlich weniger als 50kmh in diesem Abschnitt.Des Weiteren denke ich dass fast ausschließlich „Einheimische“ diesen Weg nutzen und die Strassenverhältnisse kennen sollten. Warum dann diese Unfälle passieren können uns vermutlich nur die Verursacher sagen. Dem Unfallopfer wünsche ich Besserung und schnelle Genesung.

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  • Fabio Camonita via Facebook

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    Luca, Francesco

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  • Rundblick Unna via Facebook

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    16.30 Uhr: Der Bericht wurde aktualisiert.

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  • petter Uhlenbusch

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    … ja ist ein enges „Hösschen“ da, ich wäre auch für Tempo 50

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