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Schwelbrand in Notunterkunft – 150 Flüchtlinge in Sicherheit gebracht

In einer Flüchtlingsunterkunft in Lüdenscheid, die früher als Schule genutzt wurde, hat es heute früh einen Schwelbrand gegeben. Gegen 2 Uhr geriet der Inhalt eines Mülleimers in Brand. 150 Menschen sind in der Unterkunft einquartiert. Sie kamen übergangsweise in einem Nachbargebäude unter.

Nach bisherigen Ermittlungen war fahrlässige Brandstiftung die Ursache. Der Staatsschutz ermittelt.

Zwei Mitarbeiter der Unterkunft (19 und 23 Jahre) wurden vorsorglich untersucht, konnten anschließend jedoch unverletzt das Krankenhaus wieder verlassen.

Kommentare (18)

  • Rolf Simon via Facebook

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    Man man, hoffentlich wird das kein Flächenbrand in Deutschland geben. So langsam kotzt mich das Feige Gehabe an.

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    • Matthis Labs via Facebook

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      Wir haben Grund uns Sorgen zu machen.

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    • David Gausmann via Facebook

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      Ist der Flächenbrand nicht längst da?
      Wann war der letzte Tag ohne brennende Asylantenunterkünfte, ohne Aufmärsche besorgter Bürger vor solchen? Wir haben allen Grund uns Sorge zu machen, ja. Die Flüchtlinge sind eine riesige Herausforderung, das ist garkeine Frage. Sie sind aber nicht unser Problem, unser Problem sind die Nazis und die besorgten Bürger, die aus Kriegen, die ihre Eltern und Großeltern sogar noch mitgemacht haben, nichts gelernt haben. Die Vertreibung, Terror, Hunger und Mord nicht realisieren obwohl wir bis vor 25 Jahren in einem getrennten Land und auf dem Schlachtfeld des nächsten Weltkriegs gelebt haben. Diese Leute sind unser Problem, niemand anderes!

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    • Thomas Krüger via Facebook

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      Ahhhhh. So siehst du das. Ich dachte, dass Problem sind die Regierungen der Länder, aus denen die Flüchtlinge kommen. Denn die scheinen wohl nichts gelernt zu haben, sonst würde es gar keine Flüchtlinge geben. Nicht immer sofort bei uns die Schuld suchen, sondern auch mal die Hintergründe in Betracht ziehen.

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    • David Gausmann via Facebook

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      Ja, so sehe ich das! Es bringt dir wenig, Problem- und Schuldfrage auf die Regierungen der Herkunftsländer abzuschieben, es sei denn du suchst eine Möglichkeit nichts unternehmen zu können um etwas zu ändern. Es ist dagegen sehr hilfreich, die vor Ort existierenden Herausforderungen anzugehen und die Lösungsmöglichkeiten konkret zu unterstützen! Dadurch kannst du helfen die „Probleme“, sofern du sie als solche betrachtest, ganz konstruktiv zu bewältigen. Natürlich kann man sich dahinstellen und über Dinge lamentieren von denen du sicher sein darfst keinen Einfluss darauf zu haben. Das disqualifiziert dich dann allerdings davon, über die konkreten Auswirkungen, auf die du sehr wohl Einfluss nehmen könntest, urteilen zu dürfen.
      Ist ein bisschen wie mit dem Wetter, natürlich kannste drüber meckern wenn es regnet, aber wenn du nicht nass werden willst musst du halt nen Schirm in die Hand nehmen und ihn tragen.
      Wenn du die Schuld im Himmel suchst und aus Protest deinen Schirm anzündest wird das Wetter nicht besser und du trotzdem nass!

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  • Dominik Brauckmann via Facebook

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    Welches feige Gehabe, ist schon ein Täter ermittelt?

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  • Helmut Brune via Facebook

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    Könnte ja auch durchaus sein, daß einer einfach eine brennende Kippe in den Mülleimer geworfen hat, ganz ohne die Absicht einen Brnd stiften zu wollen.

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Es ist strafrechtlich TROTZDEM fahrlässige Brandstiftung. Fahrlässig bedeutet aus Leichtsinn. Mit „Unfall“ hat das nichts zu tun.

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    • Helmut Brune via Facebook

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      Fahrlässig ist es auf jeden Fall. Ist mir auch schon passiert, daß ich einen Aschenbecher im Mülleimer entleert habe, in dem noch eine Kippe lag, die nicht ganz erloschen war. Hat auch angefangen zu schwelen.

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Um das Thema abzuschließen: Als „Unfall“ gilt das nicht.

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    • Helmut Brune via Facebook

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      Es hat ja in den letzten Tagen häufiger Meldungen in den Medien gegeben, daß Leute vorsätzlich Brand gestiftet haben.

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  • Eve Araque Jimenez via Facebook

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    Schade das so.viele Menschen plötzlich so einen rechtskräftig entwickeln
    Pfui

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  • David Gausmann via Facebook

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    Schlimm daran ist alleine schon, dass wenn eine Einrichtung in der Flüchtlinge untergebracht sind brennt, wir unweigerlich und begründet Angst davor müssen, dass rechtsextreme, Nazis und besorgte Bürger dahinter stecken…

    Unabhängig davon was letztendlich die Ursache dafür war habe ich dabei immer die Bilder aus den Nachrichten von 1990 im Kopf, als ebenso besorgte Bürger in Rostock-Lichtenhagen applaudierend am Straßenrand standen und die Nazis anfeuerten doch noch den ein oder anderen Molotow-Cocktail mehr auf Menschen zu werfen, von denen sie keine Ahnung hatten.

    Ich habe in den letzten Wochen, seitdem die Asylfrage unsere Gesellschaft gefühlt spaltet, viel mit solchen Bürgern gesprochen und geschrieben. Und es stellt sich immer wieder heraus, dass diese aus Gründen fehlender Bildung, falscher Informationen, aufgeschnappter Propaganda und ganz simpler Dummheit agieren, denn sie sind schlicht nicht in der Lage das ganze Thema zu hinterfragen und zu ergründen.

    Sie sind so unbeschreiblich dumm, dass sie aus den 2 Weltkriegen, der Enteignung im Nachgang, dem Wiederaufbau und dem Wirtschaftswunder, der deutschen Teilung und Wiedervereinigung nichts aber auch gaaaaarnichts gelernt haben. Ganz entsetzlich und unbeschreiblich dumm!

    Und es ist an der Zeit, dass ihnen Einhalt geboten wird. Durch Politik, Staatsgewalt, Gerichtsbarkeit und durch Bürger wie dich und mich.

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