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Schwelbrand auf Dachboden einer Flüchtlingsunterkunft – Staatsschutz ermittelt

In einem Wohngebäude mit syrischen Flüchtlingen in Altena (Märkischer Kreis) ist am Samstagmittag ein Schwelbrand festgestellt worden. Das Gebäude wurde geräumt, die Flüchtlinge sind vorübergehend an anderen Örtlichkeiten untergekommen. Da fremdenfeindlicher Hintergrund nicht auszuschließen ist, ermittelt der Staatsschutz.

Der Brand fiel auf, als Nachbarn am Mittag des Feiertags sieben syrische Flüchtlingen in dem für sie vorgesehenen Wohnhaus  besuchten; sie wollten sie willkommen heißen. Die drei Männer und drei Frauen im Alter zwischen 20 und 65 Jahren sowie eine 15-jährige Jugendliche waren erst seit Freitag in den Wohnungen des Mehrfamilienhauses untergebracht.

Gegen 13.00 Uhr machte sich plötzlich Rauchgeruch bemerkbar. Die Nachbarn sahen nach – und stellten fest, dass der Dachboden des Gebäudes stark verqualmt war. Der hinzugezogenen Feuerwehr gelang es, den Schwelbrand eines Dachbalkens zügig zu löschen. Niemand wurde verletzt, doch die Flüchtlinge wurden vorsorglich in anderen Gebäuden untergebracht.

Der Staatsschutz der Polizei Hagen die Ermittlungen übernommen.

Erst am Dienstag hatte es in einer Notunterkunft in Lüdenscheid gebrannt – dieses Feuer hat indes ein 19jähriger Mitarbeiter gelegt, der sein Motiv inzwischen gestanden hat. Er hatte die Asylbewerber aus dem brennenden Gebäude retten und so als „Held“ dastehen wollen.

Kommentare (6)

  • Helmut Brune via Facebook

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    Schreckliche Zustände.

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  • Jama To via Facebook

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    Nur noch Gehirn los!
    Schlimm dabei ist das hier zu Lande, keine muss befürchten dass Er als Straftäter ins Gefängnis kommt und für solchen Taten bösen muss!
    Die gehen einfach zum Psychiater, lassen sich krank schreiben und denken über weitere Straftaten nach. …..

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  • Andrea Zinsenhofer via Facebook

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    Man sollte erst Mal abwarten, was die Ermittlungen ergeben. Es gibt mehrere Gründe, wie ein Schwelbrand entstehen kann! Es könnte durchaus auch technisch bedingt sein.

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