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Schockierende Aussage nach Bluttat im Sauerland: „Ungläubigen“ erschlagen

Vor zwei Wochen hatte er ein schockierendes Geständnis abgelegt: Er habe im Herbst einen 56Jährigen im Sauerland erschlagen, weil der Mann „ein Ungläubiger war“. Diese Worte wiederholte der 27jährige Angeklagte heute vor dem Arnsberger Landgericht nicht. Er stritt die Tat ab und schwieg ansonsten.

Die Bluttat erschütterte im September den Touristenort Winterberg (wir berichteten darüber). Ein 56Jähriger war morgens nicht zur Arbeit erschienen – sein Arbeitgeber fand ihn erschlagen im Garten. Zeugen brachten die Ermittler zügig auf die Spur des mehrfach wegen Gewaltdelikten vorbestraften Deutsch-Marokkaners. Er sei zur Tatzeit nahe des Tatorts gesehen worden. Vor dem Beginn des Prozesses hatte der Angeklagte obige schockierende Aussage gemacht.

Einen konkreten Hinweis auf ein religiöses Motiv fanden die Ermittler aber nicht. Wie es aussieht, haben sich Täter und Opfer nicht einmal gekannt.

In einer WDR-Reportage über den heutigen Verhandlungstag wird der Angeklagte als „extrem gefährlich“ beschrieben. Im Gerichtssaal trug er Hand- und Fußfesseln und wurde von vier Beamten in Schutzausrüstung überwacht

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