Rundblick-Unna » Schock im Zoo: Seelöwin Holly (21) möglicherweise zu Tode misshandelt

Schock im Zoo: Seelöwin Holly (21) möglicherweise zu Tode misshandelt

Schock im Dortmunder Zoo. Seelöwin Holly lag am Freitagmorgen tot in ihrem Gehege – und wie es aussieht, wurde das 21 Jahre alte Tier zu Tode misshandelt.

Dieser Verdacht keimte bei der Obduktion der Seelöwenmama. Die Zootierärztin stellte bei der Untersuchung des toten Säugetiers eine Gewalteinwirkung auf den Schädel fest. Drei Zähne der Seelöwin fehlten ebenfalls. „Die Tierärztin kann abschließend einen stressbedingten Tod durch mögliche Misshandlungen nicht ausschließen“, schreibt die Polizeidirektion Dortmund in einer Mitteilung vom heutigen Morgen.

Bei einer Nachschau im Bereich des Geheges stellten die Mitarbeiter ein Loch im Zaun des Zoos fest. Eventuell hatten sich Unbekannte in der Nacht zuvor unberechtigt Zutritt zum Zoo und zum Gehege verschafft.

Eine Anzeige bei der Polizei Dortmund wurde erstattet. Die Polizei hat die Ermittlungen übernommen: wegen des Verdachts des Einbruchs und natürlich aber wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. Denn wer ein Tier ohne triftigen Grund tötet – insbesondere mit solcher Brutalität, wie es den Anschein hat –  begeht schon seit Jahren zum Glück nicht mehr bloß eine „Sachbeschädigung“…

Nun suchen die Stadt Dortmund und die Polizei Dortmund Zeugen! Haben Sie zwischen dem 4. und 5. November verdächtige Beobachtungen im Bereich des Dortmunder Zoos gemacht? Können Sie Hinweise zum Sachverhalt geben? Dann melden Sie sich bei der Polizei Dortmund unter der Telefonnummer 0231-132-7441.

Kommentare (41)

Kommentieren