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Schnapsflasche kullerte aus Führerhaus: Lkw-Fahrer mit 2,5 Promille in Schlangenlinien über A44 – 2 schwere Unfälle

Die Schnapsflasche kullerte beim Aussteigen aus dem Führerhaus: Mit 2,5 Promille machte gestern Nachmittag ein polnischer Lorryfahrer die A44 unsicher und war an zwei schweren Unfällen beteiligt.

Gegen 17.10 Uhr meldete sich ein Zeuge bei der Polizei: Vor ihm auf der A 44 in Fahrtrichtung Dortmund sei ein Lkw extrem auffällig unterwegs. Permanent fahre er Schlangenlinien und nutze dabei die gesamte Breite der Autobahn inklusive den Seitenstreifen.

Der Autofahrer war dem Lkw vom Rastplatz „Am Haarstrang“ aus bis zur Abfahrt Sölde gefolgt, wo er die Autobahn verließ, um auf die Straße Buddenacker zu fahren. Die Polizei hielt er über diesen Vorgang auf dem Laufenden. Auf der Holzwickeder Straße schließlich trafen die Beamten den Lkw samt seinem 51-jährigen Fahrer (aus Polen) an. In der Nähe der Straße Am Funkturm war er dort in einen Verkehrsunfall verwickelt.

Ersten Zeugenangaben zufolge war der Lkw mit einem dort haltenden Auto kollidiert, in dem ein 37-jähriger Dortmunder saß. Dieser wurde bei dem Unfall schwer verletzt. Ein Rettungswagen brachte ihn in ein Krankenhaus. Dem Lkw-Fahrer fiel beim Aussteigen den Angaben zufolge nicht nur eine Schnapsflasche aus dem Führerhaus. In seiner Atemluft stellten die Beamten zudem Alkoholgeruch fest. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest fiel mit mehr als 2,5 Promille so auch deutlich positiv aus. Die Entnahme einer Blutprobe wurde angeordnet, der Führerschein des 51-Jährigen sichergestellt.

In seinen ersten Schilderungen machte der Zeuge, der dem Lkw-Fahrer gefolgt war, um die Beamten zu ihm zu führen, zudem noch Angaben zu einem zweiten Vorfall. Offenbar war das Fahrzeug nämlich bereits auf der Straße am Buddenacker nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Danach war er offenbar einfach weitergefahren.

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