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Schlägerei in Unterkunft an Dortmunder Allee – Auslöser: ein Backblech

Polizeieinsatz heute Abend in der Asylbewerberunterkunft an der Dortmunder Allee. In der ehemaligen Polizeikaserne in Südkamen gerieten nach Rundblick-Informationen mehrere Bewohner aneinander; der Streit eskalierte in einer Schlägerei, bei der drei Beteiligte Verletzungen davontrugen.

Ein Nasenbeinbruch, eine Unterarmfraktur und eine Verletzung am Auge waren unterm Strich das schmerzhafte Resultat der Handgreiflichkeiten. Anlass der Schlägerei soll ein Backblech gewesen sein. Ein Bewohner aus Nordafrika verlor die Nerven und schlug als Erster zu. Dann gesellte sich eines zum anderen.

Die Kreispolizeibehörde Unna schickte mehrere Einsatzwagen von Unna nach Kamen, die Kripo ermittelte vor Ort. Festnahmen gab es keine.

Die Security wurde laut unseren Informationen noch am Abend unverzüglich aufgestockt.

In der ehemaligen Polizeikaserne an der Dortmunder Allee (kurz hinter der Stadtgrenze zu Unna) sind momentan ca. 135 Zugewanderte untergebracht, überwiegend Alleinstehende, die sich dort weitgehend selbstständig versorgen. Anlässlich der „Woche des Respekts“ Mitte November besuchten Kamens Bürgermeister Hermann Hupe und seine 1. Beigeordnete Elke Kappen die Einrichtung, begleitet vom SPD-Landtagsabgeordneten Rüdiger Weiß. Bei diesem Besuch lobten die Stadtvertreter das friedliche, entspannte Zusammenleben in der Unterkunft, in der es zu „keinerlei Auffälligkeiten“ komme.

Der „Lokalkompass“ berichtete vor 8 Tagen:

„Mit diesem Besuch wollten sie ihren Respekt vor den Flüchtlingen ausdrücken, die viel auf sich genommen haben, um Krieg und Terror zu entkommen und um ein neues friedliches Leben …. zu beginnen. … Dass es so gut wie überhaupt keine Probleme mit den Flüchtlingen gibt, ist der Betreuung durch die freiwilligen Helfer und Bediensteten der Stadt Kamen zu verdanken. Das Konzept der Stadt Kamen, so Elke Kappen, den Flüchtlingen viel Eigenverantwortung zu überlassen, hat sich sehr bewährt. So kommt es in der Unterkunft … zu keinerlei Auffälligkeiten. Die Asylsuchenden bekochen sich selbst und erledigen gemeinsam Einkäufe. Sie nehmen viel auf sich, um die deutsche Sprache zu erlernen.So fährt eine Gruppe mit dem Fahrrad regelmäßig nach Bergkamen, um dort an einem Deutschkurs teilzunehmen.

Dass Kamen die Situation so gut meistert und auch entspannt in Fragen der Flüchtlingsunterbringungen ist, ist auch dem Land NRW zu verdanken. So stellte das Land ausreichend finanzielle Mittel für die Flüchtlingshilfe zur Verfügung, so Landtagsabgeordneter Rüdiger Weiß. Bürgermeister Hermann Hupe kann somit entspannt in die Zukunft schauen…“

http://www.lokalkompass.de/kamen/leute/woche-des-respekts-besuch-in-der-fluechtlingsunterkunft-d713859.html

 

Kommentare (6)

  • Wierumer

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    netter Artikel nur leider so von Widersprüchen. „die viel auf sich genommen haben, um Krieg und Terror zu entkommen und um ein neues friedliches Leben …. zu beginnen.  “ Natürlich haut man sich dann wegen Nichtigkeiten so dass mal wieder der Steuerzahler für unnötige Arztkosten herhalten muss. „So fährt eine Gruppe mit dem Fahrrad regelmäßig nach …..??“ wohin wohl??? manche vielleicht zum Sprachkurs, andere woanders hin. „Dass es so gut wie überhaupt keine Probleme mit den Flüchtlingen gibt, ist der Betreuung durch die freiwilligen Helfer und Bediensteten der Stadt Kamen zu verdanken“ und natürlich der Security die ihre Mannschaft unverzüglich Kosten neutral aufgestockt hat, oder vielleicht auch nicht und damit mal wieder zu Lasten der Steuerzahler.

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    • Silvia Rinke

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      Wierumer, es wird hoffentlich klar, dass der „nette Artikel“ als Ergänzung der aktuellen Mitteilung von heute Abend nicht von uns verfasst war.

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      • Wierumer

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        Klar!! Aber gerade die Ergänzung zeigt doch die Widersprüche in dem Artikel.

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        • Silvia Rinke

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          Das ist richtig.

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  • petter uhlenbusch

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    „Bürgermeister Hermann Hupe kann somit entspannt in die Zukunft schauen…“
    Na, wollen wir hoffen, das der Gute die Rechnung nicht ohne den Ziegenfreund aus der Türkei gemacht hat. :-)

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  • M.B.

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    Da hatte der Bürgermeister doch recht: „…keinerlei Auffälligkeiten“.
    Ist genau wie in anderen derartigen Einrichtungen auch.

    Daß der Aufschwung bei bestimmten „caritativen“ Trägern und dem Sicherheitsbereich nur eine gigantische Umverteilung von Geld des Steuerzahlers ist, sollte eh jedem klar sein.

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