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Scharrenbach (CDU): Fast 400 Flüchtlinge für Fröndenberg ein „Kraftakt“ – Landesprogramme in Arbeit

Bis zum Ende dieser Woche rechnet Fröndenberg mit insgesamt 380 Flüchtlingen. „Ein Kraftakt für eine Kleinstadt mit 21.000 Einwohnern“, urteilt CDU-Landtagsabgeordnete Ina Scharrenbach, die selbst im knapp doppelt so großen Kamen lebt.

Die Neuankömmlinge müssten ja nicht nur untergebracht, sondern auch bestmöglich integriert werden.

Bei einem Termin im Fröndenberger Rathaus am Montagabend wollte sich die Landtagsabgeordnete vor Ort über die Situation informieren. Im Gespräch mit Bürgermeister Friedrich-Wilhelm Rebbe, Kämmerer Heinz-Günther Freck sowie Gerd Greczka und Sibylle Weber von der örtlichen CDU erläuterte Scharrenbach derzeit geplante Fördermöglichkeiten.

„Sie sollten sich frühzeitig Gedanken darüber machen, welche Kapazitäten Sie z. B. für die Integration in der Offenen Ganztagschule, in den Kitas oder für die Ausbildungsvorbereitung benötigen.“

Derzeit wird im Landtag der Haushalt für das Jahr 2016 vorbereitet. Scharrenbach erläuterte, dass NRW vom Bund über 630 Mio. Euro für Unterbringung und Integration von Flüchtlingen bekommen hat. Entsprechende Programme, insbesondere für die Integration von Kindern und Jugendlichen, sollen Mitte Dezember in Düsseldorf beschlossen werden.

Als wichtiges Signal bezeichnete Scharrenbach die Ankündigung der Unnaer Kreis-Bau- und Siedlungsgesellschaft (UKBS), in ihren Gesellschafterkommunen kurzfristig 200 bezahlbare Wohnungen neu zu bauen (wir berichteten).

 

Kommentare (3)

  • Sascha Herrmann via Facebook

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    Bürgerverblödelei -.- Wer sich den Bundeshaushalt 2016 anschaut wird auf ein paar sehr lustige Dinge treffen 😉 Zb. jetzt 35 Mrd. Euro für Verteidigung… im Gegensatz dazu (was viiiiiel sinnvoller wäre) nur noch 16 Mrd. für Bildung und Forschung….Rund 50% ges. für Soziales ließt sich erstmal gut…wenn man die Aufsplittung dann ließt wird einem schlecht…

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  • Stefan Werner

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    Warum immer dieses Gesülze von der (dauerhaften) Integration? Ich kann mir gut vorstellen, dass diese Leute einfach nur in ihrer eigentlichen Heimat wieder in Ruhe und Frieden leben wollen und nach Ende der Kampfhandlungen ihre Häuser und Städte wieder aufbauen möchten. Hat eigentlich überhaupt schon einmal jemand die Mühe unternommen, die eigentlich Betroffenen, die Flüchtlinge nach ihrer Meinung zu befragen? Oder braucht man die lieber hier, um einen Vorwand für den Krieg zu haben, vielleicht auch eine ganze „Flüchtlingshilfsindustrie“ dauerhaft staaatlich zu alimentieren?

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  • Petter Uhlenbusch

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    Jetzt greifen wir als Gastgeber ja auch zur Waffe um Syrien zu befrieden 😉
    Die jungen syrischen und irakischen Männer, die momentan hier ankommen, sollten sich ein Beispiel nehmen am Verhalten der Juden während des zweiten Weltkrieges. Die hatten sich massenhaft freiwillig der amerikanischen Armee angeschlossen um gegen Deutschland in den Krieg zu ziehen. Mir würde es jedenfalls gegen meine Ehre gehen, als junger Mann die Hände in den Schoß zu legen und andere die Drecksarbeit erledigen zu lassen.

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