Rundblick-Unna » Roland Schäfer fordert schnellstmöglich Asylbewerber-Ausweis

Roland Schäfer fordert schnellstmöglich Asylbewerber-Ausweis

So schnell wie möglich einen einheitlichen Ausweis für Asylbewerber. Das fordert Bergkamens Bürgermeister Roland Schäfer in seiner Position als  Präsident des Deutschen Städte- und Gemeindebundes. Wörtlich wird Schäfer am heutigen Morgen vom WDR zitiert, es sei „völlig unerträglich“, wenn – wie im Fall des in Recklinghausen gemeldeten Attentäters von Paris – keine Identifizierung möglich sei. Der beim Überfall auf eine Polizeiwache in Paris erschossene Mann hatte unter  mindestens sieben Identitäten gelebt. Er wohnte in einer Flüchtlingsunterkunft in Recklinhausen.

Laut Schäfer arbeitet das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) an einem einheitlichen Asylbewerber-Ausweis. Dieser werde aber frühestens im Frühjahr zur Verfügung stehen.

Kommentare (6)

  • Rolf Simon via Facebook

    |

    Genau Herr Schäfer, man sollte auch mal über eine Ausgangssperre und Reiseverbot nachdenken.

    Antworten

  • Sven Arnt via Facebook

    |

    Schon lange überfällig. Ebenso eine Vernetzung der Dateien von BaMF und Polizei. Einheitliche ED Behandlung und Koordination der Daten. Mißbrauch in nicht unerheblichen Maße gibt es in diesem Bereich schon lange. Es ist letztlich aus sicherheitspolitischen Gründen, aber auch aus Gründen der Wirtschaftlichkeit (auch wenn die Begrifflichkeit in Zusammenhang mit menschlichen Schicksahlen blöd klingt) nur vernünftig. Wer es schafft sich unter 7 verschiedenen Identitäten an 7 verschiedenen Örtlichkeiten zu registrieren, der kassiert auch 7 mal ab, dass ist ganz klar zum Schaden der eh schon arg belasteten kommunalen Kassen und somit der Allgemeinheit. Vom Sicherheitsrisiko ganz abgesehen.

    Antworten

  • Mike

    |

    So ist es, aber Frau Merkel hat ja alle eingeladen und hat ganz bewusst in Kauf genommen, daß die Registrierungen der Einreisenden nicht personell möglich ist und sein wird, anstelle eine sinnvolle begrenzte Einreisepolitik fahren wo nur das geht was machbar ist wird eine wir schaffen das Politk betrieben, ein Maulkorb für die Presse verpasst und geltende Rechte ausser Kraft gesetzt.
    Wir schaffen das heisst im Umkehrschluss, daß sich da jemand gewaltig übernommen hat in der Politik, gleich mit der Aussage alle dürfen kommen hätten alle Ämter massiv personaltechnisch aufgestockt werden müssen und die Gesetze an die zu erwartende Lage angepasst werden müssen und nicht jetzt wo es richtig kracht wie wild in der Luft herumrudern.
    Bestes Beispiel ist unser NRW Innenminister, über die Fehler der Kölner Polizei herziehen, irgendwie scheint er vergessen zu haben, daß er im Vorfeld eine Hunderschaft nicht genehmigt hat und daß er der Chef der Polizei ist und somit er verantwortlich ist.

    Antworten

    • Sven Arnt via Facebook

      |

      Jetzt bin ich ganz bestimmt kein Fan der Politik des Herrn Jäger und seines Umgangs mit dieser Affäre. Das Ding mit der „nicht genehmigten Hundertschaft“ liegt mir aber trotz allem schwer im Magen. Die LZPD in Duisburg entscheidet über die Kräfteverteilung, insbesondere wenn es um solchen Daten wie Silvester geht. Da wird nicht Herr Jäger angerufen und gefragt ob und wer Hundertschaft a oder b bekommt. Köln hat eine solche Anfrage gestellt, die im Vorfeld abgelehnt wurde. Die LZPD muss ja die Situation in gesamt NRW im Auge behalten und auch Reserven für unvorhersehbare Ereignisse bilden, zum Beispiel solche wie in Köln. Rechnen konnte damit nämlich keiner und auch in andere Städten hat es diesbezüglich ja auch gerappelt. Hinzu kommt die Bedrohung durch terroristische Anschläge. Die Polizei hat halt nur begrenzt Personal, da muss gehaushaltet werden. Nach den Erkenntnissen jetzt, soll ja eine Hundertschaft in der Nacht in Duisburg zur Verfügung gestanden haben, die aber nicht durch Köln abgerufen wurde. Das wiederum liegt in der Verantwortung der Kölner Führung, nicht in der des IM. Personalmangel usw. können wir Herrn Jäger sicher zuschreiben bzw. der Landesregierung, aber da wurden auch ganz klar Fehler in der polizeiliche Führung gemacht. Soweit man das als Außenstehender über die veröffentlichen Pressemitteilungen beurteilen kann.

      Antworten

    • Burkhard

      |

      Danke Mike, dem ist nichts mehr hinzuzufügen!!

      Antworten

  • Mör Ti via Facebook

    |

    Jetzt bin ich aber baff, dass das jetzt auffällt dass sich jeder ausweisen sollte. Respekt!

    Antworten

Kommentieren