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Rechte Pöbeleien in U-Bahn: Kamener (19) und Dortmunder (26) festgenommen

Nach dem Skandieren verfassungsfeindlicher Parolen und verbalen Attacken gegen ausländisch aussehende Fahrgäste in einer Dortmunder U-Bahn wurden am späten Freitagabend zwei junge Männer vorläufig festgenommen. Der Jüngere, 19 Jahre alt, kommt aus Kamen.

Hier der Bericht der Dortmunder Polizei im Wortlaut:

„Aufmerksame Zeugen informierten die Polizei Dortmund am Freitagabend (8.Januar 2016) gegen 22.20 Uhr über fünf Personen, die sowohl an der U-Bahn Haltestelle Kampstraße als auch in der U-Bahn Richtung Eving ausländisch aussehende Fahrgäste penetrant verbal attackiert hätten und verfassungsfeindliche Parolen skandieren würden.

Bei der sofort eingeleiteten Fahndung trafen die Einsatzkräfte auf zwei Tatverdächtige auf der Eberstraße und hielten diese an. Die Überprüfung ergab, dass beide Personen bereits polizeilich einschlägig in Erscheinung getreten sind. Bei den beiden Männer handelt es sich um einen 26-jährigen Dortmunder und einen 19-Jährigen aus Kamen. Die beiden Tatverdächtigen mussten mit den Beamten zur weiteren Sachverhaltsabklärung auf die Wache Nord fahren. Die drei weiteren Tatverdächtigen konnten zunächst flüchten.

Im Rahmen der Ermittlungen räumten beide den Aufenthalt in der Haltestelle Kampstraße sowie in der besagten U-Bahnlinie ein. Beide Tatverdächtige schilderten sie hätten an der vorangegangenen Rechtendemo in Huckarde teilgenommen. Ebenso weiteren Tatverdächtigen die mit in der U-Bahn gewesen wären. Im weiteren Ermittlungsverlauf ergaben sich Hinweise auf die Identität der weiteren drei Tatverdächtigen. Der Dortmunder Straftäter kam zur Verhinderung weiterer Straftaten und zur Ausnüchterung in das Polizeigewahrsam. Der nüchterne Tatverdächtige aus Kamen wurde mit einem Platzverweis aus der Wache Nord entlassen.“

Kommentare (27)

  • Sven Arnt via Facebook

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    Richtig so?

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  • Hans Kammler via Facebook

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    Gibt auch zur zeit nichts wichtigeres um was sich die Polizei kümmern sollte.

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    • fürst

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      In Köln liegen inzwischen über 500 Anzeigen vor (N24 soeben per Eilmeldung).
      Da wird es wohl bei den Anzeigen bleiben, nicht zu mehr kommen.

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      • Sven Arnt via Facebook

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        Und das hat mit der Meldung hier jetzt genau was zu tun?

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        • fürst

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          „DA -in Köln- wird es wohl bei den Anzeigen bleiben, nicht zu mehr kommen.“
          In Dortmund hatten die Anzeigen Folgen.
          Jetzt sollte der Zusammenhang zum Berichteten offenkundig sein.

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          • Sven Arnt via Facebook

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            Vollkommen unterschiedliche Sachverhalte Herr Fürst. Mal ganz ehrlich, sie wollen jetzt deutlich machen das gegen Rechte ganz fix mit aller Härte vorgegangen wird, aber in Köln bei aktuell 500 Anzeigen im Nachgang wohl nix passieren wird. Mensch dann schreiben Sie es doch auch so. Die Intention habe ich schon bei ihrem ersten Post verstanden. Meine Frage war auch eher so ein rethorisches Ding. Letztlich taugt diese Darstellung nicht. Es ist sehr gut, dass im Fall von Dortmund genau so und nicht anders reagiert wurde. Das Köln ein Problem darstellt wird wohl keiner Bestreiten. Wollen Sie jetzt bei jeder Meldung, bei der rechtsstaatlich konsequent vorgegangen wird, darauf hinweisen, dass es in Köln nicht geklappt hat? Oder ist es nur immer dann ein Problem wenn es deutsche Täter trifft? Die Rechten in Dortmund sind ein Problem, sie sind Feinde der Demokratie, sie greifen Polizeibeamte an und sie gehören konsequent verfolgt.

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            • fürst

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              „…Die Rechten in Dortmund sind ein Problem, sie sind Feinde der Demokratie, sie greifen Polizeibeamte an und sie gehören konsequent verfolgt.“
              Dies sollte aber, trotz gewisser Probleme, auch für die ausländischen Verbrecher-Horden in Köln, Stuttgart, Bielefeld, Dortmund, Frankfurt, Hamburg usw. gelten, die unsere deutschen Frauen angriffen und fortgesetzt wiederholt angreifen.
              Das lassen Sie nebensächlich erscheinen.

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              • Sven Arnt via Facebook

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                Herr Fürst lassen sie mal gut sein. Ich lasse nichts nebensächlich erscheinen und ich habe nie etwas in diese Richtung behauptet. Sie legen es sich ohnehin so zurecht, wie es ihr Weltbild grad bestätigt. Das macht vieles auch leichter. Es gilt übrigens gleiches für die „Verbrecherhorden“.

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    • Hans Meier via Facebook

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      „ausländisch aussehende Fahrgäste penetrant verbal attackiert“ – das scheint einge Menschen ja nichts auszumachen. Sehr Zweifelhafte Rechtsauffassung !!!

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Können wir uns vielleicht drauf einigen, dass BEIDES ein No Go ist?

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      • fürst

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        Ich stimme zu. Beides No Go.

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Sind wir hier beim Förmchenkrieg im Sandkasten? 😀

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Okay, dann viel Spaß weiterhin.

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Patrick Tobias Bruelheide – es war uns wie immer ein Vergnügen. 😉

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  • Hans Meier via Facebook

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    Die ersten Leser beginnen wieder zu relativieren. Die Dortmunder Nazis haben bisher 5 Menschen getöten, dutzende zusammengeschlagen etc… Das kann man nicht als Nebensache abtun. Eine kleine Chronologie rechter Umtriebe in Dortmund bis zum Jahre 2012 findet sich hier:http://antifaunion.blogsport.de/dokumentation/u-chronologie-rechter-aktivitaeten/

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    • Sven Arnt via Facebook

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      Herr Meier, eine sehr „neutrale“ Quelle die sie da anführen.

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Hans Meier, wir schließen uns Sven Arnt an. Wenn Sie fortan derartige Quellen verlinken, werden wir im Sinne der Gleichbehandlung auch Quellen wie das schon hier genannte Dortmund-Echo zulassen (müssen).

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    • Hans Meier via Facebook

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      Wollen Sie ernsthaft eine Nazi-Seite, die das töten von Menschen tolleriert als seriöse Nachrichtenquelle werten ? Meinungsfreiheit heißt nicht jede verdrehte Tatsache zulassen zu müssen.

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    • Hans Meier via Facebook

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      Sven Arnt Herr Arnt haben sie eine bessere oder vollstandigere Quelle ? Und wer beobachtet die Dortmunder Naziszene denn intersiver als diese Chronisten ?

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    • Sven Arnt via Facebook

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      Hans Meier da reichen zum Beispiel die Pressemitteilungen der Polizei Dortmund oder die lokale und bundesweite Presse usw. usw. In Dortmund wurde in Bezug auf die rechte Szene nichts verheimlicht. Da braucht es für mich nicht den antifablog. von dessen Seite linksextremistische Gewalt (auch gegen Polizeibeamte) gerne als „gerechter Kampf“ gegen den Faschismus verdreht wurde. Auch die ewigen und unwahren Behauptungen die Polizei sei auf dem rechten Auge blind Geschichten aus dieser Ecke nerven nur noch. Sie entsprechen nicht der Wahrheit und dienen nur dazu Feindbilder der Linken zu bedienen und das eigene Recht auf Selbstjustiz im Kampf gegen Rechts zu legitimieren. Genau deshalb lehne ich solche Quellen ab. Kann man lesen, ebenso wie die aus der rechten Ecke, um zu schauen wie es um die jeweiligen Weltbilder bestellt ist, mehr aber auch nicht.

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  • fürst

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    Lieber Rundblick, die Systemzeit stimmt nicht. Es ist 17:38, nicht 18:38

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      ? Haben wir etwa bis jetzt die Winterzeit verschlafen, fürst? Nun ja – zwei Monate weiter, dann stimmt´s wieder. :-)

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      • fürst

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        Der Rundblick ist der Zeit voraus. Daran wird es liegen.
        Und stimmt ja auch, bezogen auf die Eherlichkeit in der Berichterstattung, insgesamt betrachtet.

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  • Gina Rickert via Facebook

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    Sorry, aber warum liest man hier bei den Kommentaren nichts von „Einzelfall“ und „das müssen wir aushalten“ und „wir schaffen das“ ??? (und bevor jetzt jemand meckert : NEIN; das finde ich auch nicht in Ordnung, was da passiert ist)

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    • fürst

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      …. weil die linksgrünen „Gutmenschen“ sich verdünnisiert haben. Bis auf den einen oder anderen schlau-meier-isch Hartnäckigen.

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