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Razzia bei Rechtsextremisten in Dortmund

Wer suchet, der findet! Seit heute Morgen um 6 Uhr werden unter Federführung der Dortmunder Polizei auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Dortmund mehrere Durchsuchungsbeschlüsse für Wohnungen von Rechtsextremisten in Dortmund sowie in Niedersachsen vollstreckt. Insgesamt durchsuchen die Beamten fünf Objekte im Stadtteil Dortmund-Dorstfeld und zwei in Niedersachsen. Hintergrund sind die Angriffe von Rechtsextremisten auf Polizeibeamte in der Silvesternacht im Bereich des Wilhelmplatzes. Die Staatsanwaltschaft Dortmund ermittelt in dieser Sache unter anderem wegen des Verdachts des schweren Landfriedensbruchs.

Polizeipräsident Gregor Lange fiand klare Worte zu den heutigen Durchsuchungen in der rechtsextremen Szene:

Die Rechtsextremisten machen auch offenbar vor der Polizei nicht mehr Halt! Meine Mitarbeiter wurden in der Silvesternacht gezielt und massiv angegriffen. Im Raum steht neben einer Vielzahl von Delikten wie Körperverletzung, gefährlicher Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte der Vorwurf des schweren Landfriedensbruchs. Dabei handelt es sich strafrechtlich um ein Verbrechen, das mit einer Haftstrafe bis zu zehn Jahren geahndet werden kann.

Wir tun alles, damit Straf- und Gewalttaten nicht ungesühnt bleiben. Deswegen wird die Dortmunder Polizei weiterhin jede rechtsstaatliche Möglichkeit nutzen, um Volksverhetzer und rechtsextremistische Gewalttäter konsequent zur Verantwortung zu ziehen.

Die gefährliche Entwicklung des gewaltbereiten Rechtsextremismus in Deutschland bedroht zunehmend Zuwanderer, Bürger mit Migrationshintergrund, Politiker, Journalisten sowie Polizeibeamte und richtet sich gegen unsere Demokratie. Ein hartes Durchgreifen aller staatlichen Organe ist deshalb oberstes Gebot. Wir, die Polizei Dortmund, werden weiter wachsam sein.“

Zum Jahreswechsel waren Polizeibeamte auf dem Dorstfelder Wilhelmplatz aus einer Gruppe von Rechtsextremen mit Feuerwerkskörpern, -raketen beworfen und beschossen werden. Gezielte Angriffe mit Flaschen, Pflastersteinen und Bierkästen folgten. Mehrere Polizisten wurden verletzt. Die Beamten nahmen insgesamt 18 Personen fest.

Über den Verlauf des Einsatzes werden wir später nachberichten.

Kommentare (45)

  • Heinz Müller via Facebook

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    Während der eher fragwürdigen Durchsuchungen wurde ein Hund erschossen, sowie Blendgranaten eingesetzt! Wieso findet das keine erwähnung?

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  • Heinz Müller via Facebook

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    Und um einfach noch mal die Fragwürdigkeit der Maßnahme an sich aufzustellen: in Berlin brennen seit Wochen die Autos im akkord, schwerer Landfriendensbruch wird dort, sowie auch in Hamburg, fast im wochentakt von vermeintlichen antifaschisten beganngen. Fast jedes mal kommt es zu verletzten polizisten! Kommt es da so einem solchen, oder ähnlichen repressionsdruck ?! Ich denke nicht! Hier wird seit jahrzehnten mit zweierlei Maß gemessen, das sollte mittlerweile offensichtlich sein.

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    • wutbürger fürst

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      Es ist offensichtlich, wenn man mag, Heinz Müller.
      Leider mögen das einige nicht sehen wollen.

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    • Sven Arnt via Facebook

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      Erst vor kurzem hat es eben diesen repressiven Druck gegeben und genau deshalb haben anschließend noch einmal Autos gebrannt, muss man nur mal die Presse Landschaft verfolgen. Ich habe es an anderer Stelle auch schon gesagt, das beiderseitige Relativieren der eigenen Verantwortlichkeit ist übrigens bei beiden extremistischen Lagern gleich. Das hier ist übrigens der beste Beweis.

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  • Rundblick Unna via Facebook

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    Dortmunds Polizeipräsident schreibt zu dem Einsatz (Zitat):
    „Die Rechtsextremisten machen auch offenbar vor der Polizei nicht mehr Halt! Meine Mitarbeiter wurden in der Silvesternacht gezielt und massiv angegriffen. Im Raum steht neben einer Vielzahl von Delikten wie Körperverletzung, gefährlicher Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte der Vorwurf des schweren Landfriedensbruchs. Dabei handelt es sich strafrechtlich um ein Verbrechen, das mit einer Haftstrafe bis zu zehn Jahren geahndet werden kann.

    Wir tun alles, damit Straf- und Gewalttaten nicht ungesühnt bleiben. Deswegen wird die Dortmunder Polizei weiterhin jede rechtsstaatliche Möglichkeit nutzen, um Volksverhetzer und rechtsextremistische Gewalttäter konsequent zur Verantwortung zu ziehen.

    Die gefährliche Entwicklung des gewaltbereiten Rechtsextremismus in Deutschland bedroht zunehmend Zuwanderer, Bürger mit Migrationshintergrund, Politiker, Journalisten sowie Polizeibeamte und richtet sich gegen unsere Demokratie. Ein hartes Durchgreifen aller staatlichen Organe ist deshalb oberstes Gebot. Wir, die Polizei Dortmund, werden weiter wachsam sein.“

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    • Heinz Müller via Facebook

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      Bitte einfach mal Rechts und Rechtsextrem durch Links und Linksextrem austauschen, und schon hat mit wieder ein rhetorische perle der beliebigkeit. Die demokratie sollte mal lieber gegen die mittlerweile täglichen angriffe, diebstähle und einbrüche hart durchgreifen, das sind wirkliche probleme die jeden hier betreffen! Stattdessen werden hier nebelkerzen gezündet und es wird ein souveräner rechtstaat simuliert.

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    • Hans Meier via Facebook

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      Heinz Müller Sie verniedlichen mit Ihrem Kommentar Rassismus und die Taten der Neronazis !!!

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      • wutbürger fürst

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        Sie, scharflinker Hans Meier, verniedlichen permanent und an Schäbigkeit nicht zu überbieten, linksextreme Taten und fördern den schleichenden Islamismus in Deutschland.

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    • Andy Fischer via Facebook

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      Wenn Linksautonome angreifen ,Vandalismus und Steine auf Menschen werfen,dann schauen die Herren der Polente gerne in Dortmund weg.

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    • Heinz Müller via Facebook

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      Herr meier, wie sieht es eigentlich mit dem versuchten mord an den polizisten im letzten jahr in dortmund aus, als linksextreme steinplatten vom dach der bestzten kirche geworfen haben?! Prozess ist im gange.

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    • Andy Fischer via Facebook

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      Wahrscheinlich getarnte Neonationalsozialisten.????

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    • Heinz Müller via Facebook

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      Und im übrigen ist das eine subjektive interpretation ihrerseits, die sie aus meinen kommentaren schlussfolgern. Expliziet habe ich hier weder etwas verniedlicht oder verharmlost. Aber ansonsten fällt ihn ja nichts ein um sich argumentativ an einer diskusion zu beteildigen, fällt mir nicht das erste mal auf:)

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  • Heidi Baumgart via Facebook

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    bravo

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  • Mike

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    Super Aktion, ich hoffe sie finden was sie suchen

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    • Heinz Müller via Facebook

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      Und wenn wieder einmal nichts gefunden wurde, ist trotzdem ein tier getötet worden!

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Wir berichten gleich zusammenfassend. Es handelt sich laut eben erfolgter Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft um zwei getrennte Vorfälle.

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      • wutbürger fürst

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        Frei nach dem Motto: „Teile und herrsche“.
        Natürlich kann die Staatsanwaltschaft einen Zusammenhang auch aufsplitten in zwei und mehr Vorfälle, die dann auch als „Einzelfall“ dargestellt werden können.
        Ob das dann noch jemand glaubt?

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    • Hans Meier via Facebook

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      Herr Müller, wer Ihre Facebook-Seite sieht weiss, dass Sie auch zu den gesitigen Brandtsiftern gehören und eindeutige Sympathien zu der Naziszene aufweisen. Kein Wunder also, dass Sie sich hier so lächerlich brüskieren.

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Hans Meier – auch Sie unterlassen bitte persönliche Angriffe. Ihr eigenes Facebookprofil lässt ebenfalls Rückschlüsse zu, die hier gleichfalls nicht thematisiert werden.

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    • Heinz Müller via Facebook

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      Hans Meier: heul doch! Schon schlimm wenn nicht alle menschen deiner meinung sind.

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      • wutbürger fürst

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        Der scharflinke Propagandist Hans Meier möchte am liebsten Denkverbote erteilen.

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        • Heinz Müller via Facebook

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          Der kleine hans fühlt sich beleidigt und möchte gerne von seinen eltern aus dem kinderspieleparadies angeholt werden, er kriegt keine bestätigung von den anderen kindern zu seinen aussagen und fängt an den anderen kindern krude dinge zu unterstellen und sie zu beleidigen. Sei ruhig ein bockiges kind, dann will später aber auch keiner mehr mit dir spielen:( …oder du legst dir endlich mal eine tolerante diskussionskultur zu, nur so als tipp:)

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      So, Hans und Heinz, und jetzt Schluss. Tragt das privat aus.

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    • Heinz Müller via Facebook

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      Gerne, mit privaten meinungsaustausch habe ich kein problem, allerdings werden die kollegen von der anderen feldpostnummer immer schnell aggresive, sei es jetzt verbaler oder körperlicher art.

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    • Freddy Vogt via Facebook

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      Rundblick Unna meiner Meinung nach ist das Hans Meier Profil nur ein Fakeprofil damit er hier provozieren und hetzen kann

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  • Helmut Brune via Facebook

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    Wer bewusst andere menschen verletzt, soll dafür bestraft werden. Egal ob die Verletzten Beamte sind oder nicht, egal ob der Täter von Rechts oder von Links kommt. Das ist doch wohl eine Basisregel für zivilisiertes Zusammenleben.

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  • Rundblick Unna via Facebook

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    Zwischen-UPDATE 12.50: Die eingesetzten Beamtinnen und Beamten konnten in den Wohnungen in Dortmund und Niedersachsen (Seggebruch und Rinteln) diverse Handys, Smartphones, Laptops, Tablets sowie eine Videokamera auffinden und beschlagnahmen. Sie werden nun zur Auswertung an Experten des Landeskriminalamtes NRW weitergegeben. Diese Auswertung wird einige Zeit in Anspruch nehmen.
    In einer der Dortmunder Wohnungen stießen die Einsatzkräfte zusätzlich auf eine PTB-Schusswaffe. Diese wurde sichergestellt und wird nun waffentechnisch untersucht.

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    • wutbürger fürst

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      Eine Schußwaffe mit „PTB“-Kennzeichnung ZUHAUSE ist m.W. erlaubt.

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    • Andy Fischer via Facebook

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      PTB auswerten??Dieser Staat ist so lächerlich.

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      • Wunderlich

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        Lesen hilft, Herr Fischer.

        Die Waffe wird untersucht.
        Nicht selten werden solche Dinger modifiziert und damit unterliegen sie dann anderen Regelungen, obwohl der Stempel weiter drauf ist.
        Es wird also untersucht, ob die waffenrechtlichen Voraussetzungen vorliegen, der eine PTB-Waffe zu genügen hat.

        Lächerlch ist daran aber auch gar nichts.

        Ich helfe gern.

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  • Hans Meier via Facebook

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    Einige Kommentatoren glauben, bedingt durch die eigene gesitige Nähe, Nazi-Aktivitäten relativieren oder als Einzelfall darstellen zu müssen. In der Region ist leider Rassismus und neonazistische Gewalt schon häufig vorgekommen und hat sogar schon Todesopfer gefordert.

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  • Rundblick Unna via Facebook

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    Info an Wutbürger und Hans Meier. Auch ihr tragt bitte eure persönlichen Scharmützel außerhalb der hiesigen Öffentlichkeit aus. Desweiteren werden wir jetzt Verlinkungen zu Antifa-Blogs ebenso wenig zulassen wie zu Portalen von der gegenüberliegenden Fraktion. Lasst es bitte!!!

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  • Andy Fischer via Facebook

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    Ein Innenminister der gegen Nationale vorgeht,ein Justizminister dessen Bengel bei der Antifa ist.Beide können Weisungen herausgeben. Was kommt wohl dabei heraus?

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  • Wunderlich

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    Herr Müller,
    wieso war die Durchsuchung fragwürdig?

    Ist es nicht löblich, wenn die Polizei gegen Extremisten einschreitet?
    Egal welcher Ideologie, Rechts, Links, Islamistisch, jegliche Form von Radikalismus ist zu unterbinden. Sowas bremst das menschliche Miteinander aus.

    Rechtsextrem allerdings national zu bezeichnen, ist eine Verniedlichung eines tatsächlich existenten Problems.

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  • Rundblick Unna via Facebook

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    Wir haben einen zusammenfassenden Nachfolgebericht eingestellt. Die Erschießung des Hundes wurde bestätigt. http://rundblick-unna.de/lob-aber-auch-heftige-kritik-nach-rechten-razzia-erschossener-hund-erregt-gemueter/

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    • Heinz Müller via Facebook

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      Bitte einmal konkreter definieren was eine PTB-Waffe ist, ob da ein verstoß gegen das waffengesetz vorliegt und einmal begründen, bzw. einmal erklären, wie „eine kugel in ein kopfkissen“ einschlagen kann(die wird sich ja nicht von selbst in das kopfkissen verirrt haben). Danke für die ausfùhrliche und objektive berichterstattung!

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Heinz Müller, die Waffe wird sicherheitstechnisch untersucht, mehr ist nicht mitgeiteilt. Es handelt sich um eine Schreckschusswaffe.

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    • Heinz Müller via Facebook

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      Also eine frei verkäufliche und nicht tödliche waffe, die jeder über 18 jahren kaufen und besitzen darf. Fehlt nur noch, dass die besteckschubladen komplett einkassiert werden, da es potentiell gesehen gefährliche gegenstände sein könnten. Bravon.

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      • wutbürger fürst

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        Sammeln, sammeln, sammeln, typisches polizeiliches Vorgehen.
        Irgenwo kann, muß man ja was Vorwerfbares -schon zur Rechtfertigung- finden.
        Material für eine spätere Interpretation.

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