Rundblick-Unna » Raubüberfall in Königsborn: Täter gingen äußerst brutal vor – Opfer getreten, gefesselt und mit Pistole geschlagen

Raubüberfall in Königsborn: Täter gingen äußerst brutal vor – Opfer getreten, gefesselt und mit Pistole geschlagen

Mit extremer Brutalität gingen die Räuber vor, die gestern Abend ein Elektronik- und Handyzubehörgeschäft (Großhandel) in Königsborn an der Friedrich-Ebert-Straße 112 überfielen (wir berichteten bereits heute Morgen).

Die Polizei beschreibt die flüchtigen Täter als äußerst aggressiv und gewalttätig. So wurden die anwesenden Angestellten und Kunden des Geschäfts mit Fäusten und auch mit einer mitgeführten Pistole geschlagen, mit den Füßen getreten und teilweise gefesselt. Die vier Männer erlitten neben heftigen Schocks unter anderem Verletzungen im Gesicht und mussten teilweise im Krankenhaus behandelt werden.

Es sind mindestens drei Täter gewesen. Sie waren maskiert und sprachen mit osteuropäischem Akzent.

Sie werden wie folgt beschrieben: der erste war 180 bis 190 cm groß, kräftig bis muskulös, dunkle Augen, um die Augenpartie gebräunte Haut. Bekleidet war er mit einer dicken, blauen Jacke, blauer Jeans und braunen Schuhen.

Der zweite war ca. 175 cm groß und muskulös. Er hatte ebenfalls dunkle Augen und war dunkel gekleidet.

Der dritte Täter war etwa 170 cm groß und hellere Haut um die Augenpartie. Er war mit einer dunklen Jacke, unter der er einen Kapuzenpulli mit einer hellen Kapuze trug und einer Jeans bekleidet. Ein Täter hatte eine schwarze Pistole dabei, bei der es sich eventuell um eine Gaspistole handeln könnte.

Ihre Beute – üppige Beute: zahlreiche Handyersatzteile wie Displays – transportierten die Kriminellen mit zwei großen Taschen ab, vermutlich handelte es sich um Sport- oder Eishockeytaschen.

Kommentare (44)

  • Ri Er via Facebook

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    Wahnsinn…. Ich fühl mich mittlerweile wie in Amerika… Morgens wenn ich zur Arbeit fahre und zum Auto laufe hab ich schon Angst !

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  • Helmut Brune via Facebook

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    Ich fühle nur Abscheu und finde es traurig, daß man so wenig dagegen tun kann. Der Polizei kann man da keinen Vorwurf machen.

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  • Susanne Appelstiel via Facebook

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    Geht mir genauso, das ist nicht mehr normal was hier in Deutschland los ist. Nurnoch Chaos überall. Die Politik hat total versagt und wir haben das Nachsehen:-(

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  • Mike

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    Irgendwie seltsam, wieso überfallt man so massiv einen Handyzubehörladen ? Da ist doch wertmässig jetzt im Vergleich zu der Straftat nichts zu holen, Handydisplay liegen im VK bei 25-75€ und Handyhüllen und Zubehör hat nun auch nicht so den grossen Wert. Wenn man jetzt so massiv und brutal vorgeht gab es da evtl. einen anderen Hintergrund ? Ansonsten wird in so einer Art ja eher etwas überfallen wo es um mehrere 10.000€ geht, irgendwie passt da die Tat nicht zur Beute und normalerweise gehen Kriminelle da auch anders vor, da werden Nachts die Geschäfte ausgeräumt in aller Ruhe, solch Überfälle kennt man doch eher von Banken oder Supermärkten wo dann die gesamten Tageseinnahmen gestohlen werden bevor sie abgeholt oder verschlossen werden.
    Wie auch immer, es wird echt immer schlimmer, sehr traurig, wenn soetwas jetzt eine neue Masche wird dann gute Nacht. Ich hoffe die Mitarbeiter erholen sich schnell wieder und die Täter werden gefasst und die Richter verurteilen da auch endlich mal empfindlich und nutzen die möglichen Strafmasse aus.

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    • Adeviye Sahin via Facebook

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      Lieber Mike zu deiner Aussage: Es handelt sich hier um ein ELEKTRONIK GROSSHANDEL und nicht um einen normalen Handyzubehör geschäft. Es gab keine anderen Hintergründe bevor sie vorurteile von sich geben. Es geschieh alles plötzlich.

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      • Mike

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        Lt. Auskunft vom Amt ist es ein Einzel- & Großhandel und in beiden Artikeln vom Rundblick ist wörtlich von einem Elektronik- und Handyzubehörgeschäft die Rede und Rundblick hat selber Laden geschrieben.
        Der Polizeibericht schreibt „POL-UN: Unna – Raubüberfall auf Einzelhandelsgeschäft“

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        • Silvia Rinke

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          Hallo Mike, dass es explizit ein „Großhandel“ ist, wussten wir in der Tat nicht, da hast du Recht. Jetzt ist es ja aufgeklärt.

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Adeviye Sahin – danke für die Information.Als Betroffene ist man heute wahrscheinlich fix und durch. Wenn wieder Fehlvermutungen wie Handyshop kommentiert werden, werden wir das sofort richtigstellen. :-) VG.

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    • Adeviye Sahin via Facebook

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      Rundblick Unna in dem anderen Beitrag wurde es schon erwähnt oder irre ich mich dort ? Ja vorurteile das es Flüchtlinge waren kotzt mich am meisten an. Da sind man einige Rassisten

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Ja, Adeviye Sahin, wir haben heute Morgen direkt bei der Polizei nachgefragt, um welches Geschäft es sich handelt. Zu deiner anderen Anmerkung: In der momentan ohnehin aufgeheizten Stimmung wird leider zunehmend weniger differenziert und statt dessen reflexhaft „Flüchtlinge“ in einen Topf mit gewalttätigen Kriminellen geworfen. Wir haben den Post, um den es hier akut geht, gelöscht und den Kommentator angeschrieben. VG.

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    • Adeviye Sahin via Facebook

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      Ich bedanke mich in Namen von unserer Familie für eure Mühe. Wir hiffen auf Hinweise

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Wir tun unser Bestes!

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  • Alexander Fiedler via Facebook

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    Jetzt hat es sich natürlich wie ein Lauffeuer auf der ganzen Welt verbreitet, dass Kriminelle im, von sogenannten „Flüchtlingen“ destabilisierten Deutschland ein wahres Schlaraffenland vorfinden.

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    • Adeviye Sahin via Facebook

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      Es handelt sich hier nicht um Flüchtlinge !!! Bitte keine Vorurteile

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    • Alexander Fiedler via Facebook

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      Das hab ich auch nie behauptet Adeviye Sahin .
      Lesen sie einfach meinen Kommentar noch ein paar mal, und versuchen sie auch mal ihn zu verstehen, so lang ist der Satz jetzt auch nicht.

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    • Heike Palm via Facebook

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      Sie haben das „Ironie-Fähnchen“ vergessen, Alexander Fiedler ? . Bei den aufgeheizten Diskussion liest so mancher nur noch quer. Ich find es aber gut, dass Herr Sahin das Verbreiten von Vorurteilen ablehnt

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    • Alexander Fiedler via Facebook

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      Heike Palm , zunächst mal glaube ich sie ist eine Frau.

      Aber jetzt zu meiner eigentlichen Frage, welche Ironie ?

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    • Peter Retep via Facebook

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      Deutschland ist eins der reichsten Länder der Welt. Wo es viel zu holen gibt, da wird auch Kriminalität hingehen. Da braucht es keine Flüchtlingswelle. Russen-Mafia, N’Dragheta, Libanesen-Clans, RAF, Neo-Nazis, Beschaffungskriminelle gibt/gab es hier schon seit/vor Jahrzehnten. Das Schengen-Abkommen und die EU-Osterweiterung haben denen aber geholfen bzw es ihnen leichter gemacht. Verglichen mit dem Ostblock sind eigentlich alle westeuropäischen Gefängnisse Teil der „Kuscheljustiz“

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    • Alexander Fiedler via Facebook

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      Richtig Peter Retep das ist nicht von der Hand zu weisen.
      Trotzdem finde ich nicht, dass der von mir konstruierte Zusammenhang so ganz von der Hand zu weisen ist, bei uns sind die Medien ja noch ziemlich auf Merkels Seite mal abgesehen von den letzten zwei bis drei Wochen.
      Die Europäische und auch die Weltpresse hingegen hat sich schon vor nem halben Jahr gefragt, ob Deutschland „noch zu retten ist“, und sieht sich seit Sylvester bestätigt. Das heißt überall ist jetzt bekannt, dass die Sicherheitslage in Deutschland angespannt ist, und Polizei und Behörden völlig überlastet einer geradezu aussichtslosen Lage entgegen sehen.

      Und solche Nachrichten locken eben noch mehr Kriminalität an, ich würde sogar soweit gehen hier von einem exponentiellen Wachstum zu sprechen, Ghettoforscher würden mir da sicher Recht geben, ich glaube sogar es gibt da so einen „5-Punkte-Plan“ des sozialen Abstiegs aber ich habe den jetzt aus dem Stehgreif nicht im Detail parat.

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  • Adeviye Sahin via Facebook

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    Es waren definitiv keine Flüchtlinge. Bitte hören Sie auf vorurteile von sich zu geben.

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    • petter Uhlenbusch

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      @Adeviye Sahin
      kommen Sie runter… kein Grund zu Hysterie…nur die üblichen
      Kriminellen aus Osteuropa.. .

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  • petter Uhlenbusch

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    … Router…

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  • Martina Tsatsoulis via Facebook

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    Osteuropäer? Diese ,Flüchtlinge‘ sind dann aber wohl schon vor längerer Zeit angekommen! PS: Ironie aus!

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    • Adeviye Sahin via Facebook

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      P. S. ES WAREN KEINE FLÜCHTLINGE. Hört auf mit den Vorurteilen

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    • Martina Tsatsoulis via Facebook

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      Eben Adeviye Sahin, zumindest keine die in letzter Zeit kamen! Osteuropäische Flüchtlinge hatten wir doch auch mal! Im Ernst, mir geht es auch tierisch auf den Keks das jetzt immer und sofort die Flüchtlinge beschuldigt werden. Und manche die schimpfen sollten vielleicht mal überlegen wo sie so her kommen… Ich meinte meinen Kommentar ironisch, sorry wenn er falsch rüber gekommen ist!

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  • Birgit Rettich via Facebook

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    Viel Glück ?
    um
    die Täter schnell kaltzustellen.
    Den Opfern viel Kraft?

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  • ingo

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    Angela Merkel machts möglich, sie schaft das ja.

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  • Silvia Rinke

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    Peter Retep, weil wir nicht binnen Minuten oder Sekunden auf jeden Post reagieren können und außerdem nichts weglöschen, ohne den Schreiber zu informieren. Wir können nicht zaubern. D. Red.

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  • Tobias Habekost via Facebook

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    Das ist ja der Hammer, was hier inzwischen abgeht… Und da soll man noch tolerant und freundlich sein/bleiben… Nee, meine Lieben, bei mir ist so langsam Schluß mit lustig!

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    • Tobias Habekost via Facebook

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      Liegt der Kreis Unna da eigentlich im Trend? Geht es woanders genauso ab? Nehme ICH das nur so wahr, oder steigt die Kriminalitätsrate (und ich meine hier keine kleinen Ladendiebstähle oder so etwas, sondern ernsthafte Überfälle!) tatsächlich? Ich fühle mich inzwischen ziemlich unsicher hier und mein Drang, mir geeignete Mittel zur Selbstverteidigung zuzulegen, nimmt von Meldung zu Meldung zu…

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Tobias Habekost – der Kreis Unna liegt im Trend, die Kriminalität ist NRW-weit teils ganz massiv angestiegen, in den Großstädten lag sie schon zum Sommer 2015 um 30-40 Prozent über dem Vorjahr – und da hatte z. B. die klassische Einbruchsaison noch gar nicht begonnen. Die Kriminalitätsstatistik wird in wenigen Wochen vorgestellt. Es ist nicht nur ein gefühlter Anstieg.

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    • Tobias Habekost via Facebook

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      Na super. Ich werde mich wohl wappnen müssen…

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Die rp online z. B. berichtete gerade gestern über das Thema. Darin sagt eine Polizeisprecherin, dass die 47 Polizeibehörden in NRW zum Teil mit Anstiegen von über 70 Prozent zu kämpfen haben. In Unna werden es – von der Bilanz im Sommer ausgehend – ca. 30 Prozent mehr sein.

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    • Tobias Habekost via Facebook

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      Grund genug, auf der Hut zu sein.

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  • Susanne Zimmermann via Facebook

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    Das wird ja immer schöner kann man noch vor die Tür gehen?

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  • petter Uhlenbusch

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    by the way: Ich kann mir nicht vorstellen das Merkel den März noch als Bundeskanzlerin erleben wird. Der Druck, quer durch alle Parteien ist so hoch… ich denke das hat es in der Geschichte der BR-Deutschland noch nie gegeben. Dagegen war die Guillaume-Affäre, nur ein laues Lüftchen. Denen geht der Allerwerteste so auf Grundeis… dazu kommt noch die undemokratische Art und Weise der Berichterstattung von den öffentlich rechtlichen Sendern. Die AFD… überall ausgesperrt…unwillkommen… mich erinnert das an irgendwie an die gewonnen Wahlen der „Muslim-Brüder“ in Algerien oder in Ägypten, die anschliessend auf brutale und äusserste undemokratische Weise an der Machtübernahme gehindert wurden. Mittlerweile frage ich mich, ob so etwas bei Stunde null, nicht auch bei uns möglich wäre?

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    • petter Uhlenbusch

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      … davon abgesehen… Merkel und ihr Parteigenosse mit der dicken Lippe sind auf jeden Fall (mit) verantwortlich für jeden ertrunkenen Flüchtling in der Ägäis… letztendlich hat die Frau die Menschen durch unerfüllbare Aussagen hier her gelotst. Anstatt dem ganzen, durch klare Statements entgegen zu wirken, hofft diese Politikerin immer noch auf eine Gesamteuropäische Lösung… dabei hat die „gute Frau“ schon für einen kräftigen Rechtsruck in den Nachbarstaaten gesorgt. Denkt einer, das es ohne Merkels verfehlter „Willkomens-Politik“ je dazu gekommen wäre? Natürlich ist Ungarn z. B. schon immer sehr rechtslastig gewesen, aber Merkels Ideologie der ungeprüften Aufnahme von Millionen von Fremden in Deutschland trägt das Moment der Spaltung Europas in sich und sorgt für volle Wahllokale. 3 x Merkel gewählt… nie wieder!

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  • petter Uhlenbusch

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    Moinsen lieber Rundblick,
    warum werden mein (harmlosen) Kommentare
    nicht freigegeben?

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    • Silvia Rinke

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      Moinsen lieber petter Uhlenbusch, weil wir gerade mal zwei Stunden Päuschen gemacht haben. Alles gut.

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    • petter Uhlenbusch

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      Danke für die Info!
      Päuschen ist wichtig, watt mut datt mutt :-)

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  • wutbürger fürst

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    ….und wenn die Täter gefaßt wurden, „führen sie uns vor“, mit willfährigen Rechtsanwälten
    und seichter Justiz: http://www.msn.com/de-de/nachrichten/panorama/terrorverd%c3%a4chtiger-provoziert-das-gericht/ar-BBoxbjR?ocid=spartandhp

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    • petter Uhlenbusch

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      Die Anwälte, die sich in dieser Sache andienen, hätten auf dem „Freien Markt“ überhaupt keine Chance an reguläre Klienten zu kommen… wohnen teilweise in „Drecklöchern“ ohne Büro oder Sekretariat und ernähren sich durch die „Verteidigung“ von menschlichem Bodensatz. Bei vielen von denen mangelt es schon an staatsrechtlicher Einsicht. Die sind nicht besser wie ihre Mandanten.

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  • M.B.

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    Verstehe die Aufregung nicht. In den Posts oben hat kein Mensch behauptet, es wären „Flüchtlinge“ gewesen.
    Andererseits waren sie vom Akzent her ja nicht von hier und „Flüchtlinge“ sind die anderen „Flüchtlinge“ in der Mehrzahl ja auch nicht. Allerdings ist jetzt die Polizei hinter ihnen her, das macht sie dann ab jetzt zu Flüchtlingen…mmmh, oder zumindest zu Flüchtigen 😉

    Ich sehe kein Versagen der Politik. Wenn ich mir die Wahlergebnisse ansehe, von vor Schengen bis zu den neuesten Hochrechnungen, dann muß ich davon ausgehen, daß immer noch ungefähr die gleiche Anzahl der Wahlberechtigten mit der Arbeit der großen „Volksparteien“ absolut zufrieden ist.
    Also haben die doch alles richtig gemacht.
    Vielleicht leiden die Wähler aber auch schon mehrheitlich unter dem „Stockholm-Syndrom“…

    Ich habe gestern noch von einem Dorf (nicht NRW) gelesen, die hatten seit 3-4 Jahren hohe Einbruchszahlen.
    Da haben sich vor 2 Jahren, gegen den Widerstand der Polizei, Einwohner zusammengetan um bei Dunkelheit mal Spazieren zu gehen und „Sterne zu gucken“.
    Seitdem geht die Einbruchsrate gegen Null.
    Hätte natürlich im obigen Fall nichts genützt, aber dann wäre so ein Fall die traurige Ausnahme und nicht noch ein Fall mehr.
    Meines Erachtens bekommen wir die hohen Einbruchszahlen nur wieder runter, indem wir selbst wieder mehr aufeinander achtgeben.
    Solidarität und Hilfe untereinander statt Spalterei.

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