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Raub im Umfeld des Maxipark-Feuerwerks: Duo mit Elektroschocker und Messer gefasst

 

Kurz vor Beginn des Feuerwerks im Maxipark ist gestern Abend eine ca.. fünfköpfige Personengruppe auf dem Schulgelände des Freiherr-vom-Stein Gymnasiums ausgeraubt worden. Zwei Tatverdächtige wurden gefasst, die dem Sicherheitsdienst zuvor schon einschlägig aufgefallen waren: Sie trugen ein Messer und einen Elektroschocker bei sich, wurden deshalb am Parkeingang abgewiesen und randalierten anschließend wüst herum, bewarfen Passanten mit Steinen.

Die beraubte Gruppe befand sich zur Tatzeit auf dem Gelände des Gymnasiums und wollte das Feuerwerk besuchen. Plötzlich erschienen zwei junge Männer und bedrohten die Gruppe mit einem Elektroschocker. Sie hatten es auf den Alkohol abgesehen, denn die Fünf dabei hatten.

Den ließ die Gruppe zurück und flüchtete in Richtung Maxiparkeingang. Dort informierten sie die Security über den Überfall, warteten jedoch nicht, bis die Polizei kam, sondern begaben sich aufs Festgelände – wohl um noch ein bisschen was vom Feuerwerk mitzubekommen.

Die Polizei kam dann, hörte sich die Schilderungen des Sicherheitsdienstes an und nahm im weiteren Verlauf zwei 21jährige Tatverdächtige aus Hamm fest. Diesen zweien hatte der Sicherheitsdienst den Eingang zum Park verwehrt, weil sie Elektroschocker und ein Messer mit sich trugen. Damit kamen sie natürlich nicht in den Park. Das passte den jungen Herren nicht. Sie rasteten aus, randalierten wild herum, beschädigten ein abgestelltes Motorrad und bewarfen weitere Passanten mit Steinen, die sie aus dem Gleisbett der vorbeiführenden Kleinbahn geklaubt hatten.

Die beiden 21Jährigen, über die die Polizei Hamm nichts weiter mitteilt (evtl. Vorstrafen etc.), wurden ins Polizeigewahrsam gebracht. Ein Strafverfahren ist eingeleitet, doch die Polizei sucht zur Klärung des Falls erst mal die Personengruppe, die den Überfall der Seucritiy gemeldet hatte. Die Geschädigten werden gebeten, sich mit der Polizei unter der Telefonnummer 02381 – 916-0 in Verbindung zu setzen. Unter der gleichen Rufnummer können sich Zeugen melden, die den Vorfall beobachtet haben.

Kommentare (4)

  • fürst

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    Gleichgültig, welche Nationalität sich hinsichtlich der Täter herausstellen wird, ist meinerseits absolute Härte von Polizei und Justiz gefordert.
    Es liegt für mich natürlich wieder einmal nahe, daß die Täter Nichtdeutsche sind.

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  • Dagobert

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    Steine werfen scheint für die jungen Männer eine etablierte Kommunikationsform zu sein…..
    Die Polizei Hamm zeigt mal wieder die bereits bekannte Kooperationsbereitschaft, verweigert Information zu Vorstrafen und Nationalität der Verbrecher und bittet gleichzeitig um Mithilfe und Vertrauen zur Polizei. Wer findet den Widerspruch ?

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    • fürst

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      Könnte es sein, Dagobert, daß die „oberen“ Polizei-Büttel in Hamm gar nicht wirklich die Hilfe der Bürger suchen, sondern nur ihrer Pflicht zur Öffentlichkeitsinformation nachkommen, dabei möglichst politische Vorgaben a….kriechend berücksichtigend?
      Klarstellend merke ich an, daß ich allen Polizeibeamten vor Ort („untere“ Ränge) großen Respekt zolle!

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      • Dagobert

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        Stimmt, fürst. Ich bin unendlich dankbar, dass es noch Menschen gibt, die diesen undankbaren Beruf ausüben. Deswegen finde ich es auch so frustrierend, wenn Verbrecher gefangen werden, danach sofort wieder freigelassen werden und die Bevölkerung auf Befehl belogen wird.

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