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Rad richtig ab- und angeschlossen? Leucht-Graffiti hilft auf die Sprünge

Bei der Bruthitze kann man schon mal was vergessen – manche vergessen sogar, ihr Rad abzuschließen. Sollte man nicht machen – wird (zu) schnell geklaut. Manche Polizeibehörden wie die in Hamm setzten in den Sommerferien auf Graffitis. An den Freibädern der Stadt sprühten die Beamten vor Fahrradabstellplätzen das Bild eines angeschlossenen Rades auf den Boden.

„Damit erinnern wir daran, ein Fahrrad immer mit dem Rahmen, Vorder- und Hinterrad mittels massiven Schlössern an einen feststehenden Gegenstand anzuschließen“, erklärt die Polizei ihre Kreativaktion. „Denn Diebe stehlen besonders gerne Räder, die zwar abgeschlossen, aber nicht angeschlossen sind. Die können sie leicht zu einem wartenden Transportfahrzeug tragen. Nach dem Motto: „Klappe auf, Fahrrad rein“ brauchen die Langfinger nur Sekunden, um Beute zu machen.“

Graffitis Raddiebstahl II

Nach vier bis sechs Wochen verschwindet die leuchtende Sprühfarbe von selbst wieder. Der ADFC unterstützt übrigens solche Aktionen.

Präventiv empfiehlt die Polizei, alle Informationen zum Rad mit Hilfe des Fahrradpasses oder der Fahrradpass-App zusammen zu tragen. Die Informationen helfen, gestohlene Räder zweifelsfrei zu identifizieren, den Täter zu überführen und den rechtmäßigen Eigentümer ausfindig zu machen.

Weitere Informationen dazu unter: http://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/diebstahl-und-einbruch/diebstahl-von-zweiraedern/fahrradpass-app.html (ap)

Kommentare (1)

  • Rafael

    |

    ….eine klasse Idee.

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