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Polizist rettet Hund von A44 und wird zum Dank kräftig gebissen

Ein Polizist rettete heute einen freilaufenden Hund auf der A44 und wurde zum Dank gebissen. Zweimal. Ins Bein und in die Hand.

Gegen 12 Uhr meldeten sich besorgte Autofahrer bei der Polizei. Ein freilaufender Hund sorgte angeblich auf der A44 für Chaos sorgen. Sofort machten sich mehrere Polizeifahrzeuge auf den Weg.

Im Bereich des Autobahnkreuzes Werl in Fahrtrichtung Dortmund wurden die Beamten fündig. Völlig verängstigt sprang ein Mischling zwischen den Fahrzeugen hin und her. Wie durch ein Wunder war bis zum jetzigen Zeitpunkt noch nichts passiert.

Der Wachleiter der Autobahnpolizeiwache Kamen, Erster Polizeihauptkommissar Blunk, war selbst an der Rettungsaktion beteiligt. Genau er war es dann auch, der den Hund aus seiner lebensbedrohlichen Situation rettete. Allerdings machte es ihm der Vierbeiner dabei wahrlich nicht leicht. Mitgiftigem Knurren, Bissen in das Bein und in die Hand begrüßte der Mischling seinen Retter. „Etwas mehr Dankbarkeit hätte ich erwartet“ schmunzelte Manfred Blunk. „Aber das war es wert!“ schloss er ein zusammenfassendes Fazit.

Ganz zum Schmunzeln war der tiefe Biss freilich nicht: Der Beamte musste im Krankenhaus behandelt werden und fällt die nächsten Tage erst einmal aus.

Der Mischling war zuvor von dem Gelände einer Tierschutzorganisation ausgebüxt und auf die Autobahn gelaufen.

Hund

Den Lebensretter dienstunfähig gebissen, na na! So sieht leibhaftiges schlechtes Gewissen aus. ;-)

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