Rundblick-Unna » Polizeilich gesuchter 17Jähriger bei Wiederholungstat erwischt – „Gefangenenbefreier“ aus Werne erleidet Nasenbeinbruch

Polizeilich gesuchter 17Jähriger bei Wiederholungstat erwischt – „Gefangenenbefreier“ aus Werne erleidet Nasenbeinbruch

Ein 17jähriger polizeilich gesuchter Flüchtling ist Sonntagfrüh im Dortmunder Bahnhof auf frischer Tat bei einem Smartphone-Diebstahl erwischt woden. Bei seiner Überprüfung stellte sich heraus, dass er schon in Hannover lange Finger gemacht hatte und deswegen von der Polizei ausgeschrieben war. Zu einem Zwischenfall kam es auf dem Bahnhofsvorplatz: Ein 25jähriger Mann aus Werne versuchte, seinen Kumpel aus den Griffen des Sicherheitsdienstes zu befreien, und fiel dazu mit Faustschlägen über die beiden Securitymänner her. Weil sie sich ebenfalls wehrten, erlitt der verhinderte „Gefangenenbefreier“ einen schmerzhaften Nasenbeinbruch.

Die beiden Sicherheitsdienstmitarbeiter der Bahn beobachteten gegen 05:40 Uhr, wie ein 17-jähriger Dieb eine 17-jährige Reisende beklaute. Die junge Frau hatte den Verlust ihres Smartphones noch gar nicht bemerkt, wurde erst durch die beiden Bahnmitarbeiter darauf hingewiesen.

Die Securitymänner hielten den jungen Dieb fest, gaben der jungen Frau ihr Eigentum zurück und begaben sich danach zusammen mit dem Langfinger zur Bundespolizeiwache. Auf dem Bahnhofsvorplatz kam es dann zur Attacke des 25-jährigen aus Werne. Einer der beiden couragierten Bahnmitarbeiter wurde dabei im Gesicht verletzt und begab sich nach später selbstständig in ärztliche Behandlung.

Nach erklecklichem Getümmel verfrachteten die Sicherheitsdienstler beide jungen Männer zur Bundespolizei. Diese stellte bei der Überprüfung des 17-Jährigen fest, dass er seit zwei Tagen von der Polizei in Hannover gesucht wurde. Er war zur Ingewahrsamnahme ausgeschrieben. Zudem konnte bei ihm ein Smartphone sichergestellt werden, das offensichtlich gestohlen war.

Gegen den 25-jährigen „Gefangenenbefreier“ wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet, gegen den in Hannover vermissten 17-Jährigen ein Ermittlungsverfahren wegen Diebstahls. Anschließend wurde er in die Erstaufnahmeeinrichtung für jugendliche Flüchtlinge ohne Begleitung gebracht

Kommentare (5)

  • Helmut Brune via Facebook

    |

    Einsperren, solche Typen.

    Antworten

  • Sven Arnt via Facebook

    |

    Und es wird mit Sicherheit nicht die letzte Tat dieser Typen sein. U Haft ging ja offensichtlich leider nicht und das ordentliche Verfahren wird auf sich warten lassen….klingt insgesamt nach alten Bekannten. Sehr frustrierend. Mal schauen wie es langfristig mit dem Aufenthalt in Deutschland läuft.

    Antworten

  • Stefan Werner

    |

    Tja, bedenkt man, wieviele hier unregistriert rumlaufen und was Silvester in Köln und auch anderenorts passiert ist, können wir uns warm anziehen. Danke Mutti!

    Antworten

  • Sascha Krieg

    |

    Briefmarke auf den Arsch, und ab in die Heimat!!!Und nie wieder einreisen lassen!!!

    Antworten

Kommentieren