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Polizeigewerkschaft kritisiert Verteilung der Zusatzbeamten: Ländlichem Raum hilft das nichts

500 zusätzliche Polizisten für NRW, davon aber allein 400 für acht Großstädte mit Kriminalitätsbrennpunkten (wir berichteten). Dem ländlichen Raum (wie auch dem Kreis Unna) hilft das nichts, kritisiert die Polizeigewerkschaft. Sie befürchtet, dass die Pläne von Landesinnenminister Jäger zur Entlastung von Polizisten nicht hier in der Region ankommen.

Jäger will für „Schwerpunktbehörden“ wie Dortmund oder Essen die Zahl der Polizisten erhöhen – aber nicht durch hundertfache Neueinstellungen, sondern durch Beamte kurz vor der Pensionierung, die ihren Ruhestand um zwei Jahre aufschieben (bis zum 65. Lebensjahr). Außerdem sollen zusätzliche Verwaltungsangestellte den Polizisten Bürokratieaufgaben abnehmen.

Die Pläne an sich begrüßt die Gewerkschaft. Doch sie kritisiert, dass von der aktuellen Verteilung ländliche Regionen nicht profitieren werden.

Auch hier seien die Polizisten überlastet, schnellten im Vorjahr insbesondere die Wohnungseinbruchszahlen in Rekordhöhen – das war auch im Kreis Unna so, ebenso im Märkischen Kreis und im Kreis Soest. Sie alle zählen zu den eher ländlich geprägten Regionen und bleiben von der personellen Aufstockung weitgehend unberücksichtigt.

In den vergangenen Jahren seien insgesamt zu wenig Polizisten eingestellt worden, moniert die Polizeigewerkschaft Südwestfalen. Das mache sich jetzt deutlich bemerkbar.

Kommentare (1)

  • Udo Rödel via Facebook

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    Immer das gleiche. Warum müssen Beamte auf einen Radarwagen sitzen und sich die ei.. schaukeln, oder ein ausgebilderter Polizist in der Stadt Spazieren gehen und sich von den Geschäften aushalten lassen oder im Fernsehen auftreten . Verdammt sie sollen Arbeiten.

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