Rundblick-Unna » Polizeiaufgebot gestern Nacht in Kamen hatte tragischen Anlass

Polizeiaufgebot gestern Nacht in Kamen hatte tragischen Anlass

Das lautstarke Geräusch mehrerer Polizeihubschrauber schreckte  gestern am späten Abend Anwohner der Bahnlinie und der Innenstadt in Kamen hoch. „Der ganze Bahnhof war abgesperrt mit Polizei, Krankenwagen…“, meldeten uns Leser heute Morgen besorgt und fanden es „seltsam, dass man darüber nichts hört…“

Der Anlass war ein tragischer, erfuhren wir am Mittag auf  Nachfrage bei der Polizeileitstelle Unna. Es gab einen Suizid. Eine junge Frau wählte den Freitod auf den Gleisen. Dies geschah nach Auskunft eines Polizeisprechers mitten im Bahnhof. Es war gegen 23.15 Uhr.

– Nachtrag unserer Redaktion: Wir berichten über Suizide in gebotener Zurückhaltung dann, wenn sie zu größerem Aufsehen bzw. zu Beeiträchtigungen (z. B. im Bahnverkehr) führen.

Den Angehörigen unser herzliches Beileid.

– Eine weitere Nachfrage nach mehreren lauten Knallgeräuschen (Schüssen?) und einem „explosionsartigen Knall“ konnte die Polizei nicht eindeutig beantworten. Es gebe eine Meldung, so der Sprecher, dass gegen 23.40 Uhr eine betrunkene Person im Bereich der Lünener Straße laute Böller gezündet hätte, sog. Polenböller. Die Polizei fuhr hin, konnte jedoch keine fragliche Person auffinden. Mit dem Einsatz an der Bahnlinie hatten die Knallgeräusche nichts zu tun. Seitens der Polizei sei auch nicht geschossen worden. 

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Yves Engler Wenn sich Leute umbringen ( was traurig genug ist ) wieso müssen sie andere Menschen damit reinziehen ? Es könnten Kinder sehen und der Lokführer muss auch damit klar kommen einen Menschen getötet zu haben … für mich unverständlich

Rundblick Unna (sia) Grundsätzlich stimmt das. Aber wer kann sich in die seelische Ausnahmesituation eines Menschen versetzen, der beschlossen hat, seinem Leben ein Ende zu setzen? Ich würde mir das nicht anmaßen wollen.
Sarah Repping Die können nicht mehr denken , in dem Moment wo sie sich fest dazu entschlossen haben vor einen Zug zu springen setzt das denken aus und es entsteht eine Art Trance. Ein zustand wo man nicht mehr Herr seines tuns ist , wird man im letzten Moment vor sich selbst und dem Freitod gerettet . Ist es wie eine Art erwachen und Ratlosigkeit wie man dort hin gekommen ist .

Jenny Wessely Schrecklich…die junge Frau muss ziemlich verzweifelt gewesen sein um diesen Schritt zu gehen…traurig…mein aufrichtiges Beileid an die Hinterbliebenen…
Thomas Repping Mein Beileid an die Angehörigen und Freunde.

Claudia Adolf Mein Beileid gilt den Angehörigen 😢 Traurig

Susanne Appelstiel Der schlimmste Tod den jemand wählen kann. Mein Beileid :-(

Thomas Gragen Mein Beileid den Angehörigen und dem Lokführer viel Kraft das erlebte schnell zu verarbeiten.
Claudia Bockelmann Wie schrecklich.Da muss die Junge Frau schon verzweifelt gewesen sein.Viel Kraft den Angehörigen und vor allem Dingen den Lokführer.

Kommentare (7)

  • Andrea

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    Wie schrecklich. Möge sie ihren Frieden gefunden haben. Mein aufrichtiges Beileid den Angehörigen

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    • Silvia Rinke

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      Danke, Andrea.

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  • Marcus Bäcker

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    Mein besonderes Mitgefühl gilt dem Lokführer. Möge dieser die Sache gut verarbeiten. Alles gute.

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    • Silvia Rinke

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      Ich schließe mich an, Marcus Bäcker.

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  • M.B.

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    So leid es mir tut, daß jemand aus dem Leben scheiden möchte:
    Ich kenne einen Lokführer, dem ist das zweimal passiert. Er ist jetzt dauerhaft arbeitsunfähig, zusätzlich traumatisiert.
    Andere, Unbeteiligte am Schicksal zum ungewollten Täter machen, weil man selber zu schwach für die Tat ist, geht gar nicht und ist in meinen Augen asoziales Verhalten.

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  • P.F

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    Ich kann es gar nicht glauben! :(

    Ich vermisse dich so! :(

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    • Silvia Rinke

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      :-( Liebe/r P.F., ich spreche Ihnen mein herzliches Beileid aus und das unserer Leser – wer immer Sie sind.

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