Rundblick-Unna » Polizei-Großaufgebot an Karneval in Zügen und auf Bahnhöfen

Polizei-Großaufgebot an Karneval in Zügen und auf Bahnhöfen

Mit einem Großaufgebot von mehreren hundert zusätzlichen Einsatzkräften will die Polizei an den Karnevalstagen an den Bahnhöfen und in Zügen präsent sein. Insbesondere in den Karnevalshochburgen im Revier sind verstärkte Sicherheitsmaßnahmen geplant, teilt die Bundespolizeidirektion St. Augustin mit. Von hier aus werden zentral die Einsatzmaßnahmen für NRW koordiniert.

Behördenleiter Präsident Wolfgang Wurm kündigt striktes Vorgehen an. „Wir werden mit einer niedrigen Einschreitschwelle frühzeitig gegen mögliche Straftäter vorgehen. Und dabei werden wir alle rechtlich zulässigen und polizeilich gebotenen Mittel anwenden.“

Zur besseren Identifizierung von Tätern setzt die Polizei verstärkt auch Videotechnik ein sowie Polizeihubschrauber, falls erforderlich. Neben uniformierten Kräften kommen vor allem auch zivile, insbesondere Taschendiebstahlsfahnder, zum Einsatz.

„Wir raten allen Reisenden, Bargeld und Wertsachen möglichst eng am Körper zu tragen. Ein gesunder Argwohn gegenüber fremden Menschen, die plötzlich engen Körperkontakt suchen, kann hilfreich sein. Sprechen Sie die Bundespolizei vor Ort unmittelbar an, wenn Sie Hilfe benötigen oder wählen Sie den Notruf 110. Zudem ist die Bundespolizei rund um die Uhr kostenfrei über die Servicenummer 0800 / 6 888 000 erreichbar. Weitere Präventionshinweise finden Sie unter www.bundespolizei.de .“

Kommentare (7)

  • Jenny Weber via Facebook

    |

    Da hat man doch schon wieder schiss igendwie irgendwo hinzugehen! :/

    Antworten

  • Regina Ri via Facebook

    |

    an die Sicherheit der Bürger dieses Landes glaube ich sowieso nicht (mehr). Und wenn was passiert, werden die Täter eh wieder schnell laufen gelassen. Missverständnis, Ausnahme, Einzelfall oder selbst schuld ! Vertrauen habe ich nicht mehr. Ist so :/

    Antworten

    • Suse Hartmann via Facebook

      |

      Ich auch nicht.

      Antworten

    • Regina Ri via Facebook

      |

      was in den letzten Wochen/Monaten passiert und wie versucht worden ist so viele Straftaten zu verharmlosen oder gar zu vertuschen…wie soll man da noch vertrauen haben ? Wenn man da hört „selbst schuld“ und man muss „ne Armlänge Abstand halten, dann passiert einen nichts“, wie soll man da jetzt glauben, dass ausgerechnet jetzt Schutz da ist, von Seiten der Polizei und der Politik ?

      Antworten

    • Suse Hartmann via Facebook

      |

      Sehe ich ganz genauso! Unsere Justiz ist doch auch viel zu lasch! In deren Ländern werden denen noch teilweise die Hände abgehackt, wenn sie was klauen. Hier werden Sie gleich laufen gelassen oder es wird von vornherein drüber weggeschaut. Die lachen sich doch kaputt über unser “ Rechtssystem“!

      Antworten

  • Mike

    |

    Das ist ja die Bundespolizei welche nur für den „Bahnbereich“ zuständig ist, wie sieht es mit der normalen Polizei aus ? Ich denke da ist ähnliches geplant ?
    Was aber wenn die Täter einfach schlauer sind, sie wissen ja nun zu Karneval wird massiv kontrolliert, somit kann demnach an anderen Tagen wo die Überstunden abgebaut werden dementsprechend weniger kontrolliert werden ?

    Antworten

    • Rundblick Unna via Facebook

      |

      Die Bundespolizei wird an den Bahnhöfen und in den Zügen eingesetzt, korrekt, Mike. Die Landespolizei wird mit allen ! Azubis des 2. und 3. Jahres Präsenz zeigen, meldete Herr Jäger vorige Woche.

      Antworten

Kommentieren