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Politik in Unna – ein galliges „Wintermärchen“ aus der Feder eines Piraten

„Kommunalpolitik in Unna- ein Wintermärchen?“ Unter dieser Überschrift widmet ein desillusionierter Unnaer Ratsherr – Piratenfraktionschef Christoph Tetzner – den Geschehnissen der jüngeren lokalpolitischen Geschehnissen in der Eselsstadt ein äußerst galliges Stück Spontanliteratur.

„Es war einmal in den vergangenen Jahrhunderten, wo sich die Kommunalpolitiker dem Gemeinwohl der Bürger und der Stadt Unna verschrieben hatten. Die Bürger verfolgten mit Stolz und Freude das politische Bemühen der Ratsherren und brachten sich auch fleißig in den Entscheidungsprozess mit ein. Voller Ehrfurcht erblickten die stolzen Menschen das Licht der Gaslampen in ihrer Stadt, während das restliche Westfalen abends im Dunkeln weilte.

Kurpark Nov 2014

In dieser damaligen Zeit wurden durch den Magistrat zukunftsweisende Entscheidungen getroffen. Man schaue heute auf den Kurpark und den damit verbundenen Bäderbetrieb , die Tram sowie die Zeche Königsborn… Weitere Erfolgsgeschichten dieser ruhmreichen Vergangenheit sind die heute noch anerkannten Krankenhäuser sowie die Gründung der Kreissparkasse.  Die Probleme der damaligen Zeit wurden einvernehmlich im Magistrat der Stadt im Bürgersinne gelöst.

Diese Zeiten sind lange vorbei.

Nach einer Zeit der Bürgerbeteiligung … sowie der Transparenz aller politischen Entscheidungen zeigt die Verwaltung der Kreisstadt das fiese Gesicht der Macht. Entscheidungen erfolgen selbstverständlich ohne Bürgerbeteiligung – zu viele gute Ideen werden nicht politisch entschieden, eher wird die Entscheidung durch die Verwaltung vorgegeben.

Der Bürger steht dabei im Mittelpunkt, somit aber auch im Weg der Verwaltung und wird somit zum Störfaktor.

Stühle im Ratssaal

Transparenz und Bürgerbeteiligung bleiben dadurch Worthülsen…  Abstimmungen wie zum Nachtragshaushalt sind unter demokratischen Gesichtspunkten eine Farce; die GroKo selbst wurde dabei mit ein paar Leckerli abgespeist.

Die Beteiligung der Bürger wegen ihrer guten Ideen und Vorschläge hätte in diesem Prozess nur gestört. Man wollte ohne Öffentlichkeit schnell ein paar Pfründe sichern und Lakaien mit besserer Vergütung abhängig machen.

Menschen, die diesen Prozess durch Nachfragen und Aufklärung stören, werden durch bürokratische Finessen und Taschenspielertricks kalt gestellt. Die Veranstalter von Hütchenspielen sind dagegen blutige Anfänger.

Sollte man auch damit nicht erfolgreich sein, so werden diese Störenfriede persönlich angegriffen und diffamiert. Auch schreckt man nicht davor zurück, das private Umfeld als Kriegsschauplatz zu nutzen. Somit werden auch gänzlich unbeteiligte Menschen in dieses perfide Spiel hineingezogen, ohne zu wissen, warum- obwohl Sippenhaft bereits mit dem Ende des 2. Weltkrieges abgeschafft wurde.

Für mich ist dieses leider kein Märchen, sondern banale Realität. Ich bin einer der Störenfriede und Menschen in meinem Umfeld sind in Sippenhaft.

 

Bärbel Risadelli

Tetzner Kroll

Ein tolles Jahr 2015 neigt sich dem Ende zu- eine Fortsetzung dieses Märchens ist zu befürchten.

Kommentare (7)

  • Peter T. Ehlert via Facebook

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    Wir brauchen mehr von diesen Menschen in dieser Stadt.

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  • Martina Tsatsoulis via Facebook

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    Mal so eine allgemeine Frage: Christoph Tetzner hat mir via FB eine Freundschaftsanfrage geschickt , die ich auch (gerne) angenommen habe und diesen Artikel habe ich geliket! Durfte ich das alles oder verhalte ich mich damit Parteischädigend oder droht mir gar ein Parteiausschlußverfahren?

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  • Ralf H.

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    Mal wieder ein echter Tetzner! Kurz vor Weihnachten so einen Quark loszulassen, das geht gar nicht. Nichts Konkretes, nur diffuse Behauptungen eines „Politikers“ der gerne bei den „Großen“ mitspielen möchte, das Niveau aber nicht hat. Mit seinen albernen Verschwörungstheorien wird er sich seine letzten Sympathien verspielen. Hört sich alles ganz taff an, beinhaltet aber keine einzige nachvollziehbare Information.

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  • Ralf H.

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    …. dann soll er uns damit doch bitte verschonen liebe Martina! …

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  • Martin Jütte via Facebook

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    Meine Großmutter pflegte immer zu sagen:
    „Geht er einem ordentlichen Beruf nach, oder macht er Politik?“

    PARTEI ist der Interessenverband einer kleinen Elite und kommt von Pars Populi = „Aufteilung des Volkes“. Richtig ist POLITAIA = Gemeinwohl, englisch Commonwealth.

    Eurer ehemaliger stellvertretender Vorsitzender dazu:
    https://www.youtube.com/watch?v=PnlUcRgiB9o

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