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Platz 3 von 4: Beigeordneter Uwe Kutter unterliegt bei Bürgermeisterwahl in Hemer

21,73 Prozent haben für Uwe Kutter nicht gereicht. Unnas 3. Beigeordneter (Soziales, Familie, Jugend, Senioren), der als Kandidat der SPD bei der Bürgermeisterwahl in Hemer angetreten war, musste sich gegen die Bewerber der Unabhängigen Wählergemeinschaft (UWG) und der CDU geschlagen geben.

Mit knapp 22 Prozent genügte es für den 62Jährigen nur für Platz 3 von 4. Die deutliche Mehrheit der Wähler überzeugte mit 46,23 Prozent der UWG-Kandidat Michael Heilmann, der allerdings in 14 Tagen noch einmal in der Stichwahl gegen seinen CDU-Konkurrenten Wolfgang Römer antreten muss (27,63 Prozent). Für den Einzelbewerber Friedhelm Hepping votierten 4,41 Prozent.

Die Wahlbeteiligung lag bei 37,21 Prozent. Das ist wenig, aber noch zehn Prozent mehr als bei der Solobürgermeisterwahl in Unna vorigen September, als allein Amtsinhaber Werner Kolter (SPD) als Option zur Verfügung stand. Die Wahl außer der Reihe war nötig geworden, weil Hemers bisheriger Bürgermeister Michael Esken bei der Wahl am 13. September in einer anderen Stadt Verwaltungschef geworden war.

Uwe Kutter hatte mit 62 Jahren noch einmal die Lust auf eine neue Herausforderung gepackt. Hemer kennt er durch  seine17jährige frühere Tätigkeit in der dortigen Verwaltung. Kutter hatte einen sehr emisgen Wahlkampf geführt, bei dem er viel unterwegs war und zu dem er auch die neuen Medien eifrig nutzte.

Auf seiner Facebookseite bedankte sich der erfahrene Verwaltungsfachmann – der Unna nun mit seiner Erfahrung weiter erhalten bleibt – am Abend bei seinen Wählern und seinen Unterstützern im Wahlkampf. Seinen Mitbewerbern von der UWG und der CDU wünschte der unterlegene SPD-Kandidat für die  Stichwahl am 14. Februar alles Gute „und den Bürgerinnen und Bürgern ein glückliches Händchen“.

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