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Oskar Kurt Döbrichs „große Wanderung“ ist an diesem Sonntag zu Ende

Jetzt tickt endgültig die Uhr. „Das Leben als große Wanderung“, viel beachtete Ausstellung auf Haus Opherdicke mit Werken von Oskar Kurt Döbrich, ging einmal in die Verlängerung – doch an diesem Sonntag, 9. August, ist definitiv die letzte Chance, um die Arbeiten des Malers, Zeichners und Grafikers zu sehen.

Unter dem Titel „Das Leben als große Wanderung“ präsentiert der Kreis Unna zurzeit mehr als 120 Arbeiten von Oskar Kurt Döbrich (1911-1970). Die gezeigten Werke sind Leihgaben, insbesondere von Dagmar Köhler, der Tochter des Künstlers, sowie dem Wiesbadener Sammler Frank Brabant.

Der Künstler, in seinem Freundeskreis kurz OKD genannt, studierte von 1933-1937 an der Staatlichen Kunstakademie in Berlin und examinierte im Fach Grafik. Mehr Realist als Visionär, legte Döbrich 1937 die Prüfung zum künstlerischen Lehramt an höheren Schulen ab.

Nach schwerer Verwundung und Kriegsgefangenschaft kehrte er schließlich in seine Münsteraner Heimat zurück. Bis zu seinem Tod 1970 als Lehrer tätig, wurde Döbrich von seinen Schülern für seine unkonventionelle und einfühlsame Art hoch geschätzt.

Die Ausstellung ist täglich von 10.30 bis 17.30 Uhr zu sehen. Die letzten kostenlosen Führungen gibt es am Sonntag um 11.30 und 14.30 Uhr.

Kommentare (1)

  • Dirk Meimberg

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    Sehr geehrte Frau Rinke,
    ich bin ein ehemaliger Schüler von Oskar Kurt Döbrich. Wissen Sie wo die Bilder Nach der Ausstellung verblieben sind?VG
    Dirk Meimberg

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