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Notfall-SMS führt zu umfangreichen Suchmaßnahmen

Kann man sich nicht ausdenken … Große Aufregung am Nachmittag im Nordkreis. Eine automatisiert versandte Notfall-SMS führte heute Nachmittag, gegen 15:30 Uhr, zu umfangreichen Suchmaßnahmen nach einer 55jährigen Kamenerin in Bergkamen-Rünthe im Bereich Westenhellweg.

Der Ehemann der vermeintlich Vermissten erhielt über ein auf dem Smartphone der Frau installiertes Programm eine Text- und Bildnachricht, die den Schluss zuließ, dass für diese eine Gefahr für Leib und Leben besteht.

Da Rückrufe von der Kamenerin nicht entgegengenommen wurden und erste Suchmaßnahmen durch insgesamt 5 Streifenwagenbesatzungen erfolglos verliefen, wurde zur Absuche von Freiflächen im Bereich des Westenhellweg / ehemalige Mülldeponie ein Polizeihubschrauber hinzugezogen.

Im Laufe der zweistündigen Suche ergaben weitere Ermittlungen, dass sich die 55jährige während der Suchmaßnahmen in Begleitung einer Freundin in einem Café in der Marina-Rünthe aufgehalten hat. Aufgrund dieser Erkenntnisse, wurden die Suchmaßnahmen daraufhin gegen 17:30 Uhr eingestellt.

Die Kamenerin teilte anschließend mit, dass sie den Versand der Notfall-SMS überhaupt nicht mitbekommen und ihr Mobiltelefon wie immer lautlos geschaltet habe.

Den Einsatz des Polizeihubschraubers habe sie allerdings im Café sitzend beobachtet.

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