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Nie ablenken lassen, Wertsachen dicht am Körper tragen: Seniorenberater gaben wichtige Tipps

Geld, Schlüssel und Wertsachen immer dicht am Körper tragen! Die Handtasche gehört nicht in den Einkaufswagen, sondern umgehängt! Den Riemen quer zum Körper und die Verschlüsse zum Körper hin zeigend. Solche wichtigen Fingerzeige gaben am Mittwoch die Seniorenberater Horst-Rainer Siewert, Günter Bleser, Norbert Kautzok und Franz-Josef Windau im Rewe-Markt Engel an der Massener Straße.

Alle vier gehören dem Kommissariat Kriminalprävention/Opferschutz der Kreispolizeibehörde Unna an. Im Foyer des Rewe gaben sie den Kunden gezielt Hinweise zur Bekämpfung der Kleinkriminalität. 

„Sich selbst nie von Fremden ablenken lassen und auf Mitarbeiter des Hauses verweisen“, so die Info – denn Diebe arbeiten meist zu zweit, einer lenkt ab, während der Zweite stiehlt. Ablenkungsgefahr besteht auch beim Bezahlen und Einpacken der Ware. Auch hier gilt: „Auf keinen Fall ablenken lassen“ und „den gefüllten Einkaufskorb mit bezahlter Ware nicht aus den Augen lassen!“.

Senioren helfen Senioren II

 „Es sind nur ein paar Infos, die an dieser Stelle wieder gegeben werden“, berichtet Seniorenberater Helmut Eckert, der uns den Bericht schickte. „Das gesamte Feld der Beratungen ist freilich vielfältiger. Zudem gab’s  Broschüren zum Mitnehmen, um so die Beratung in Sachen Kampf der Kleinkriminalität in den eigenen vier Wänden noch einmal nachzulesen und zu festigen. Die Berater sprachen Kunden auch selbst an, die zu sorglos mit ihrem Geldbeutel umgingen. Sie wurden aber auch nicht müde, Antworten bei gezielter Befragung seitens der Kundschaft zu geben.“

 Das Interesse an der Aktion war sehr groß, freuen sich die ehrenamtlich tätigen Senioren. „Das zeigt dem Kommissariat Kriminalprävention/Opferschutz, in Bezug auf Prävention auf dem richtigen Weg zu sein.“

 Übrigens: Seniorenberater sind und waren keine Polizeibeamten – Ausnahmen bestätigen natürlich auch hier die Regel. Ehrenamtlich tätig, gehören sie dem Kriminalkommissariat Kriminalprävention/Opferschutz der Kreispolizeibehörde Unna an. Heute im Ruhestand, waren sie zu ihrer aktiven Arbeitszeit in verschiedenen Berufsbildern tätig.

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